J.- G.- Fichte- Schule Mittweida
Mittelschule mit Ganztagsbetreuung
Pressespiegel
2005
 
Datum Quelle Schlagzeile
10.12.2005 Freie Presse Schüler des Landkreises punkten beim Geowettbewerb
12.11.2005 Freie Presse Turnsaal wird Aula: Ball spielen verboten
10.11.2005 Freie Presse Mathe- und Geografie-Asse im Wettstreit
09.11.2005 Wochenspiegel Simmel-Markt Mittweida sponsert Trikots
08.11.2005 Freie Presse

Firmen kommen in die  Fichte-Schule

05.11.2005 Freie Presse "Brücke" zwischen Schule und Wirtschaft bauen
04.11.2005 Freie Presse

Gute Chancen für Schülerkochteams

03.11.2005 Freie Presse Wettkochen im Wert für 14 Euro
29.10.2005 Freie Presse Fichte- Schule frisst mit die meiste Energie
12.10.2005 Freie Presse Zehn Jahre Förderverein
04.10.2005 Freie Presse Spiel mein Sachse, spiel
28.09.2005 Freie Presse Mit Calzone in den Wettbewerb
27.08.2005 Freie Presse Wenn ein Stern stirbt: Schwarze Löcher und viele Rätsel
09.08.2005 Freie Presse

Junge Köche zeigen Können

12.07.2005 Freie Presse Historische Turnhalle der Mittweidaer Fichteschule bald auch ein Veranstaltungsort
07.06.2005 Freie Presse "Flotte Köche" kreieren aufwändige Menüs
25.05.2005 Freie Presse Klassenkameraden feiern Wiedersehen nach 50 Jahren
18.05.2005 Freie Presse Wieder Unterricht an Fichte-Mittelschule
13.05.2005 Freie Presse Schule in Mittweida nach Meningitis-Fall geschlossen
13.05.2005 Freie Presse Schülerin erkrankt an Hirnhautentzündung
10.05.2005 Freie Presse Mittweidaer Montagsmaler machen die Fichteschule bunter
18.04.2005 Freie Presse Sozialarbeiterin kann weiter in  Fichte-Schule arbeiten
15.04.2005 Freie Presse Das "Wintermärchen" im Klassenzimmer
16.03.2005 Blick Kochen wie im Krieg
08.03.2005 Freie Presse Neues Schulhaus lockt Besucher an
24.02.2005 Freie Presse Stadt beharrt auf Streetworker
12.02.2005 Freie Presse Nur so lernen junge Leute die Firmen-Anforderungen kennen
 
 
10.12.2005 Schüler des Landkreises punkten beim Geowettbewerb
Teilnehmer aus Hainichen und Mittweida mit guten Plätzen in der Endrunde - Dorfformen, Gebirgsbildung und Großwetterlagen sind Thema
Mittweida/Hainichen/Chemnitz. Mit sehr guten Platzierungen haben Schüler des Landkreises Mittweida beim diesjährigen Geowettbewerb abgeschnitten. Die Endrunde fand gestern im Regionalschulamt in Chemnitz statt.
Den ersten Platz belegte Mirko Wegschneider aus der zwölften Klasse des Mittweidaer Gymnasiums. Cedric Hamann aus der
10. Klasse der Hainichener Gorki-Mittelschule landete auf Platz drei, Markus Kunze von der
 Fichteschule Mittweida kam bei den Zehntklässlern auf den zweiten Platz.
Für den Endausscheid hatten sich 56 Schüler der siebenten, zehnten und zwölften Klassen in zwei Runden qualifiziert. Diese fanden zuerst auf Schulebene, dann in ausgewählten Schulen statt. An der ersten Stufe hatten im Regierungsbezirk fast 8000 Schüler aus 119 schulischen Einrichtungen teilgenommen. Der Wettbewerb findet für die Siebtklässler getrennt nach Mittelschülern und Gymnasiasten statt. Antreten konnten außerdem Zehntklässler von den Mittelschulen und Zwölftklässler von den Gymnasien.
Für den Mittweidaer Mirko Wegscheider war der gestrige Wettbewerb fast schon Routine. Er hatte
in den vergangenen Jahren schon zweimal an dem Geographie-Wettbewerb für die zwölften Klassen teilgenommen - obwohl er selbst erst die zehnte und elfte Klasse besuchte. "Zweimal bin ich Fünfter geworden", berichtet er. Die Aufgaben für die Abiturienten waren sehr anspruchsvoll. Dabei ging es um Dorfformen, um Gebirgsbildung, Großwetterlagen und natürlich auch um Topografie. Mirkos erster Platz wurde mit einem Jahresabonnement der Zeitschrift Geo, einem T-Shirt und einem Buch über die Kältepole honoriert. Über seinen Berufswunsch ist sich der blonde Junge trotz seines Faibles für Erdkunde noch nicht sicher: "Vielleicht möchte ich Geographie studieren. Aber es gibt noch vieles andere, das mich interessiert." (va)
12.11.2005 Turnsaal wird Aula: Ball spielen verboten
Mit einer Modenschau feierten Schüler der neunten und zehnten Klassen gestern die Übergabe der sanierten Mehrzweckhalle. Falk Bernhardt
Fichteschüler weihen mit Schulfest sanierte Mehrzweckhalle ein - Platz für Konzerte und Theater-AG

Mittweida. Mit einem Schulfest ist die neue Mehrzweckhalle der Fichteschule gestern feierlich ihren künftigen Nutzern übergeben worden. Dabei fanden erste Musikvorführungen in den neuen Veranstaltungsräumen statt, anschließend wurde ein Film gezeigt.
Die Renovierungsarbeiten, die im Mai begonnen hatten, kosteten 180.000 Euro. Dabei kam die Hälfte aus dem städtischen Haushalt, die andere Hälfte als Fördermittel im Programm Schulausbau vom Freistaat Sachsen.
Bereits im Oktober konnten die Mittweidaer sich beim Konzert von Joe Sachse in der renovierten historischen Turnhalle umschauen. Ball spielen ist dort aus Denkmalschutz-Gründen verboten, als Sporthalle wird sie nicht wieder genutzt. "Die Halle wird trotzdem von den Schülern in Beschlag genommen. Arbeitsgemeinschaften wie Tanz, Judo, Karate, Aerobic und Steppaerobic finden hier statt", berichtet Sportlehrerin Viola Mirtschin. Zum Sportunterricht gehen die Schüler weiterhin in die Dreifelderhalle am Schwanenteich. Auch die Stadt hat Pläne mit der Halle: "Sie soll für Konzerte genutzt werden, die bisher im Rathaussaal stattfanden. Zur Zeit sind wir dabei, ein Klangsystem zu installieren", sagt Ralf Schreiber, Beigeordneter der Stadt.
Den Schülern war gestern teilweise noch nicht ganz klar, wie die renovierte Halle genutzt werden soll. Stephanie Vass aus der zehnten Klasse freute sich zwar, dass die Halle jetzt fertig ist. "Aber "unsere Lehrer haben nicht mit uns darüber geredet, was dort drin passieren soll", stellte sie fest. Gemeinsam mit anderen Mädchen hatte Stephanie eine Modenschau vorbereitet, die die festliche Einweihung der Halle am Abend auflockern sollte. Anne Wegehaupt, ebenfalls Modell für einen Abend, ärgerte sich, dass die ehemalige Turnhalle nicht wieder für den Sport genutzt wird. "Der Weg dort hoch nervt jedesmal", findet sie.
"Die neue Halle ist eher wie eine Aula", brachte es Schülerin Nicole Claus auf den Punkt. Einen großen Raum für Veranstaltungen habe die Schule damit auf jeden Fall. Auch der Neigungskurs Theater werde wohl regelmäßig hier proben.
Daniel Naumann hoffte, demnächst in der Halle auftreten zu dürfen. Er hat am Talentwettbewerb zum Schulfest teilgenommen. "Zusammen mit zwei Kumpels haben wir uns als Band vorgestellt. Ich sitze dabei am Schlagzeug", erzählte er. Vier von fünf Sternen haben sie von den beiden Musiklehrern bei der Bewertung erhalten. (va)

10.11.2005 Mathe- und Geografie-Asse im Wettstreit
Schüler aus Gymnasien und Mittelschulen eifern um beste Ergebnisse in Tests - Sieger im Erdkunde-Ausscheid gehen in nächste Runde
Freuten sich: die Sieger des Regionalausscheids im Geografiewettbewerb. Dieser fand bereits am Dienstag in Rochlitz statt. Klaus Ebert

 

Mittweida/Rochlitz. Ihr Wissen in den Unterrichtsfächern Mathematik und Geografie haben gestern und am Dienstag Schüler der Region unter Beweis gestellt.
Bei der 45. Mathematikolympiade im Landkreis Mittweida rechneten in der Hochschule Mittweida gestern mehr als 250 Schüler jeweils vier Aufgaben in vier oder (ab Klasse 9) sechs Stunden. Alle Teilnehmer der 5. bis 12. Klassen hatten sich zuvor im schulinternen Vergleich qualifiziert. Neben den Schülern der Gymnasien Mittweida, Frankenberg, Rochlitz, Penig, Burgstädt und Limbach beteiligten sich auch 44 Mittelschüler und vier mathematische besonders begabte Kinder aus der 4. Klasse. In zwei Wochen sollen die Aufgaben korrigiert sein, die Siegerehrung erfolgt am 30. November in Mittweida.
Tags zuvor hatten 19 Schüler am Regionalausscheid (zweite Stufe des Geografiewettbewerbes) der Klassenstufen 7 und 10 aus Mittelschulen der Umgebung in der "Schule an der Mulde" in Rochlitz teilgenommen. Die Sieger und Platzierten sind nun beim Endausscheid im Regionalschulamt Chemnitz dabei, der im Dezember stattfindet. (fa/ke)
 Siegerliste
Im rechten Bild hinten von links die Sieger aus der 10. Klasse: Markus Kunze (
 Fichte Schule Mittweida, 2. Platz), Sebastian Irmscher (Mittelschule Claußnitz, 1.Platz) und Cedric Hamann (Maxim-Gorki-Mittelschule Hainichen, 3. Platz); vorn von links Sieger der siebten Klasse: Florian Soballa (Pestalozzi Schule Limbach, 2. Platz), Melanie Dathe (Mittelschule Claußnitz,
1. Platz) und Marcus Grünler (Schule An der Mulde Rochlitz, 3. Platz).
09.11.2005 Simmel-Markt Mittweida sponsert Trikots
Basketballer der Fichteschule freuen sich über neues Outfit
 
09.11.2005 Firmen kommen in die  Fichte-Schule
Mittweida. Die Kriepa Hygienepapier GmbH, die Kreishandwerkerschaft, die Mittweidaer Präzisionsteile GmbH und die Firma IMM gestalten morgen Unterricht bei den Neuntklässlern in der  Fichte-Mittelschule in Mittweida. Vertreter der Unternehmen sprechen über Bewerbungen, Bewerbungsgespräche, Berufswahl und Auswahl der Lehrlinge. Diese Form des Unterrichts unter dem Motto "Schüler und Wirtschaft im Gespräch" innerhalb des Projektes "Brücke" des Technologieparks soll auch auf die Berufsinformationsveranstaltungen in Frankenberg, Rochlitz und Burgstädt aufmerksam machen. Ein solches Forum, auf dem sich mehrere Unternehmen vorstellen und ihre Ansprüche an künftige Azubis formulieren, findet am 14. November, 19 Uhr im Veranstaltungs- und Kulturforum "Stadtpark" in Frankenberg statt. (ps)
05.11.2005 "Brücke" zwischen Schule und Wirtschaft bauen (Auszug)
Erste Studie des TPM-Projektes zu Berufswünschen in der Region liegt vor. Von Petra Schumann
... Eine jetzt vorliegende Studie beweist das: Innerhalb des Projektes wurden 294 Schüler an drei Mittelschulen nach ihrem Berufswunsch befragt. 40 von ihnen möchten in der Kfz-Branche tätig sein. Weit abgeschlagen sind Berufe in der Elektro- und Metallbranche, "aber genau darin sehen wir in Zukunft die Chance für den Landkreis", so Peter Opitz. Der Bedarf an Fachkräften im Metallbau, im Bereich CNC- und Schweißtechnik wächst. Doch wie kann Angebot und Nachfrage an Lehrstellen in den kommenden zwei Jahren zusammenwachsen, will man dem drohenden Fachkräftemangel entgegentreten?
Kultusminister Steffen Flath (CDU) hatte kürzlich auf einer Tagung von Wirtschaftsvertretern und Schulleitern in Chemnitz die Wirtschaft aufgerufen, mehr Verantwortung für die Qualität der Berufsausbildung zu übernehmen. Die Wirtschaft könne den Unterricht mitgestalten oder auch Berufsexperten in die Schulen schicken. Mit dem Projekt "Brücke" wird das im Landkreis Mittweida zunehmend mit Erfolg praktiziert.
Berufserkundung sollte so früh wie möglich, spätestens ab Klasse acht, Bestandteil des Unterrichts in den Schulen werden. Ausprobiert wurde es bereits an der  Fichteschule in Mittweida. Entsprechend der Interessenlage der Schüler habe TPM Firmen wie Autowerkstätten und Friseursalons gefunden, in denen die Schüler intensiv erfahren können, was von ihnen als Azubi erwartet wird. "Zudem erhalten die Unternehmen dadurch oftmals ein umfassenderes Bild vom Anwärter auf eine Lehrstelle, als es die Noten auf dem Zeugnis ausweisen", so Arno  Bast. Und er ergänzt: "Die Erfahrungen, die Schüler in der Praxis gesammelt haben, müssen dann auch in der Schule verarbeitet und ausgewertete werden." ...
 
04.11.2005 Gute Chancen für Schülerkochteams
Mittweida/Flöha. Die Koch-Mannschaften der Johann-Gottlieb-Fichte-Schule Mittweida und der Mittelschule Flöha-Plaue, die am Mittwoch in Flöha im Erdgaspokal miteinander wetteiferten, haben gute Chancen, ins Regionalfinale einzuziehen. Mit 106 und 103 Punkten verfehlten sie nur knapp den Bestwert, der 120 und nicht, wie im gestrigen Bericht genannt, 150 Zähler beträgt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. (mib)
03.11.2005 Wettkochen im Wert für 14 Euro
Regionalentscheid im Erdgaspokal: Flöha gegen Mittweida
Von Andrea Voigt
Beim 9. Erdgaspokal der Schülerköche kreuzten gestern Melanie Richter, Maria Röttig und Maria Klinger (v. l. ) von der Fichte-Mittelschule Mittweida die Kochlöffel mit einem Team der MS Flöha-Plaue. Mario Hösel
Flöha. Köchin Nancy steckt kleine Schokoladenstangen in die Waldfruchtgrütze, während Carola die Dekoration für die Nachspeise zurechtschneidet. Parallel dazu gart Essen in drei Backöfen, und die Köchinnen werden mit jeder Minute aufgeregter.
Gestern fand in Flöha der Ausscheid des Erdgaspokals der Schülerköche auf Regionalebene statt. Außer dem Flöhaer Schülerteam trat auch eins von der Gottlieb-Fichte-Mittelschule aus Mittweida an. Die Aufgabe bestand darin, ein Drei-Gänge-Menü zuzubereiten. Dafür gab es viele Auflagen: Die Zutaten durften nicht mehr als 14 Euro kosten, drei verschiedene Fingerfood-Variationen sollten die Vorspeise bilden. Als Hauptspeise gibt es einen Auflauf oder ein Gratin und als Nachtisch eine Fruchtgrütze.
Wie unterschiedlich die Speisen trotzdem ausfallen konnten, wurde bei einem Blick über die Schultern der jungen Köche schnell deutlich: Nancy Güths, Anne-Marie Schwarz, Carola Hänig und Miriam Ehnert aus Flöha bereiteten Paprikaschiffchen, Toastecken und Pistazienbällchen, einen bunten Reisauflauf und Waldfruchtgrütze auf Limetten-Minzeschaum zu. Die Speisenfolge von Melanie Richter, Maria Röttig, Maria Klingner und Madlen Zieger lautete Mini-Calzone und Käseroulade, Mozzarella-Hähnchen-Gratin im Reisbett und Kiwi-Orangen-Grütze.
Die Jury, bestehend aus Sabine Ulbrich von Erdgas Südsachsen und Michael Moosdorf vom Verein Chemnitzer Köche 1898, hatte nicht nur das Menü zu bewerten, sondern auch die Arbeitsweise der Mädchen. Für zu großzügig geschältes Gemüse beispielsweise gab es Punktabzug. Nach zwei Stunden Kochen und der langwierigen Verkostung statt das Ergebnis fest: Von 150 möglichen Punkten erhielt Mittweida 106 und Flöha 103. Was diese Zahl bedeutet, wird jedoch erst nach weiteren Ausscheiden klar. Die drei Besten aus der Kochregion Chemnitz dürfen am Ausscheid auf Landesebene teilnehmen.
29.10.2005 Fichte- Schule frisst mit die meiste Energie

Mittweida. Die Johann-Gottlieb- Fichte-Mittel schule verbraucht in Mittweida mit die meiste Energie. Das hat eine Grobanalyse für Energieeffizienz und Gebäudewirtschaftlichkeit für die Stadt Mittweida ergeben, wie Bürgermeister Matthias Damm (CDU) zur Stadtratssitzung am Donnerstag informierte. Das Ergebnis stößt bei ihm auf Verwunderung, da in der  Schule im vergangenen Jahr neue Heizungssysteme eingebaut wurden. "Wir müssen nachfragen, was da los ist", kündigte er an. Ein weiterer Energiefresser: das Gymnasium. Das sei aber nachvollziehbar, so Damm, weil in dieser  Schule die Heizungstechnik nicht auf dem neuesten Stand sei. "Die Frage ist hier, wann es Fördermittel für die Sanierung gibt." Die kostenlose Analyse und mögliche Konsequenzen sollen im Technischen Ausschuss diskutiert werden. (kl)

12.10.2005 Zehn Jahre Förderverein

Freunde der Fichteschule Mittweida suchen weitere Mitstreiter
Mittweida. Der Verein "Freunde und Förderer der Fichte-Schule" in Mittweida feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen.
Als Höhepunkte ihrer Arbeit sehen die Mitglieder im Rückblick vor allem ihre Hilfe bei der 100-Jahr-Feier im Jahr 2000, der Generalsanierung von 2003 bis 2004 und der Restaurierung und Umgestaltung der Sporthalle zu einer Aula. Zudem seien mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden Arbeitsgemeinschaften, Klassensprecherschulungen und der Schüleraustausch unterstützt sowie Klassenzimmer ausgestattet worden. Weitere Mitstreiter im Verein sind willkommen. (kl)

Kontakt"Freunde und Förderer der Fichte-Schule eV", Schulstraße 6, 09648 Mittweida, Telefonnummer: 03727/2117

04.10.2005 Spiel mein Sachse, spiel
Gitarrist Helmut "Joe" Sachse und Ernst Bier am Schlagzeug weihten mit ihren Interpretationen der Beatles-Hits die restaurierte Mehrzweckhalle der Fichte-Schule als Konzertstätte ein. Falk Bernhardt

Konzert-Premiere für Mehrzweckhalle der Fichte-Schule mit Beatles-Programm
Von Falk Bernhardt
Mittweida. Er streichelt ihr den Hals, schlägt sie rhythmisch, zupft an ihr herum, pinselt gar ihre Saiten, drückt sie sanft, um dann wieder alles aus ihr heraus zu holen. Es war einfach ein Traum, was Helmut "Joe" Sachse am Samstagabend in seiner Geburtsstadt Mittweida mit seiner Gitarre anstellte. Und mit dem Berliner Ernst Bier am Schlagzeug hatte er den idealen Partner für das Programm "Helter Skelter - Beatles forever". Schauplatz der mal jazzigen mal rockenden Reminiszenz war die restaurierte Halle der Fichte-Mittelschule.
Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm (CDU) ließ es sich nicht nehmen, die mehr als 100 Konzertbesucher zu begrüßen und das neue Schmuckstück der Stadt vorzustellen. So wurde aus der alten Turnhalle nun eine Mehrzweckhalle, die denkmalgerecht saniert doch allen modernen Anforderungen entspricht. Und die Akustik im Saal ist für Konzerte wirklich gut geeignet - egal ob nun mit leisen Tönen und richtig krachend lieferten die beiden Musiker den besten Beweis.
Mit Ansagen hielt sich das Duo zurück, doch gestandene Beatles-Fans hatten keine Probleme, die Lieder der Liverpooler Band zu erkenne. Los ging es mit "She's leaving home", dem mit "Come together" auch thematisch eine passende Antwort folgte. Bei "Michelle" tauten auch die Gästen in den hinteren Reihen auf, ganz vorn konnte man beobachten, wie Sachse mit der nassen Fingerkuppe über seine Gitarre strich und die so zum quietschen brachte. Bearbeitungen des Instruments mit beiden Händen sind bei ihm ja schon normal, dieses Mal nahm er aber sogar mal einen Pinsel dazu. Außerdem gab es endlich den singenen Sachse, denn anders kann man sein Flötenspiel zu "Within you without you" kaum beschreiben. Spielfreude pur sah man immer wieder in den Gesichtern der Musiker. Ernst Bier strahlte sich förmlich zufrieden durch den zweigeteilten Abend mit Hits wie "We can work it out", "Strawberry fields forever" oder "Lady Madonna".
"Ernst hat sechs Jahre in New York gelebt und gespielt, da hat man genügend Mut, auch mal in Mittweida aufzutreten", erklärte Sachse den Zuhörern schmunzelnd. Ein anderes Mal entschuldigte er sich fast beim etwas älteren Teil des Publikums für die lauten Töne. Doch auch diesen Klängen war man einfach nur ergeben, so zum Beispiel bei "Here comes the sun", dass langsam bis zur Ekstase gesteigert wurde.

28.09.2005 Mit Calzone in den Wettbewerb
Fichteschüler qualifizieren sich für Erdgaspokal der Schülerköche

Mittweida. Mini-Calzone und Käseroulade, Mozarella-Hähnchen-Gratin und zum Abschluss eine Kiwi-Orangen-Grütze: Was sich anhört wie die Speisekarte eines Drei-Sterne-Restaurants, wurde von vier Schülerinnen der  Fichte schule ersonnen.
Maria Klingner, Maria Röttig, Melanie Richter und Madlen Zieger haben sich auf der ersten Ebene des Erdgaspokals der Schülerköche gegen drei Mannschaften ihrer  Schule durchgesetzt. Nun dürfen sie am 2. November nach Flöha fahren und treten gegen die dortige Mittel schule und das Chemnitzer evangelische Schulzentrum an. "Ein großer Teil der Zutaten war vorgegeben und dann war die Fantasie der Schüler gefragt, daraus schmackhafte Gerichte zu zaubern", berichtet Lehrerin Yvonne Novack. Die Zehntklässlerinnen waren im vergangenen Schuljahr alle bei ihr im Neigungskurs "Flotte Köche". Aktuell üben die Mädchen zu Hause, am Wettkampftag jedoch findet die Generalprobe vormittags in der  Schule statt. Am Wettbewerb dürfen dann jedoch nur drei von ihnen teilnehmen; die vierte Teilnehmerin gilt als Ersatz für eventuelle Ausfälle. "In diesem Jahr wird erstmals die Ersatz-Teilnehmerin für den Tischschmuck verantwortlich sein", freut sich die Lehrerin. Vier Portionen der leckeren Speisen entstehen so in 120 Minuten; danach kostet eine Jury und entscheidet, welches der drei Teams am besten war. Insgesamt nehmen in Sachsen 48  Schulen an dem Wettbewerb teil - damit ist Sachsen bundesweit führend. (va)

 
27.08.2005 Wenn ein Stern stirbt: Schwarze Löcher und viele Rätsel
Astronomielehrerin Brigitte Hartwig in der Sternwarte der  Fichte-Mittelschule Mittweida. Falk Bernhardt
Geschichten rund ums (Sommer-) Loch (Schluss): Astronomielehrerin beobachtet mit ihren Schülern in der  Fichte schule den Himmel
Von Katharina Leuoth
Mittweida. Gut möglich, dass die Sonne die Erde umarmt und von der Erde dann nicht mehr viel übrig bleibt - in etwa fünf Milliarden Jahren, wenn sich die Sonne aufbläht und auf das 30fache ihrer jetzigen Größe wächst. Traurig für die Planeten um sie herum: Die aufgeblähte Kugel wird sie umarmen und verschlucken. Und dann schrumpfen. Sagen zumindest Theorien. So ähnlich passiert das auch anderen Sternen. Und jene, die noch viel größer sind als die Sonne, verwandeln sich nach dem Schrumpfen in Schwarze Löcher. Was ihnen zu nahe kommt, verschwindet. Wohin, weiß kein Mensch mit Sicherheit. "Es gibt viele Theorien, dass ist eigentlich das spannende daran", sagt Brigitte Hartwig, Astronomielehrerin an der  Fichte-Mittel schule in Mittweida.
Eine ideale
 Schule für Sternengucker: Ein Türmchen an dieser  Schule wird von einer Kuppel gekrönt, unter der ein Fernrohr steht - die  schuleigene Sternwarte. Der Weg zu ihr führt von der obersten Etage des Schulhauses hoch zum Dachboden und von dort weiter über himmelblau gestrichene Holztreppen hinauf zu einer Dachluke. Brigitte Hartwig klappt die Tür über ihren Kopf nach oben auf und steht mit der Hälfte des Oberkörpers in der Sternwarte. Noch einige Treppen, dann steht sie vor dem Fernrohr, das fast den Raum ausfüllt. Bilder von Sternzeichen lehnen an den Wänden.
Einst befand sich in dem Turm eine Uhr. Doch ein Astronomielehrer in den 70er Jahren hatte die Idee, ein Fernrohr dorthin zu stellen. So kam die
 Schule zu ihrer Sternwarte. Zwar funktionierte sie irgendwann nicht mehr richtig, im Jahr 2000 aber wurde sie repariert. Seitdem nutzt Brigitte Hartwig mit ihren Sternenguckern die Warte. "Ich kann hier aber nur mit kleinen Gruppen Beobachtungen machen, mehr passen nicht rein." Und über mangelnde Begeisterung kann sich die Lehrerin nicht beschweren. Sie unterrichtet einen Neigungskurs mit durchschnittlich 16 Mädchen und Jungen, "im vergangenen Schuljahr waren es sogar zwei Kurse mit insgesamt etwa 25 Schülern". Hinzu kommt die Arbeitsgemeinschaft mit etwa fünf Schülern.
Durch das Fernrohr beobachten sie die Monde um den Jupiter, den Ring um den Saturn, die Krater auf dem Mond. Drei weitere kleinere Fernrohre, Bestände aus DDR-Zeiten, stellen sie zudem im Hof auf oder beobachten mit bloßem Auge den Sternenhimmel. Sie bauen einfache Fernrohre, unternehmen Ausflüge wie zum Planetenwanderweg nach Drebach und staunen über Rätsel. Wenn die Erde nicht mehr ist, was wird dann? Gibt es Leben auf anderen Planeten? Was bedeutet Unendlichkeit? "Das ist schon alles verrückt", sagt Brigitte Hartwig und schmunzelt.
Für das kommende Schuljahr hat sie Wünsche. Der größte ist, die Sternwarte öffentlich zugänglich zu machen. Ob das möglich ist, weiß sie noch nicht. Aber sie hat die Fragen von so vielen im Ohr: Können wir da nicht auch mal hoch?
09.08.2005 Junge Köche zeigen Können
Neunte Runde des Bundeswettbewerbs Erdgaspokal Schülerköche
Mittweida. Auch dieses Jahr findet wieder der Bundeswettbewerb Erdgaspokal der Schülerköche statt. Sachsen tritt zum Erdgaspokal mit
48 Teams und somit mit der höchsten Anzahl von kochbegeisterten Schülern an.
Doch diese kleinen kulinarischen Genies müssen nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen die bis jetzt angemeldeten 224 weiteren Mannschaften aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen antreten. In diesem Wettbewerb wird jede der vierköpfigen Küchen-Crews dazu verpflichtet, innerhalb von 120 Minuten ein bereits vorher festgelegtes Drei-Gänge-Menü für vier Personen zu kochen. Dabei dürfen jedoch für alle Zutaten insgesamt nur 14 Euro ausgegeben werden. Gefordert sind in diesem Jahr eine Vorspeise in Form von drei unterschiedlichen "Fingerfood-Variationen", ein Auflauf oder Gratin als Hauptspeise und als Dessert eine selbst zubereitete Fruchtgrütze mit Soße und einfallsreicher Dekoration. Für die insgesamt 1084 "Küchenzauberer" im Alter zwischen 13 und
17 Jahren wird dies wohl eine aufregende und schwierige Herausforderung werden.
Chemnitz ist in diesem Jahr das erste Mal dabei, während die Ziolkowski schule in Zwickau und die Heinrich-von-Kleist-Mittel schule in Lichtenstein mit ihrer neunten Teilnahme schon fast zum "alten Eisen" gehören. Auch die Mittweidaer  Fichte schule will sich beteiligen. Ende September werden dann endlich die Herdplatten angeheizt und die Kochlöffel geschwungen, denn dann beginnt offiziell der neunte "Bundeswettbewerb Erdgaspokal der Schülerköche". In diesem Jahr gibt es auch ein neues Maskottchen für die Veranstaltung. Der kleine, grinsende Kochlöffel ist bisher noch ohne Namen. Sein Name wird während des Wettbewerbs von den Besuchern und Teilnehmern gewählt. Profis der "weißen Zunft" aus dem Verband der Köche Deutschlands werden den kleinen Köchen als Berater zur Seite stehen und in der Jury ihr kulinarisches Talent bewerten. (mw)
 
12.07.2005 Historische Turnhalle der Mittweidaer Fichteschule bald auch ein Veranstaltungsort
Die Sanierung der Turnhalle der Johann-Gottlieb-Fichte-Mittelschule in Mittweida geht zügig voran und soll Ende August, also zu Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. Uwe Pönitz und Tino Hoch von den Malerwerkstätten Mittweida strichen jüngst die Querstreben in dem historischen Bau im Jugendstil. Seit fünf Wochen ist die Firma hier mit Maler- und Trockenbauarbeiten beschäftigt. Bereits abgeschlossen ist die Arbeit des Restauratoren, die zum Beispiel die Wappen, das sächsische und das der Stadt Mittweida, an der hinteren Seite wieder sichtbar gemacht haben. Die Sanierung der Halle kostet etwa 166.000 Euro, davon wird die Hälfte über das Schulsanierungsprogramm des Freistaates gefördert. Die gleiche Förderquote gilt auch für die komplette Schulsanierung, die seit 2003 läuft und mit insgesamt etwa 2,3 Millionen Euro veranschlagt ist. Nach Fertigstellung der Halle sind hier dann keine Ballsportarten mehr erlaubt. Die Stadt plant in der Mehrzweckhalle, die die Schule auch als Aula nutzen kann, auch kulturelle Veranstaltungen anzubieten. Falk Bernhardt
 
07.06.05 "Flotte Köche" kreieren aufwändige Menüs
Melanie Richter, Maria Klingner, Maria Röttig und Madlen Zieger (v.l.) sind die besten Schüler-Köche der Fichteschule Mittweida. Falk Bernhardt

Fichteschule ermittelt in Vorlauf Team für den 9. Erdgas-Pokal - Ob Sieger teilnehmen, ist noch unklar

Mittweida. In fleißiger Kleinarbeit sticht Sandra Furschner aus der 9d der Mittweidaer Fichteschule kleine Formen aus Pumpernickelscheiben heraus und garniert sie mit Ei und frischen Kräutern. Vorsichtig legt sie die fertigen Häppchen auf einen Teller. Sie gehört zu den 16 Jungen und Mädchen, die in einem schulinternen Vorausscheid um die Teilnahme beim 9. Erdgaspokal-Wettbewerb kämpfen. Zwei Stunden hat jedes vierköpfige Team Zeit, um ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern.
Vollkommen in ihrem Element sausen die jungen "Küchenchefs" durch die Lehrküche, mixen, braten, schnibbeln Gewürze und Kräuter klein und sind dennoch die Ruhe selbst - bis plötzlich die Milch überkocht. "Wischt das schnell weg, bevor alles anbrennt und sich der Rauchmelder wieder aktiviert", ruft Petra Wittke den jungen Köchen zu. "Aber so etwas gehört nun mal dazu, und es wäre auch nicht das erste Mal", berichtet die Hauswirtschaftslehrerin mit besänftigender Stimme. Seit nunmehr neun Jahren nimmt sie mit ihren Schülern an dem Wettbewerb teil. Gemeinsam mit Kollegin Yvonne Nowak entscheidet sie, wer im September zum Ausscheid fahren darf.
Kurz nach zwölf Uhr stehen die Sieger schließlich fest: Melanie Richter, Maria Klingner, Maria Röttig und Madleen Zieger aus der neunten Klasse konnten die Jury mit Käserouladen und einer Kiwi- Orangen Grütze überzeugen.
Ob die Gewinner jedoch zum Ausscheid fahren, ist noch unklar. "Das Problem ist, dass die vier Mädchen den Neigungskurs Hauswirtschaft nächstes Jahr nicht mehr belegen", so Petra Wittke. (aeb)

25.05.2005 Klassenkameraden feiern Wiedersehen nach 50 Jahren
Wiedersehen nach 50 Jahren: 22 ehemalige Schüler der Mittweidaer Fichte-Schule, die hier 1955 die achte Klasse abgeschlossen hatten, trafen sich am vergangenen Wochenende an ihrer einstigen Wirkungsstätte.
Bei einem Rundgang durch das Schulhaus, geführt von Schulleiter Matthias Möbius, wurden Erinnerungen aufgefrischt. Die ehemaligen Klassenkameraden wohnen inzwischen in ganz Deutschland verstreut, so zum Beispiel in Berlin, Gelsenkirchen, Erfurt oder Markkleeberg. Falk Bernhardt
 
18.05.2005 Wieder Unterricht an Fichte-Mittelschule
Mittweida. An der Fichte-Mittelschule in Mittweida konnte gestern Morgen nach der Erkrankung einer Schülerin aus der achten Klasse an Meningokokken-Meningitis (ansteckende Hirnhautentzündung) der reguläre Unterricht wieder aufgenommen werden. "Der Unterricht ist wie geplant angelaufen", zeigte sich Schulleiter Matthias Möbius erleichtert, dass alle Lehrer und Schüler wohlauf sind. Nachdem der Fall der Erkrankung am Mittwoch bekannt geworden war, ermittelte das Gesundheitsamt der Landkreisverwaltung etwa 90 Personen, darunter viele Mitschüler und 20 Lehrer, die Kontakt mit dem Mädchen hatten, und versorgten sie mit Antibiotika. Die Schule wurde am Donnerstagmittag geschlossen. Wie das Gesundheitsamt gestern mitteilte, sei kein weiterer Fall von Hirnhautentzündung aufgetreten. Keine Auskunft gab es zum Gesundheitszustand des Mädchens. Die Klinik werde sich zu gegebener Zeit äußern, hieß es. (ps)
13.05.2005 Schule in Mittweida nach Meningitis-Fall geschlossen

Vorsitzender der Sächsischen Impfkommission kämpfte bisher vergeblich um Kostenübernahme der Kassen für vorbeugende Impfung
Mittweida. Wegen eines Meningitis-Falls musste gestern die Fichte-Mittelschule in Mittweida geschlossen werden. Eine Schülerin der achten Klasse war an dieser schweren Form der Hirnhautentzündung erkrankt und musste in ein Krankenhaus eingewiesen werden. 70 Personen, darunter 50 Schüler, hatten mit der Erkrankten Kontakt und wurden vorsorglich mit Antibiotika behandelt. Prof. Siegwart Bigl, Vorsitzender der Sächsischen Impfkommission, macht sich seit Jahren für die Kostenübernahme der Schutzimpfung gegen Meningokokken durch die Krankenkassen stark, bisher aber vergebens. Mit ihm sprach Stephanie Wesely.
Freie Presse:Woran erkennt man eine Meningokokken-Infektion?
Siegwart Bigl: Bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen treten meist hohes Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, starkes Krankheitsgefühl, schneller Puls, Hautblutungen, Krampfanfälle, starke Müdigkeit usw. auf. Die endgültige Diagnose wird durch eine Laboruntersuchung gestellt. Der Krankheitsverlauf ist oft dramatisch und kann in wenigen Stunden zum Tode führen, trotz schnellster und bestmöglicher Behandlung.
Freie Presse: Wie kann man sich ohne Impfung schützen?
Bigl: Mit einem starken Immunsystem, sonst gar nicht. Und das lässt bei Jugendlichen bekanntermaßen zu wünschen übrig. Die Krankheitskeime befinden sich im Nasen-Rachen-Raum. Bei Personen im Umfeld von Erkrankten steigt deren Zahl sprunghaft an. Sie können andere durch eine so genannte Tröpfcheninfektion (Atmen, Reden, Husten usw.) infizieren. Das zeigt, dass eine Ansteckung im normalen Leben kaum vermeidbar und die vorbeugende Impfung durch nichts zu ersetzen ist.
Freie Presse: Besteht nach der Impfung ein lebenslanger Schutz?
Bigl: Mit dem neuen Impfstoff besteht nach derzeitigem Wissensstand ein sehr lang anhaltender Schutz. Ob lebenslang, muss die Zukunft beweisen.

 

 
 
13.05.2005 Schülerin erkrankt an Hirnhautentzündung

Fichteschule geschlossen - Gesundheitsamt versorgt 70 Lehrer und Schüler
Von Petra Schumann

Mittweida. Eine Schülerin der achten Klasse der Fichte-Mittelschule in Mittweida ist an Meningokokken-Meningitis (ansteckende Hirnhautentzündung) erkrankt. Der Fall wurde am Mittwoch bekannt und umgehend dem Gesundheitsamt der Landkreisverwaltung gemeldet. Hier begann sofort eine intensive Suche nach den Personen, mit denen das Mädchen in den vergangenen Tagen Kontakt hatte. Bis gestern Nachmittag hatten die Behörde bereits 90 Personen, darunter Mitschüler, 20 Lehrer und die Gesellschaft einer Silberhochzeitsfeier ermittelt, informierte gestern die Amtsärztin im Landkreis Mittweida, Annelie Jordan.
Während das Mädchen im Krankenhaus betreut wird, leitete das Gesundheitsamt sofort alle erforderlichen prophylaktischen Maßnahmen für die Kontaktpersonen ein. Allen Mitschülern wurde ein Infoblatt ausgehändigt. 70 Kontaktpersonen kamen gestern ins Amt und erhielten dort die notwendige Beratung und Chemoprophylaxe. "Das ist ein Antibiotikum, dass über zwei Tage eingenommen werden muss und die Keime abtötet", erklärt Annelie Jordan. Einige Lehrer und Schüler wurden in der Schule medizinisch betreut. Zwölf Mitarbeiter des Amtes waren bis in die Abendstunden im Einsatz, um alle Personen, bei denen Ansteckungsgefahr besteht, zumindest telefonische zu beraten. "Wenngleich Panikmache völlig fehl am Platz ist, so ist dennoch rasches Handeln notwendig", betonte die Amtsärztin. Matthias Möbius, Leiter der Fichte-Mittelschule, informierte "Freie Presse", dass unter den gegebenen Umständen der Unterricht nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Bildungseinrichtung wurde gestern Mittag geschlossen. Er geht davon aus, dass am Dienstag wieder der Unterricht regulär ablaufen kann.
"Nicht zwangsläufig sind alle Mitschüler und Personen gefährdet, sondern nur jene, die tatsächlich engen Kontakt mit der Erkrankten hatten", beruhigt Annelie Jordan. Die Übertragung der Meningokokken-Bakterien erfolge durch Tröpfcheninfektion, etwa beim Sprechen und Anhusten. Grundsätzlich seien Sekrete des Nasen-Rachen-Raumes und Speichel infektiös, so dass die Erreger zum Beispiel auch beim Küssen übertragen werden können. Die Bakterien würden außerhalb des Körpers nur kurze Zeit überleben, betont sie. Im Normalfall könne man sich auf Toiletten, in Schwimmbädern oder bei einem flüchtigen Treffen in geschlossenen Räumen nicht anstecken. Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit beträgt zumeist zwei bis sieben Tage. In Deutschland werden pro Jahr etwa 800 Fälle von Hirnhautentzündung registriert. 2003 war in Rochlitz ein fünf Monate alter Säugling daran erkrankt, im Jahr 2000 gab es einen Fall in Burgstädt. "Allerdings waren dabei weitaus weniger Kontaktperson zu betreuen wie aktuell", informierte die Amtsärztin.

 
 
10.05.2005 Mittweidaer Montagsmaler machen die Fichteschule bunter
Der Freizeitbereich der Johann-Gottlieb-Fichte-Mittelschule in Mittweida wird bunter: Jana, Philipp, Rick und Florian (v. l.) sind einige der Schüler aus der achten Klasse, die seit Schuljahresbeginn den Neigungskurs "Bunter unser Schulhaus" unter Leitung von Helga Bünning besuchen. Derzeit arbeiten sie am Wandbild im Kellergeschoss, das Rick entworfen hat. Es vereint Bauten verschiedener Länder. Falk Bernhardt
18.05.2005 Sozialarbeiterin kann weiter in  Fichte-Schule arbeiten

Kinder- und Jugendstiftung bestätigt Fördergelder - Stadt will Stelle ebenfalls unterstützen - Zusage vom Landratsamt fehlt noch
Von Katharina Leuoth

Mittweida. Die Sozialarbeiterin in der Johann-Gottlieb-
 Fichte-Mittelschule in Mittweida kann auch ab Mai weiter beschäftigt werden. Das teilte jetzt Monika Schlesier vom Trägerverein Christliches Jugenddorf (CJD) Chemnitz mit. "Zumindest die Weiterbeschäftigung im derzeitigen Umfang von 24 Stunden pro Woche ist bis 31. Dezember erstmal gesichert." Grund: Neben den bereits bestätigten 8000 Euro von der Stadt erhielt der Verein jetzt auch vom sächsischen Büro der Kinder- und Jugendstiftung Berlin die Zusage, dass Fördermittel bereitgestellt werden. In welcher Höhe sei noch nicht ganz klar. Geplant waren laut Schlesier aber 9500 Euro. Für die Zeit nach dem 31. Dezember müssen die Fördergelder generell wieder neu beantragt werden.
Die Weiterbeschäftigung stand seit diesem Jahr auf der Kippe. Bis Mitte Februar wurde die Stelle von mehreren Ämtern und Einrichtungen als Vollzeitstelle finanziert, darunter vom Arbeitsamt. Doch die dreijährige Förderung seitens des Amtes lief im Februar aus. Seitdem arbeitet die Sozialarbeiterin 24 Stunden pro Woche. Nur bis
zum 30. April war diese Stelle noch gesichert.
Wer im Finanzierungsplan nach Auffassung der Stadt Mittweida nun noch fehlt, ist das Landratsamt. Dort aber heißt es: Der dafür eingereichte Fördermittelantrag müsse überarbeitet werden, da die Stadt im Antrag formale Fehler gemacht habe. "Auf diese Überarbeitung warten wir noch", sagt Heidi Richter, Jugendamts-Chefin im Landratsamt. Doch davon abgesehen sagt sie auch: "Wir haben kein Geld für einen Sozialarbeiter." Bisher, so Richter, konnte der Landkreis 100 Euro Sachkostenzuschuss bewilligen, der "theoretisch auf 1500 Euro erhöht werden könnte. Das ist die Obergrenze. Möglich ist das aber erst, wenn unser Haushaltsplan bestätigt wird, spätestens Mitte des Jahres, und der überarbeitete Fördermittelantrag der Stadt vorliegt."
Schuldirektor Matthias Möbius betont unterdessen, wie wichtig die Sozialarbeiterin in seiner Schule ist. Die Schüler kämen zum Teil aus schwierigen Verhältnissen. Bei manchen Familien sei das Geld knapp, in anderen hätten die Eltern wenig Zeit. Soziale Probleme gebe es auch in der Ausländer- und Aussiedlerklasse, die in Deutsch unterrichtet wird. Zudem müssten einige Schüler nachmittags lange auf einen Bus nach Hause warten. "Wir wollen, dass all diese Schüler ihre Freizeit sinnvoll nutzen", sagt Möbius. Mit Spielen, kreativen Beschäftigungen und Hausaufgaben. Und wenn jemand Probleme hat, solle er einen Ansprechpartner finden, möglichst jemand, der eben kein Lehrer ist, wie die Sozialarbeiterin. "Durchschnittlich sind nachmittags 20 bis 30 Schüler da. Es ist eindeutig, dass wir unsere Sozialarbeiterin brauchen", so Möbius. "Zumal wir mit ihrer bisherigen Arbeit auch sehr zufrieden sind."

 

15.04.2005 Das "Wintermärchen" im Klassenzimmer

Von Steffi Parton



Mittweida. Hier ein kleines Trinkgelage auf der "Bühne", da ein paar Süßigkeiten und jede Menge Spaß - so sah am Dienstag für einige Schüler der Mittweidaer
 Fichteschule der Deutschunterricht aus. Während sich die einen oder anderen mit Mathe oder Biologie abquälten, brachte der Schauspieler Wolfram von Stauffenberg den Schülern der zehnten Klasse Heinrich Heines Gedicht "Deutschland. Ein Wintermärchen" ein wenig näher.
Gespannt und aufmerksam saßen etwa 80 Jugendliche auf ihren Stühlen und verfolgten den Auftritt des Schauspielers von der Kleinen Komödie Leipzig, dessen Ziel es war, den Zehntklässlern den Autor begreifbarer zu machen. "Die Schüler sollen sich mit Heine auseinandersetzen. Er war einer der größten Dichter und es wäre schade, wenn sein Werk in Vergessenheit geraten würde", so der Schauspieler.
Um sein Ziel zu erreichen, versuchte er, die Jugendlichen so gut es ging in das Gedicht einzubeziehen. "Wer mir den Vogel herunterschießt", gibt er wieder, "mit Zepter und Krone belehn ich den wackern Mann! Wir blasen Tusch und rufen. Gespannt schaute Wolfram von Stauffenberg in die Runde, immer wieder die Antwort flüsternd, bis eine Schülerin laut ergänzte "Es lebe der König." Zusätzlich wurden Verpackungen zu Gebäuden umfunktioniert und an die 16-Jährigen verteilt sowie das "hehre Weib, ein wunderbar hochbusiges Frauenzimmer" mit einer Barbiepuppe dargestellt. Passte es zur Textstelle, so nahm Wolfram von Stauffenberg - natürlich nur er selbst - auch mal einen kleinen Schluck aus der Weinflasche.
Knapp 90 Minuten hatte der Schauspieler die ungeteilte Aufmerksamkeit seines Publikums und ließ sich anschließend nicht lange um eine Zugabe bitten, bevor er sich den Fragen der Mädchen und Jungen stellte.
"Ich bin begeistert. Er ist ein hervorragender Schauspieler und hat es geschafft, den Schülern zu zeigen, dass Theater eine sinnliche Erfahrung ist", schwärmte die Deutsch- und Kunstlehrerin Claudia Sarnes. Auch den Schülern David Goldbach aus der 10 b und Tina Riesner aus der 10a hat dieser etwas andere Deutschunterricht sehr gut gefallen. "Es war super. Mal lustig, mal ernst, eben von jedem etwas mit dabei", so der 16-Jährige. "Und überhaupt nicht langweilig", pflichtete seine Mitschülerin bei. Christin Reinhardt aus der 10 b brachte es auf den Punkt: "Der Auftritt war zwar gut nachzuvollziehen, dass Lesen hat es aber trotzdem nicht ersetzt."

Schauspieler Wolfram von Stauffenberg stellt an der
 Fichte-Mittelschule in Mittweida Texte von Heine vor. Falk Bernhardt

 
 
 
 
 
16.03.2005 Kochen wie im Krieg
Kulinarisch die Heimatfront Deutschland von 1914 bis 1918 kennen lernen
 
 
08.03.2005 Neues Schulhaus lockt Besucher an
Fichteschule präsentiert sich zum Tag der offenen Tür
Von Daniel Otto

Mittweida. Auftritte der Schülerband, französische Sketche, Erklärungen des Neigungskurses Astrologie in der Sternwarte, Salate der jungen Köche und ein in die Einzelteile zerlegter Motor im Physikzimmer haben am Samstag zum Tag der offenen Tür an der Johann-Gottlieb-Fichte-Schule Mittweida das Interesse der Besucher auf sich gezogen. "Es ist eine gute Gelegenheit für die Kinder ihre Projekte zu präsentieren", meinte die stellvertretende Schulleiterin Cornelia Becker.
Nicht zuletzt das komplett modernisierte Schulhaus lockte viele Eltern, ehemalige Schüler und Neugierige an. Auch das angebotene Programm ließ keine Langeweile aufkommen. Für zukünftige Schüler und deren Eltern wurden das Haus und die Fachkabinette vorgestellt, die Unterrichtsmittel der verschiedenen Fächer und Neigungskurse gezeigt, sowie das Freizeitangebot und das Schülercáfe präsentiert.
"Der Tag der offenen Tür ist in erster Linie nicht zum Werben um neue Schüler gedacht, sondern dient dabei nur als Ergänzung zu den anderen Veranstaltungen", so Schulleiter Matthias Möbius. Die Hauptwerbung betreibt die Mittelschule im Dezember mit einem Besuchstag für vierte Klassen. Dabei können sich die Schüler durch die Teilnahme am Unterricht und Rundgängen durchs Gebäude ein genaues Bild vom Schulalltag machen, der sie später erwartet.
Die Betreuung an der Fichteschule geht über den normalen Stundenplan hinaus. An jedem Schultag stehen von 7 bis 16 Uhr eine Schulsozialarbeiterin und drei ABM-Kräfte bereit, um die Kinder auch zu betreuen. Dafür wurden im Zuge des Umbaus ein Speiseraum, eine Bibliothek mit Computerunterstützung und ein Schülercafé im Keller eingerichtet. Komplettiert wird die Ausstattung durch Fernseher, Musikanlage, Billardtisch, Kletterwand, Musikinstrumente sowie Sport- und Spielgeräte.
Im Gegensatz zu vielen anderen Mittelschulen wird der Stundenplan durch Neigungskurse ergänzt. Aus den etwa 20 verschiedenen Angeboten, unter anderem "Praxis Medien", "Fit und Gesund", "Mode im Wandel der Zeit" oder "Graben und Geschichte" kann jeder Schüler seinen Favoriten für das aktuelle Schuljahr wählen.

Steckbrief

Fichteschule Mittweida

Zirka 580 Schüler, 49 Lehrer, 30 Unterrichtsräume; Fachkabinette für Informatik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Kunst, Musik, Technik, Werken, Schulküche; ab Klasse 5 Französisch und Englisch


 

Alles Kunst oder was? Die künftigen Fünftklässler bestaunten zum Tag der offenen Tür die seltsamen Objekte, die im Kunstunterricht entstanden sind. Falk Bernhardt
 
 
24.02.2005 Stadt beharrt auf Streetworker
Konzept steht in Frage - Stelle in Fichteschule läuft aus
Von Katharina Leuoth
Mittweida. Braucht die Stadt Mittweida einen Streetworker? Die Stadt sagt ja, der Landkreis nein. Mit dieser Ansicht des Landkreises aber will sich die Stadt noch nicht abfinden. Das wurde am Donnerstagabend zur Sitzung des Stadtrates deutlich. "Zum nächsten Schulausschuss wollen wir unser Konzept vorstellen und mit den entsprechenden Stadträten diskutieren. Vielleicht kann es noch überarbeitet werden", kündigte Beigeordneter Ralf Schreiber an.
Das Konzept wurde bereits einmal im Landratsamt eingereicht, um Gelder für einen Streetworker zu bekommen. Es beschreibt, wie die Stadt ihn einsetzen würde. "Zuerst müsste der Streetworker die Brennpunkte in unserer Region herausfinden", erklärt Schreiber. Also: Wo gibt es Probleme mit Jugendlichen? Oder mit Kindern? Wo kann ihnen wie geholfen werden? Doch das Landratsamt wies das Konzept zurück. "Offenbar will es die Brennpunkte bereits im Konzept aufgelistet haben", so Schreiber. Heidi Richter, Chefin des Jugendamtes im Landratsamt, formuliert es so: "Ein Konzept muss den Bedarf nachweisen. Doch in dieser Hinsicht war das Konzept nicht so aussagekräftig. Außerdem haben wir auch kein Geld für einen Streetworker." Denn im Kreishaushalt sei für dieses Jahr weniger Geld für die Jugendarbeit eingeplant als vorher. "Und gefördert wird eher das, was bereits existiert, und nicht das, was neu geschaffen werden soll", sagt sie. Wie also die Stelle des Streetworkers. Die einzige Möglichkeit, einen solchen einzusetzen, sieht Richter in neuen Beratungen mit der Stadt. "Das einzige, was gehen könnte, ist, die Gelder in der Jugendarbeit umzuschichten. Die Stadt müsste also ihre Prioritäten neu setzen. Zusätzliche Gelder gibt es jedenfalls nicht."
Knappe Kassen machen auch vor der Fichteschule nicht halt. In dieser Woche läuft laut Schreiber dort die Stelle des Schulsozialarbeiters aus, bei dem Mädchen und Jungen aller Schulen ihre Sorgen los werden können. Bisher finanzierten mehrere Ämter und Einrichtungen diese Stelle. "Doch die weitere Finanzierung ist unklar", so Schreiber. Denn es würden Gelder vom Arbeitsamt wegfallen. "Das hat das Arbeitsamt aber schon lange angekündigt", erläutert er. Während er nun dringenden Handlungsbedarf beim Landratsamt sieht, heißt es dort, dass auch für die Stelle in der Fichteschule kein Geld da ist. "Die Stadt könnte aber prüfen, ob sie dafür wirklich eine Vollzeitstelle braucht, oder die Jugendarbeit beispielsweise kostengünstiger über einen Lehrer ausführen lässt, der für einige Stunden auf Honorarbasis entlohnt wird", so Richter.
 
 
 
 
 
12.02.2005 Nur so lernen junge Leute die Firmen-Anforderungen kennen
Umfrage: Ist es gut, wenn Schüler früher tieferen Einblick in die Wirtschaft erhalten?

Der Firmenchef - Detlev Müller, Geschäftsführer der IMM Gruppe Mittweida:
Dass Schüler frühzeitiger Einblick ins Wirtschaftsleben erhalten, ist nicht nur wichtig, sondern sehr notwendig. Nur so lernen die jungen Leute die Firmen-Anforderungen kennen. Das geht schon bei der Bewerbung für ein Schülerpraktikum los. Leider ist die Dauer von nur ein bis zwei Wochen viel zu gering, um sich gegenseitig kennen zu lernen.
Die IMM Gruppe beteiligt sich dieses Jahr schon zum dritten Mal an der Initiative "Woche der offenen Unternehmen". Dabei kümmern sich Mitarbeiter intensiv um die angemeldeten Schüler und gehen konkret auf Fragen ein. Doch auch im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft der Region sind wir aktiv und starten gemeinsame Aktionen. Zudem arbeiten wir schon sehr eng mit Schulen zusammen und gestalten regelmäßig die Projektwochen des Gymnasiums Mittweida mit aus. Dabei erhalten Schüler die Chance, sich intensiver mit dem Unternehmen im Rahmen eines speziellen Themas auseinanderzusetzen. 2003 hat es eine Gruppe sogar bis zum Landesausscheid von "Jugend forscht" geschafft.
Die Schülerin - Rebecca Katzschmann, 9. Klasse, Fichteschule Mittweida:
In der Schule sind ja Praktika vorgeschrieben, ich habe bereits freiwillig eines für meinen Traumberuf als Kfz-Lackiererin gemacht. Ein weiteres soll folgen, um gute Bewerbungschancen zu haben.
Der Schulleiter - Matthias Möbius, Fichteschule Mittweida:
Unsere Schule bemüht sich schon jetzt um eine gute Berufsorientierung. So gibt es Infoveranstaltungen, neben dem Pflichtpraktikum auch ein zweites, freiwilliges. Aber nicht immer sind die Praktika zielorientiert. Da müssten die Unternehmen mehr leisten. Die Idee mit dem gestaffelten Praktikum über längere Zeit ist eine interessante Variante, bedarf allerdings sehr genauer Absprachen. Auch die Idee einer Bewerbungsmappe finde ich gut. Etwas Ähnliches haben wir bereits probiert. Wir werden deshalb bei dem Projekt mitziehen. Allerdings darf man nicht zu viel von der Schule verlangen. Berufsberatung ist nur ein kleiner Teil ihrer Aufgabe. (alu)

 

 
 

15.04.2007