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| Pressespiegel |
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15.04.2007
| 12-2006 | Von wegen nur Pommes mit Majo | |
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| 01.12.2006 | Tierisch gutes Kino mit "Leomi" |
| Mittweida. Heute enden die im "Capitol" Rochlitz, im "CID" Döbeln, im "Kinopolis" Freiberg, im Städtischen Freizeitzentrum und der Johann-Gottlieb- Fichte- Schule in Mittweida durchgeführten 3. Kinder- und Jugendfilmtage in Mittelsachsen. Insgesamt 16 Filme hat der Sächsische Kinder- und Jugendfilmdienst für das junge Publikum ausgewählt. Auf dem Programm stehen noch einmal spannende und anspruchsvolle Filme: Im Städtischen Freizeitzentrum in Mittweida um 8.30 Uhr"Oskar und Josefine" sowie um 10.30 Uhr "Die Chroniken von Narnia"; in der Johann-Gottlieb- Fichte- Schule um 8.30 Uhr"Saint Ralph" sowie um 10.30 Uhr "Love + Hat". (ps) | |
| 29.11.2006 | |
| 3-Gänge-Menü im Wettstreit der Schülerteams um den Erdgaspokal | |
| Von Falk Bernhardt | |
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Mittweida. Das
Team der Milkauer Mittel schule hat gestern den kreisinternen
Koch-Wettbewerb gegen die Schülerköche der
Johann-Gottlieb- Fichte-Mittel schule Mittweida gewonnen. Im
Hauswirtschaftskabinett der Fichte- Schule traten jeweils vier Schüler in
einer Mannschaft zur Vorrunde zum Erdgaspokal an. Für Erdgas Südsachsen war
es die zehnte Auflage dieser Veranstaltung. Andere Schulen des Landkreises
hatten sich nicht beteiligt. |
| 24.11.2006 | Tanzende Engel wedeln für die Basketballer |
| Arbeitsgemeinschaft Tanz der Mittweidaer Fichte-Schule feuert als Cheerleader auch die Oberliga-Teams der HSG an | |
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Von Falk Bernhardt Mittweida. Donnerstag, kurz nach dem Mittag, in der Sporthalle "Am Schwanenteich" in der Kreisstadt: Acht junge Damen bewegen sich synchron zu lauter Musik, drehen sich, fegen mit verschiedenen Schrittkombinationen über den Hallenboden - und das alles ohne Anweisungen. Es sind die "Dancing Angels" die hier trainieren. Das klappt nun auch schon ohne ihre Sportlehrerin Viola Mirtschin ganz prima. Seit Schuljahresbeginn besteht die Formation als AG Tanz. Acht bis zwölf Schülerinnen der siebten und achten Klasse machen regelmäßig mit. Alle besuchen auch die so genannte "dritte Sportstunde", eine weitere Übungseinheit, für die sich die Mittelschüler die Sportart aussuchen können. Beim Tanz sind es da 26 Mädels. "Ich habe schon viele Tanzgruppen gehabt, aber dieser Jahrgang ist ganz besonders super", schwärmt Viola Mirtschin. "So ein Engagement habe ich noch nicht erlebt, alle sind mit Eifer dabei." In der AG soll von Showtanz über Volkstanz bis Klassik alles trainiert werden. Auch Cheerleading gehört dazu. Und da haben die "Dancing Angels" schon viel dazu gelernt. Zwei Mal feuerten sie schon die "Lions", die Basketballdamen der Spielgemeinschaft Mittweida/Dittersbach, bei deren Heimspielen in der Oberliga an. In den Pausen zeigten die "Angels" dabei ihre Tänze. Hinter dem Korb sitzend bejubelten sie mit ihren Pompons (farbige Büschel) in der Hand jeden erzielten Korb der "Lions". Die waren begeistert, weitere Auftritte sind schon geplant. |
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| "Beim ersten Mal waren wir schon aufgeregt, aber jetzt geht das", berichtet Tänzerin Isabel. "Wir kennen die Namen der Spieler noch nicht, aber gut sind die alle. Schön ist, dass sich alle nach dem Spiel bei uns bedanken", erzählt Sabrina, die mit Isabel zusammen auch schon selbst Tanzschritte vormacht. Vier Tänze hat die Gruppe seit Schuljahresbeginn bereits gelernt. Der nächste Auftritt der "Dancing Angels" ist am 2. Dezember zum Weberstraßenfest in Mittweida. | |
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| Die "Dancing Angels" von der Fichte-Mittelschule Mittweida unterstützen als Cheerleader auch die Mittweidaer Basketball-Mannschaften. Falk Bernhardt |
| 15.11.2006 | Kalenderblatt |
| Vor 50 Jahren | |
| In ihrem Schulgarten erntet die Klasse 8 a der Fichte- Schule Mittweida einen halben Zentner Mais. Er geht an die LPG. (gha) | |
| 08.11.2006 | |
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Firmenvertreter empfehlen Praktika, um in den Wunschberuf hineinzuschnuppern |
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Mittweida.
Eine kürzlich von der Stadt Mittweida veröffentlichte Umfrage unter Schülern
hat überraschenderweise ans Tageslicht gebracht, dass sich die Jugendlichen
der Stadt vor allem bei der Berufsorientierung Hilfe wünschen. Um die jungen
Leuten bei dieser wichtigen Entscheidung für ihr späteres Leben zu
unterstützen, hatte das Projekt "Brücke" der Technologiepark Mittweida GmbH
am Montagabend Schüler und Eltern zu einer Berufsinformationsveranstaltung
in die Mittweidaer Bürkel-Halle eingeladen. Acht Firmen aus der Region
stellten dabei ihre eigene betriebliche Ausbildung vor und gaben Hinweise
für den Bedarf an jungen Fachkräften sowie für den Bewerbungsvorgang. Die voll besetzten Stuhlreihen zeigten, welchen Stellenwert dieses brisante Thema in den Familien einnimmt. Aber auch die Vertreter der Wirtschaft betonten, dass es trotz sinkender Schulabgängerzahlen für sie immer schwieriger wird, geeignete Bewerber zu finden. Vom Vorurteil des dicken Mannes mit Messer und Gummischürze bekehrte beispielsweise Fleischermeister Sebastian Härtel die interessierten Zuhörer. "Die Ausbildung zum Fleischer ist sehr kompliziert und komplex. Es geht dabei nicht nur um die Wurst. Gute Kenntnisse in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik werden von den Auszubildenden erwartet", erklärte der Inhaber der Fleischerei Härtel. Darüber hinaus riet er den Schülern bei Praktika in die einzelnen Berufe hineinzuschnuppern. Denn nichts sei wichtiger als Lust und Liebe für den gewählten Beruf zu haben, so der Tenor von Sebastian Härtel. Das wurde von allen Rednern des Abends immer wieder unterstrichen. Neben den Leistungen in Deutsch und den naturwissenschaftlichen Fächern bekräftigten die Firmenvertreter die Bedeutung der Kopfnoten bei der Bewerberauswahl. So seien in jedem Beruf Ordnung, Fleiß sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit wichtige Voraussetzungen. "Sehr informativ und helfend", empfand Katrin Zschocke aus Frankenau die Veranstaltung. Ihr Sohn Hans will später einmal einen Beruf in der Informatikbranche oder als Goldschmied erlernen. "Ich werde auch die weiteren Veranstaltungen der Reihe besuchen, um noch andere Firmen kennenzulernen und mich weiter zu informieren", berichtet der Neuntklässler der Fichteschule. Möglichkeiten dazu gibt es am 13. November in der Mittelschule Rochlitz, am 20. November im Hotel "Alte Spinnerei" Burgstädt und am 27. November im Kulturforum "Stadtpark" Frankenberg. Beginn ist jeweils 19 Uhr. (dan) |
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| Umgehört | |
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Stimmen zur
Berufsinformationsveranstaltung in Mittweida: Sebastian (14) aus Altmittweida besucht die neunte Klasse der Mittelschule in Claußnitz: "Der Abend hat mir auf jeden Fall weitergeholfen, auch wenn ich schon konkrete Vorstellungen von meinem späteren Beruf habe. Ich würde gern in der Metall- oder Mechatronikbranche tätig sein. Vor allem eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker interessiert mich, da der Beruf viel Abwechslung verspricht. Deshalb hat mich der Vortrag von MPT besonders angesprochen. Aber auch die von IMM vorgestellte Ausbildung als Elektroniker hört sich vielversprechend an. Daran hatte ich bisher noch gar nicht gedacht, obwohl mich das Thema auch sehr interessiert." Franziska (15) aus Mittweida geht in die neunte Klasse der Fichteschule: "Ich würde gern eine Ausbildung als Steinmetz oder im sportlichen Bereich aufgreifen. Daher hat mir die Veranstaltung schon weitergeholfen. Ich habe mich bei der Vertreterin von IMM informiert, welche Möglichkeiten es für mich gibt und wie meine Chancen aussehen." Arno Bast, Leiter des Projektes "Brücke" der Technologie Park Mittweida GmbH: "Unser Projekt läuft seit anderthalb Jahren und hat sich zum Ziel gesetzt, zur Verbesserung der Berufsorientierung im Landkreis beizutragen und ein breites Netzwerk zwischen Schule und Wirtschaft sowie anderen Partnern aufzubauen. Somit soll langfristig der Nachwuchs für die Wirtschaft im Landkreis gesichert werden. Heute war die erste Veranstaltung der Reihe, die an den kommenden Montagen im November an verschiedenen Standorten im Landkreis fortgesetzt wird. Darüber hinaus haben wir beispielsweise mit der Agentur für Arbeit einen Flyer entwickelt, der den Schülern als ein Leitfaden zur Berufsorientierung im Internet dienen soll. Des Weiteren organisieren wir Besuche von Firmen an Schulen und versuchen die Praktikumsunterlagen mit den Schulen zu verbessern. Unser Hauptanliegen ist es, Kontakte zu vermitteln, so zum Beispiel auch zwischen Lehrern und Firmenchefs." (dan) |
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| 06.11.2006 | 20 Schülerteams kochen um den Erdgaspokal |
| Auftakt heute in Flöha - Auch Mannschaft aus Mittweida am Start | |
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Mittweida. Jetzt wird es ernst für 80 kochbegeisterte
Mädchen und Jungen aus dem Regierungsbezirk Chemnitz beim Bundeswettbewerb
um den Erdgaspokal der Schülerköche. Die 20 beteiligten Vierer-Teams aus 15
verschiedenen Orten müssen ab sofort im Wettkampf ihr kulinarisches Können
beweisen. Service Mehr Informationen zum Erdgaspokal im Internet unter www.erdgaspokal.de. |
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| 04.11.2006 | Informationen zur Berufsfindung |
| Mittweida. Zur Berufsinformationsveranstaltung am Montag, 19 Uhr in der Bürkel-Halle der Fichteschule Mittweida wird der "Leitfaden zur Berufsorientierung im Internet" vorgestellt. Erarbeitet wurde der Handzettel vom Technologiepark Mittweida, der Arbeitsagentur Chemnitz und der Arge Mittweida. Zu der Informationsveranstaltung, die vom Projekt Brücke des Technologieparks organisiert wird, stellen sich die MPT GmbH (Metallberufe), die IMM GmbH (Elektroniker), das Krankenhaus Mittweida, das Landratsamt (Verwaltungsberufe), die Fleischerei Härtel, Ruttloff Friseure, die Gärtnerei Martin und die Simmel AG (Einzelhandel) vor. (kl) | |
| 01.11.2006 | Hakenkreuze und Runen gesprüht |
Mittweida. In den Nachtstunden zum vergangenen Samstag haben bislang unbekannte Täter auf dem Gelände der Mittweidaer Fichte-Mittelschule an der Schulstraße gewütet. Das teilte die Polizei gestern mit. Mit silberner Farbe hinterließen sie am Schulgebäude ein großes Hakenkreuz, zwei SS-Runen sowie den Schriftzug "Wir kriegen euch alle". Über den Namenszug des Sophie-Scholl-Gedenksteins sprühten die Täter ebenfalls ein zirka 60 mal 60 Zentimeter großes Hakenkreuz. Auch an der rechten Giebelseite der Turnhalle wurde solch ein Zeichen aufgebracht. Zur Schadenshöhe liegen derzeit keine Angaben vor. Die Schule wurde erst in jüngster Vergangenheit komplett saniert. (alu) |
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| 21.09.2006 |
Das Sams zu Gast im Ratssaal |
| Drei Schulen der Region beim Wettbewerb zu Jugendliteratur dabei - Milkauer Schüler gewinnen | |
| Von Tobias Lange | |
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Mittweida. Je
ein Team aus den Klassen des Städtischen Gymnasiums, der Johann-Gottlieb- Fichte-Mittelschule
sowie der Milkauer Mittelschule haben sich gestern in Mittweida in einem
Lesewettbewerb im Ratssaal in drei Wettbewerbsrunden regelrecht zu
überbieten versucht. Schnell wurde klar: "Wer liest, gewinnt!" - so auch das
Motto der Veranstaltung, die unter anderem vom Arbeitskreis für
Jugendliteratur unterstützt wird. In der ersten Runde ging es darum, Fragen zu fünf zuvor gelesenen Büchern zu beantworten. Etwas schwieriger ging es in der zweiten Runde weiter. Hier heimsten diejenigen die meisten Punkte ein, die gute Kenntnisse über bekannte Kinderbücher hatten, die keine "Pflichtliteratur" für den Wettbewerb waren und beispielsweise wussten, welche Gestalt am liebsten Taucheranzüge trägt. Für Vielleser kein Problem: "das Sams". Besonders schön kam der Charme der Kinderbücher in der letzten und wichtigsten Runde zum Vorschein. Aufgabe war es, den eigenen Favoriten aus den fünf gelesenen Büchern vorzustellen. In dieser vorbereiteten Einlage gab es neben der Buchvorstellung des Gymnasiums Mittweida auch noch zwei vorgespielte Szenen, die mit improvisierten Requisiten präsentiert wurden. Witzig wie herausfordernd war jedoch vor allem das Schlusswort des Milkauer Teams, welches den Ausgang des Buches natürlich bewusst offen ließ: "Wenn ihr die Antworten wissen wollt, dann lest das Buch doch selbst!" Vor allem wegen des freien Vortrags und der guten Zusammenfassung der Geschichte gewannen die Milkauer den ersten Platz und damit auch einen Buchgutschein. Geleitet wurde die Veranstaltung von einer fünfköpfigen Jury sowie von Radiomoderator Robert Drechsler, der Schüler und Lehrer immer wieder zum lautstarken Anfeuern der Teams animierte. Gelegentlich durfte das Publikum sogar helfen. In Sachsen findet der Lesewettbewerb bereits zum zweiten Mal statt. Er ist Teil einer bundesweiten Veranstaltungsreihe, die am 29. November 2004 in Frankfurt am Main von der Bundesfamilienministerin gestartet worden war. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Leselust der Schüler zu fördern. Basis sind die beim Jugendliteraturpreis nominierten Kinderbücher, die den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 50. Mal auf der Frankfurter Buchmesse vergeben. |
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Für den dritten Teil des Lesewettbewerb hatte die Gruppe der Johann-Gottlieb- Fichte-Mittelschule einen Sketch vorbereitet: Melissa, Jasmin, Franziska und Jenny (v. l.) agierten dabei im Fernsehen. Falk Bernhardt |
| 14.09.2006 | Englischunterricht aus Amerika |
| Fremdsprachenassistentin aus New Jersey hilft beim Englischunterricht in Mittweida | |
| Eine waschechte Amerikanerin, Heather Carmody, begleitet derzeit den Englischunterricht an der Fichte-Mittelschule in Mittweida und bringt den Schülern damit ihre Muttersprache näher. | |
| Von Tobias Lange | |
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Mittweida. Aus
dem US-Bundesstaat New Jersey kommt Heather Carmody, um als
Fremdsprachenassistentin an der Johann-Gottlieb- Fichte-Mittelschule
in Mittweida den Unterricht zu begleiten. Seit Anfang dieser Woche gestaltet
sie gemeinsam mit einer Lehrkraft die Unterrichtsstunden in verschiedenen
Klassenstufen. Sich einzufinden in die neue Situation fiel ihr nicht
besonders schwer. "Ich habe bereits ein Jahr lang in Deutschland, in
Würzburg gelebt", begründet Heather Carmody in flüssigem Deutsch den
leichten Anfang. Bis zum Juli des nächsten Jahres wird sie nun in Mittweida wohnen, mit dem Ziel, mehr über Sprache, Land und natürlich das Unterrichten zu lernen. Zwölf Stunden in der Woche darf sie den Lehrern beim Unterricht helfen. Allein betreut sie die Klassen nicht, das ist Vorschrift. Dafür unterhält sie sich mit den Schülern und hilft bei Aufgaben. Läuft es gut, steht auch Konsultations- und Nachhilfestunden nichts im Wege. Die Schüler springen auf den veränderten Unterricht an. "Sie freuen sich, wenn sie merken, dass sie eine Muttersprachlerin verstehen und von ihr verstanden werden. Vor allem ohne dass sie gleich ein Lehrer korrigiert", scherzt Schulleiter Matthias Möbius. Auch einige "Schlafende", die sich sonst kaum am Unterricht beteiligen würden, hätten damit geweckt werden können, wirft die betreuende Englischlehrerin ein, die in den USA ein Bachelorstudium für Germanistik und Musik absolviert hat. Ein Jahr lang wird Heather Carmody nun am Unterricht teilnehmen. Ein Stipendium, welches Flug und Aufenthalt finanziert, hat das Projekt ermöglicht. Das Austauschprogramm gibt es schon länger. In den vergangenen vier Jahren hat die Fichteschule mehrfach daran teilgenommen. So waren bereits Assistenten aus England und Frankreich an der Schule. "Wir schreiben dem sächsischen Kultusministerium, wen wir brauchen, und wenn wir Glück haben, bekommen wir dann jemanden. Das hat bisher gut geklappt", sagt Schulleiter Möbius |
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Heather Carmody lehrt an der Fichte-Mittelschule. Falk Bernhardt |
| 19.06.2006 | Geld verdienen für Kinder in fernen Ländern |
| 132 Schüler der Fichteschule gehen am Sozialen Tag arbeiten | |
| Von Andrea Voigt | |
| Mittweida. Sie jäten Unkraut, schmücken
Schaufenster oder helfen in Privathaushalten mit - freiwillig und ohne Geld
für die eigene Tasche zu erhalten. 132 Schüler der
Fichte schule
in Mittweida haben sich gestern am Sozialen Tag beteiligt, der in diesem
Jahr zum ersten Mal deutschlandweit stattfand. Mit dem Geld, das sie dabei
verdienen, werden Bildungsprojekte für Kinder in Afrika, Asien und
Südamerika unterstützt. Die Schüler der fünften bis neunten Klasse helfen so
Gleichaltrigen in aller Welt. Den Arbeitsplatz haben sich dabei die Schüler selbst ausgesucht. Für Sophie Klemm und Jessica Werner aus der fünften Klasse stand schnell fest, was sie machen wollen: Menschen helfen. "So kamen wir auf die Idee, im Altersheim zu arbeiten", erzählt Sophie. Ihre Oma lebt auch in solch einem Heim. So gingen sie gestern den Mitarbeitern im DRK-Pflegeheim zur Hand und hatten ein kleines Kulturprogramm vorbereitet. Für jede der drei Wohnstationen führten sie ihr Lied "Alles nur geklaut" und den Tanz zu "Stand by me" auf. Auch Juliane Lange und Julia Mietzefeld aus der fünften Klasse halfen im Altersheim. Sie unterstützten die Gesprächsrunde bei Ergotherapeutin Kathrin Lamz und begleiteten die Senioren bei einem Spaziergang. "Wir haben uns gefreut, dass die Mädchen bei uns helfen wollen. Als uns die verantwortliche Lehrerin ansprach, waren wir gern bereit, sie bei uns arbeiten zu lassen", sagt Heimleiterin Uta Schädlich. Körperliche Arbeit hatte sich Franz Kunze gesucht. Sein Vater ist Traktorist bei der Agrargenossenschaft Altmittweida und so halfen er und sein Kumpel Clemens Horota aus der fünften Klasse beim Ausmisten der Ställe und beim Bau eines Abflusses. Auch der vier Jahre ältere Kevin Frank half in der Agrargenossenschaft mit. Er und die beiden Jüngeren wurden von seinem Opa Jürgen Frank angeleitet. "Wir unterstützen gern das Projekt. Gleichzeitig können wir so dem Nachwuchs zeigen, wie unsere Arbeit aussieht. Vielleicht möchte ja später einer von ihnen bei uns seine Lehre machen", sagt Frank. Beim Verein "Netz-Werk" konnten fünf Jugendliche arbeiten. "Wir wollen das Engagement der Schüler unterstützen und sind auch richtig begeistert, wie flott sie an die Arbeit gehen", sagt Christine Seifried, die Leiterin der Umweltwerkstatt. Dimitri Popov aus der neunten Klasse war schon im vergangenen Jahr zum Sozialen Tag hier. "Er hat mir davon erzählt und es klang gut", sagt sein Freund Benjamin Krübel. Er arbeitete einen Tag lang als Lackierer, malte Stühle und andere Möbelstücke an. Als Vorbereitung auf seine Ausbildung sieht er den Tag beim "Netz-Werk" jedoch nicht: Benjamin möchte Hotelfachmann werden. |
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| 17.06.2006 | Bester Realschüler in diesem Jahr in Böhrigen mit 1,0 |
| Geringe Durchfallquote bei den Prüfungen an den Mittel schulen der Region - Zeugnisausgabe war am Freitag | |
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Mittweida. Der beste Realschüler der Region kommt in diesem
Jahr aus Böhrigen von der Tiefenbacher Mittel schule.
Mit 1,0 hat er seine Schulzeit abgeschlossen. Glänzen konnte auch einer
seiner Mitschüler mit 1,1. Die restlichen 54 Mädchen und Jungen ihres
Jahrgangs haben die Prüfungen ebenfalls bestanden, ebenso die zehn
Hauptschüler. Wie in Böhrigen wurden am Freitag in allen Mittel schulen
die Zeugnisse für die Zehntklässler mit Realschulabschluss und teils auch
für Neuntklässler mit Hauptschulabschluss feierlich ausgegeben. |
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| 15.06.2006 | Schüler hoffen auf Hilfe für "Sozialen Tag" |
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Erarbeitetes Geld wird gespendet |
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Mittweida. Am 18. Juli findet der zweite
"Soziale Tag" in Sachsen statt, an dem sich auch die Schüler der Mittweidaer
Fichte-Mittel schule
beteiligen. Dabei hoffen sie erneut auf Hilfe. Die Idee: Statt das
Taschengeld von den Eltern oder den einen oder anderen Zusatzgroschen von
den Großeltern wollen sie selbst verdientes Geld für Projekte spenden.
Kürzlich wählten Vertreter von
Schulen
aus ganz Sachsen in Dresden aus einer Vielzahl von Vorschlägen ihre
Favoriten aus. Auch Maxim Felber aus Mittweida entschied mit, das gesammelte
Geld für Projekte in Ghana und Kenia zu spenden. "Neu in diesem Jahr ist,
dass ein Drittel des erarbeiteten Geldes für ein Projekt in der Region
verwendet werden darf", erläuterte Lehrerin Viola Mirtschin. Darüber wolle
man aber erst nach dem Einsatz entscheiden. 2005 hatten Arbeitsangebote Wer den Schülern mit Arbeitsangeboten helfen will, wende sich bis 30. Juni an die Organisatoren unter Ruf 03727 2117 oder Mail: fichteschule@t-online.de |
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| 14.06.2006 | Pokal für Computer-Asse |
| Alle Sieger des Informatikwettbewerbs kommen von der Mittelschule Rochlitz | |
Mittweida. Die Mittel schule
Rochlitz ist mit drei Einzelsiegen der große Gewinner des diesjährigen
Informatikwettbewerbs. Im Landratsamt Mittweida sind gestern die besten
Schüler ausgezeichnet worden. André Oertel siegte in der Klasse
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| 12.06.2006 | Junge Sportler gehen auf Medaillenjagd |
Mit Einsatz und Elan um Siege bei den Kreissportspielen gekämpft - Kreisrekorde bei Leichtathleten - 33 Goldmedaillen für DLRG-Team |
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| Der Großteil der Disziplinen der Kreis-Kinder- und Jugendsportspiele, jährlicher Höhepunkt im kreislichen Nachwuchssport, ist am Wochenende im Landkreis ausgetragen worden. "Freie Presse" war auf einigen Wettkampfstrecken dabei | |
| Von Mirko Weigelt | |
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Mittweida. Im
Rochlitzer Vater-Jahn-Stadion fanden die etwa 350 jungen Leichtathleten, die
in 16 Altersklassen in 160 Disziplinen um 260 Sätze Medaillen kämpften,
beste Bedingungen vor. Bereits am Samstag gab es drei neue Kreisrekorde und
eine Einstellung des Rekordes. Max Bedewitz (LG Mittweida) erzielte im
Speerwurf mit 44,26 m ebenso einen neuen Rekord wie der 4x50-Meter-Staffel von Fortschritt Mittweida in der Altersklasse 9. Hier gelang der Staffel eine Zeit von 33,8 s. In der gleichen Altersklasse sorgte Sophie Jänsch im Sprint über 50 m in 7,9 s für eine weitere Bestleistung. Schließlich stellte Franziska Hofmann (LG Mittweida) in der AK 12 mit 1,50 m im Hochsprung den bestehenden Kreisrekord ein. Bereits am Freitag hatte Marcus Wilde (Vorwärts Frankenberg) im Stabhochsprung der AK 15 mit 3,83 m für einen neuen Bezirksrekord gesorgt. "Es ist schon erstaunlich, mit welchen tollen Ergebnissen die Leichtathleten des Kreises immer wieder aufwarten", meinte Kreissportbund-Vize Manfred Grafe, der die Wettkämpfe eröffnet hatte. Im Rochlitzer Bad gab es insgesamt 114 Starts, um die Sieger und Platzierten zu ermitteln. Das Team der DLRG Sachsenburg war mit 23 Startern angereist. "Viele unserer Schwimmer plagen sich mit Erkältungen herum. Ich überlasse es ihnen, ob sie starten. Doch wer von uns an den Start geht, gewinnt auch", meinte Trainerin Uta Hoffmann selbstsicher. Bei 22 Grad Celsius Wassertemperatur boten die Sachsenburger mit Beginn der Wettbewerbe eine tolle Vorstellung. Insgesamt verbuchte die Mannschaft 33 Gold, 18 Silber- und 9 Bronzemedaillen. Kein Sachsenburger Schwimmer fuhr ohne Medaille nach Hause. Erfolgreichste Teilnehmer der Jungen wurden die Sachsenburger Felix Elbers mit sechs und Robert Marbach mit fünf Goldmedaillen. Bei den Mädchen standen Anne Opetz und Josephine Zorn sechs Mal auf dem höchsten Treppchen. "Das war eine gute Generalprobe für die am kommenden Wochenende stattfindenden Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen", freute sich Uta Hoffmann nach dem Wettkampf. Ebenfalls in Rochlitz trugen die Judokas ihre Wettkämpfe aus. 69 Starter aus Mittweida, Rochlitz, Limbach-Oberfrohna, Werdau und Colditz bewarben sich um das Edelmetall. "Da es in dieser Sportart nach Alters- und Gewichtsklassen geht, haben wird den Wettbewerb als offene Sportspiele ausgeschrieben. Hätten wir nur die Kreisvertreter starten lassen, wäre es eine Mini-Veranstaltung geworden, nun ist es eine gut besetzte Veranstaltung", meinte Gesamtleiter Andreas Graf. Beste Bedingungen fanden die Volleyballer in der Hainichener Sporthalle "An der Pflaumenallee" vor. Die Gymnasien Mittweida, Frankenberg und Rochlitz, die Fichte-Mittel schule Mittweida und die Maxim-Gorki-Mittel schule Hainichen sowie Union Milkau ermittelten mit insgesamt 20 Mannschaften ihre Sportspiel-Sieger. Bei den Mädchen der achten bis zehnten Klasse gab es die knappste Entscheidung überhaupt: Die Maxim-Gorki-Mittel schule Hainichen lag mit der Fichte-Mittel schule Mittweida nach Gewinnsätzen gleich auf. Die Entscheidung zu Gunsten der Gellertstädter gab ein kleiner Punkt. "In der Hainichener Gorki schule wird seit Jahren in dieser Sportart beste Arbeit geleistet", sagte der Mittweidaer Trainer Gerhard Pfennig. Obwohl die Basketballer in der Frankenberger Sporthalle der Viehweg schule gute Bedingungen vorfanden, hatten sich nur jeweils zwei Vertretungen der HSG Mittweida, vom VfA Rochlitzer Berg und vom TSV Dittersbach eingefunden. Sportspiel-Minusrekord. |
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| 31.05.2006 | Raucher-Ecken meist gut besucht |
| Schulen im Landkreis tun sich schwer mit Verboten | |
"Tabak, tödlich in jeder Form" lautet das Motto des heutigen Weltnichtrauchertages. Dieser Aktionstag scheint nötiger denn je: Laut der Studie "Jugend 2005 in Sachsen" greift mittlerweile die Hälfte aller 18- bis 26-Jährigen zur Zigarette. Auch an den Schulen im Landkreis Mittweida gelingt es nur schwer, der Lage Herr zu werden. Und die Landesregierung in Dresden droht bereits mit einem totalen Rauchverbot an Schulen. |
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| Von Anna Hofmann | |
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Hainichen/Burgstädt/Mittweida. Von einer "unendlichen Geschichte" und einem
"schwierigen Prozess" ist die Rede, wenn man Schulleiter auf das Problem
anspricht. Reinhard Schneeweiß, Leiter der Maxim-Gorki-Mittel schule
Hainichen, ist selbst überzeugter Nichtraucher. Er zeigt sich vor allem
besorgt über die steigende Zahl junger Mädchen, die mit dem Rauchen
anfangen. Deshalb hat er die Raucherecke in seiner
Schule
abgeschafft, sieht sich dafür aber ganz anderen Problemen gegenüber: "Der
Fußweg vor der
Schule
gehört nicht mehr zum Schulgelände und wird zur Raucher-Ecke umfunktioniert.
Es ist mir aber lieber, die Schüler rauchen dort und müssen zweimal pro
Woche ihren Müll selbst beseitigen, als dass sie öffentliche Plätze
verschmutzen", so Schneeweiß. An den Gymnasien Mittweida und Burgstädt gibt
es hingegen Raucher-Ecken. Dort müssen die qualmenden Schüler selbst für
Sauberkeit sorgen. In ihren Bemühungen um eine Schule ohne Raucher werden die Mittel schule Hainichen und das Gymnasium Burgstädt von so genannten Schülermultiplikatoren unterstützt. Diese speziell ausgebildeten Schüler informieren in den Klassen und auch bei Elternabenden über die Folgen des Rauchens und Mittel der Suchtprävention. Denn, so Christian Blümich, Leiter des Gymnasiums Burgstädt, Erfolg erreiche man nicht durch Zwang, sondern nur durch Überzeugung. Ein schwieriger Prozess eben. Auch an der Johann-Gottlieb- Fichte-Mittel schule in Mittweida nutzt gut ein Viertel der über 16-Jährigen die Raucher-Ecke intensiv. Dort müssen die Schüler der oberen Jahrgänge in ihren Pausen neben der Raucher-Ecke auch zweimal im Monat die Schulstraße kehren. "Wir hoffen, dass in Kürze die gesetzlichen Bedingungen für eine rauchfreie Schule gegeben sind. Ich würde das sehr begrüßen und strikt durchsetzen", so Schulleiter Matthias Möbius. Um den blauen Dunst an den Schulen einzudämmen, hat das Land Sachsen jetzt drastische Maßnahmen ergriffen. Bis Sommer 2007 sollen 75 Prozent aller Schulen im Freistaat ohne Glimmstängel auskommen. Sollte das Ziel bis dahin nicht erreicht sein, folgt automatisch ein gesetzliches Rauchverbot für alle. "Bis jetzt sind 622 von 1595 sächsischen Schulen rauchfrei. Das entspricht 39 Prozent", sagt Manja Israel vom sächsischen Kultusministerium. Probleme bereiteten hier nicht nur die Schüler. "Es kann nicht sein, dass eine Grund schule das Ziel noch nicht erreicht hat, weil der Hausmeister oder ein Mitglied des Lehrerkollegiums weiterhin raucht", so die Pressesprecherin. |
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| 30.05.2006 | Bürkel beschenkt Hochschularchiv |
| Architekten-Enkel übergibt Akten - Studenten geehrt | |
| Von Katharina Leuoth | |
Mittweida. Peter Bürkel, Enkel des
Architekten Johann Nepomuk Bürkel, hat der Hoch schule
Mittweida zahlreiche Akten über das Werk und Leben seines Großvaters
geschenkt. Dazu gehören rund 500 Fotografien, 160 Skizzen und Zeichnungen,
40 Briefe und Dokumente sowie fünf Bücher, informierte gestern Marion
Stascheit, Leiterin des Hochschularchivs.
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Erinnerungsweg verlängert |
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| Zeitgleich zur Namensweihe war in der Bürkel-Halle auch das traditionelle Absolvententreffen der Hoch schule für das Wochenende eröffnet worden. 650 ehemalige Studenten verschiedenster Jahrgänge nahmen daran teil und trafen sich beispielsweise in Seminargruppen und zu Rundgängen in der Hoch schule. Zudem wurde ein weiteres Stück des so genannten Erinnerungsweges zwischen den Hochschulgebäuden eingeweiht. Der Weg besteht aus Steinen, die unter anderem ehemalige Absolventen kaufen und in die sie ihre Namen eingravieren lassen können. Bisher liegen dort mehrere hundert Steine - 98 kamen am Wochenende dazu. | |
Ausgezeichnete Diplomarbeiten |
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Zudem zeichnete
der Förderkreis der Hoch schule
mit dem Carl-Georg-Weitzel-Preis am Freitag zwei Studenten für ihre
hervorragenden Diplomarbeiten aus. Die Ehrung teilen sich der
Maschinenbaustudent Daniel Pilz aus Chemnitz und der Hoyerswerdaer Christian
Bauch, Student der Elektrotechnik. Pilz untersuchte das Herstellen von
Kleinst- und Mikroteilen aus Kunststoffen, die sich zukünftig verstärkt in
vielfältigen Bereichen, zum Beispiel in der Medizintechnik und der Sensorik
von Automobilen, wiederfinden sollen. Bauch hatte sich in seiner Arbeit mit
der Verbesserung des Betriebs alternativer Energieanlagen, konkret der
Biogasanlagen, befasst. Einen weiteren Preis hat die Hoch schule am Samstag zur Exmatrikulationsfeier vergeben, bei der rund 160 Studenten ihre Abschlusszeugnisse erhielten. Der Schulhoff-Preis ging an Frank Günther aus Dresden für seine Diplomarbeit auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre |
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| 27.05.2006 |
Namensweihe: Mittweida hat jetzt eine Bürkel- Halle |
| Mehrzweckraum der Fichte- Schule nach Architekten benannt - Treffen der Absolventen | |
| Von Katharina Leuoth | |
Mittweida.
Die Mehrzweckhalle der
Fichte-Mittel schule
in Mittweida hat nun einen richtigen Namen: Sie heißt jetzt Bürkel-Halle und
ist damit nach ihrem Architekten
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Zu den Gästen der Festveranstaltung gehörten auch zahlreiche Absolventen der Hoch schule, die vor 50 Jahren ihren Ingenieurabschluss absolvierten und dafür gestern Ehrenurkunden erhielten. Falk Bernhardt |
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Bürkel-Halle heißt seit gestern die Mehrzweckhalle der Fichte-Mittel schule in Mittweida. Damit wurde sie nach ihrem Architekten benannt. An der festlichen Namensweihe nahmen auch Bürgermeister Matthias Damm, Peter Bürkel, der Enkel des Architekten, und Hochschul-Rektor Professor Lothar Otto (v.l.) teil. Falk Bernhardt |
| 23.05.2006 | Prüfungsfieber an den Mittelschulen |
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Gestern
begannen an den Mittel schulen
im Landkreis die Prüfungen. "Freie Presse" fragte an der
Fichte-Mittel schule
in Mittweida nach: Wie ist die Deutschprüfung gelaufen? Tony (16): Mein Thema war der Führerschein mit 17, das ist was Aktuelles, was mich auch selbst betrifft. Einen Ausbildungsplatz habe ich bereits sicher: Fachkraft für Lagerlogistik in Limbach- Oberfrohna. Julia (16): Ich habe mich für eine Gedichtinterpretation ent- schieden, das liegt mir einfach am besten. Nach dem Abschluss mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in Chemnitz. Das erhöht meine Chancen auf eine Lehr- stelle als Altenpflegerin in der Region. Anne (16): Für mich hätte es besser laufen können, letztend- lich habe ich eine Erörterung zu einer Parabel geschrieben. Was ich nach den bestandenen Prü- fungen mache, weiß ich noch nicht so genau. Beworben habe ich mich für die verschiedensten Berufe wie Bürokauffrau oder Altenpflegerin. Sascha (16): Ich hatte auf schönere Themen gehofft, aber Deutsch ist für mich auch nicht so wichtig. Mathe und Englisch sind da schon entscheidender. Nach der Mittel schule will ich mein Fachabitur machen, um anschließend in Mittweida Medientechnik zu studieren. Das erhöht später meine Chancen. Sebastian (17): Vom Gefühl her lief es ganz gut. Der Führerschein mit 17 ist ein aktuelles Thema, da kann man viel schreiben. Noch habe ich keinen Ausbildungsplatz. Mein Traumberuf wäre Mechatroniker, am liebsten in Mittweida. (anna) |
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| 18.05.2006 | Jugendliche werden nach ihrer Meinung befragt |
| Stadtrat tritt mit Fragebogen an Mittweidaer Jugend heran - Erkenntnisse über Wünsche und Probleme gewünscht | |
| Die meisten Jugendlichen haben den Eindruck, als würden Politiker vor den Sorgen der jungen Leute davon laufen. Um sich diesen Problemen zu stellen, geht die Stadt Mittweida jetzt mit einem Fragebogen auf die Jugendlichen zu. | |
| Von Daniel Otto | |
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Mittweida. Auf
Initiative des Mittweidaer Stadtrates, soll in den nächsten Wochen eine
Sozialraumanalyse durchgeführt werden. Dies teilte der Beigeordnete der
Stadt, Ralf Schreiber, in einem Gespräch mit "Freie Presse" mit. Dabei
sollen die Jugendlichen der Kreisstadt und der umliegenden Ortsteile die
Möglichkeit erhalten, auf ihre Lage und Probleme hinzuweisen. "Im Stadtrat wurde immer wieder über die Situation der Jugendlichen in Mittweida diskutiert. Dabei wurde auch der Ruf nach einem Streetworker laut. Wir wollen jetzt erst einmal von der Jugend selbst erfahren, was ihr fehlt und wie sie sich und ihre Lage sieht", erklärt Schreiber die Beweggründe für das Projekt. Dazu hat der Christliche Verein junger Menschen (CVJM), der Verein Oase e.V., das Städtische Freizeitzentrum, der Jugendkeller und die Sächsische Landjugend in Zusammenarbeit mit der Stadt Mittweida einen Fragebogen entwickelt. "Dieser richtet sich an alle Schüler, die mindestens zehn Jahre alt sind. Der Fragebogen kann ab nächster Woche online auf der Internetseite der Stadt abgerufen und per E-mail wieder eingesendet werden", so der Beigeordnete. Auch die Schulen wurden in das Projekt mit einbezogen. So organisieren die Fichte schule und das Städtische Gymnasium die Bearbeitung der Fragen im Unterricht. Das Berufsschulzentrum und der Verein zur Förderung der beruflichen Bildung an den Beruflichen Schulen Mittweida e.V. (vfb) wurden bereits angesprochen. Darüber hinaus wird der Fragebogen in den Jugendeinrichtungen der Stadt ausgegeben. Bis zu den Sommerferien werden die Informationen gesammelt und danach durch eine außenstehende Sozialkraft ausgewertet. Die Ergebnisse, die sich daraus ergeben, werden zunächst in den zuständigen Ausschüssen beziehungsweise im Stadtrat analysiert und später auch veröffentlicht. "Wir haben versucht, die Fragen auf gleicher Ebene zu stellen und dabei die Du-Form als Anrede gewählt, so dass sich keiner abgeschreckt fühlt. Außerdem soll dadurch erreicht werden, dass sich die Jugendlichen mit ihren Problemen angesprochen und ernst genommen fühlen", erklärte Ralf Schreiber. Die Fragen handeln vor allem vom sozialen Umfeld, den Zukunftsaussichten und der Freizeitgestaltung der Mittweidaer Jugend. |
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| 17.05.2006 | Jazz in der Fichteschule |
| "hot & blue jazz band" spielt | |
Mittweida. Innerhalb der Veranstaltungsreihe "Jazz in der
Fichte"
findet am Sonnabend, 20. Mai um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle der
Fichte schule
Mittweida ein Konzert mit der "hot & blue jazz band" aus Meerane statt.
Musikfreunde des Jazz der 20er und 30er Jahre können sich dabei auf einen
ganz besonderen Ohrenschmaus freuen, denn der Spaß am außergewöhnlichen
Sound dieser Jahrzehnte sind das Markenzeichen dieser Band. Die gespielten
Arrangements wurden durch die Bandmitglieder selbst entwickelt, lassen
jedoch weiterhin viel Platz zum Improvisieren.
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| 11.05.2006 | Berufsschüler schauspielern und messen ihre Kräfte |
| Projekt- und Sporttag des Beruflichen Schulzentrums Mittweida | |
Mittweida/Burgstädt. Am Projekt- und
Sporttag des Beruflichen Schulzentrums Mittweida haben gestern rund 500
Schülerinnen und Schüler in Mittweida und an der Außenstelle in Burgstädt
teilgenommen. Das teilte gestern Albrecht Heinrich, Leiter des Beruflichen
Schulzentrums mit.
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| 12.04.2006 | Unterstützung für Fichte-Volleyballer |
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Die Arbeitsgemeinschaft Volleyball der Mittweidaer Fichte-Mittelschule hat beim Wettbewerb "Baggern lernen mit Margon" gewonnen. Die Mineralwasser-Firma unterstützt seit Jahren den Volleyball in Sachsen. Die 15 Schülerinnen der achten bis zehnten Klasse haben eine Jahresration Wasser, ein Netz und einen Ball bekommen. Dazu begleitet ein Profivolleyballer 20 Wochen das Training der Gruppe, die sich auf den Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" vorbereitet. Hier im Bild übt Jens Mihm, Ex-Landesligaspieler aus Cottbus, mit Anne-Kathrin Wagner, die sich für die Gruppe bei der Aktion beworben hatte. Falk Bernhard |
| 12.04.2006 | Mittweidaer Schülerbands lassen lautstark aufhorchen |
| Ulterior Motive organisieren ihren Auftritt im Studentenclub selbst - Roots Brothers bei Bandwettbewerb in Chemnitz dabei | |
| Von Falk Bernhardt | |
| Auszug | |
Mittweida. Drei noch
recht junge Damen - alle mit dem gleichen Nietengürtel - wippen im Takt mit
dem Kopf, zwei Jungs lassen es derweil richtig krachen und versuchen die
statische Menge mit wilden Sprüngen in Bewegung zu bringen. Die Musik dazu
liefert am Freitagabend im Studentenclub der Kreisstadt die Schülerband
Ulterior Motive aus Mittweida: "Seven Nation Army" von den White Stripes
wird gecovert. Sänger Philipp Bieler erklärt dazu: "Ein Stück aus unseren
Anfangstagen." Dabei liegen die in der heutigen Besetzung mit Robert Rätzer
(Gitarre), Simon Fischer (Schlagzeug), Ramon Meyer (Bass) und Robert Simon
(Gitarre) noch nicht mal ein Jahr zurück.
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| 11.04.2006 | Mittelschule Milkau auf der Abschussliste |
| Schule soll 2008 geschlossen werden - Bürgermeister legt Veto ein - Großes Aufatmen und Hoffen in Claußnitz und Mittweida | |
| Das Sächsische Kultusministerium hat gestern eine Liste mit jenen Schulen veröffentlicht, denen mit Beginn des neuen Schuljahres die Bildung einer fünften beziehungsweise siebenten Klasse untersagt wird. Als einzige Schule im Kreis Mittweida ist die Mittel schule Milkau betroffen. Sie soll im Juli 2008 geschlossen werden | |
| ... Mittweidas Beigeordneter Ralf Schreiber hatte keine Antwort parat, weshalb der Name der Fichte schule nicht mit auf der Streichliste in Dresden steht. Denn auch hier wird die magische Zahl 40 nicht erreicht. "39 Anmeldungen", bestätigte Schulleiter Matthias Möbius auf Nachfrage von "Freie Presse". Er habe beim Regionalschulamt die Bildung von zwei fünften Klassen beantragt. Die Behörde habe ihm die Zusage dafür schon signalisiert. ... | |
| 18.03.2006 | Gymnasien sind die klaren Sieger |
| Nur in Rochlitz herrscht das große Zittern - Den meisten Mittel schulen gehen die Schüler aus | |
| Bis gestern hatten die Eltern der 707 Grundschüler im Landkreis Mittweida Zeit, sich für den weiteren Bildungsweg ihrer Kinder zu entscheiden. Nun sind die Würfel gefallen: Klarer Sieger im alljährlichen Wettstreit der Schulen um die künftigen Fünftklässler sind die Gymnasien. | |
| Von Petra Schumann | |
| Auszug! | |
| ...
. Ungeduldiges
Warten ist auch in Mittweida angesagt: 36 Anmeldungen an der Johann-Gottlieb- Fichte- Schule reichen nicht. Ralf Schreiber, Beigeordneter im Rathaus, hofft nun auf Schüler aus dem Lichtenauer Ortsteil Ottendorf. In der Auerswalder Mittel schule liegen 65 Anmeldungen vor. Doch Ralf Schreiber weiß: "Dort reicht der Platz für drei fünfte Klassen nicht aus." 25 Anmeldungen liegen für die evangelische Mittel schule in Lunzenau vor. Damit ist das Ziel, eine 5. Klassen für das Schuljahr 2006/2007 zu bilden, erreicht. " ... |
| 04.03.2006 | Leute heute |
| In Fichteschule geholfen | |
| Mittweida. 20 große sowie 16 kleine Wandzeitungen sind in den vergangenen Wochen in der Fichte schule in Mittweida entstanden. Rainer Höfling, Raumausstatter in Mittweida und früher selbst Schüler in dieser Einrichtung, hat an vielen Nachmittagen mit Tatkraft und Werkzeug geholfen, die Kommunikationstafeln zu befestigen. (alu) | |
| 09.02.2006 | Jury mäkelt am Hähnchen-Gratin |
| Im Erdgaspokal-Regionalfinale reicht es für Köchinnen der Fichteschule nur zu Platz vier | |
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Chemnitz/Mittweida.
Am Ende hat die Kochkunst nur für einen enttäuschenden vierten Platz
gereicht: Beim Regionalausscheid des Erdgaspokals für Schülerköche traten
die Köchinnen der Mittweidaer Fichteschule gestern gegen drei andere Schulen
aus dem Regierungsbezirk Chemnitz an - und mussten sich schließlich
geschlagen geben. Von Anfang an waren die Fichteschülerinnen beim Wettbewerb in den Chemnitzer Räumen von Erdgas Südsachsen im Nachteil: Von der ursprünglichen Vierergruppe fielen zwei Mädchen wegen Krankheit beziehungsweise wegen eines Vorstellungsgespräches aus. Für sie sprang Rebecca Katzschmann ein. Die Zehntklässlerin stellte mit Maria Röttig und Maria Klingner ein Drei-Gänge-Menü zusammen. Sie kochten als Vorspeise Mini-Calzone und Käserouladen. Hauptgang war ein Mozzarella-Hähnchen-Gratin im Reisbett und als Nachspeise gab es Kiwi-Orangen-Grütze. Einmal hatten es die drei Mädchen zur Probe noch einmal gekocht, als sie im Januar erfuhren, dass sie sich nach dem Entscheid in Flöha für den Regionalausscheid qualifiziert hatten. Allen Teams standen 14 Euro zur Verfügung, die sie für die Zutaten ausgeben durften. Bereits während der Zubereitung, für die die vorgegebenen zwei Stunden völlig ausreichten, gingen die drei Juroren durch die Reihen und bewerteten beispielsweise die Einrichtung des Arbeitsplatzes und ob mit den Zutaten sparsam umgegangen wurde. Während die beiden Marias mit Kochen beschäftigt waren, deckte Rebecca den Tisch. In Flöha hatten sich die Mädchen noch für ein herbstliches Dekor entschieden, diesmal zauberten sie mit hellen, freundlichen Farben und frischen Narzissen, Tulpen und Krokussen schon den Frühling herbei. Nacheinander verkosteten die Juroren Maik Arnold aus Zwickau, Uwe Wirkner aus Chemnitz und Holger Langer, der Küchenchef von Erdgas Südsachsen, die vier Menüs. Danach ordneten die 14 Köchinnen und ein Koch die Speisen auf den Tischen an und präsentierten sie mit einem kleinen Vortrag. Das übernahm bei den Mittweidaern Rebecca, die vorher überhaupt nicht aufgeregt war: "Meine Eltern kommen aus dem Schaugewerbe, da habe ich früh das Reden gelernt." Trotz ihrer fast fehlerlosen Präsentation erreichten die Mittweidaer schließlich nur 101 von 120 Punkten. Die Erstplatzierten, das Team aus Crimmitschau, hatte 112 Punkte und darf bald zum Landesausscheid fahren. (va) |
| 08.02.2006 | Kultus kreuzt Sanierungsplan |
| Arbeiten an Sternwarte fraglich | |
| Dresden/Mittweida. Die Pläne des sächsischen Kultusministeriums, das Fach Astronomie bis 2007 in den Physikunterricht zu integrieren und als eigenständiges Fach wegfallen zu lassen, könnten in Mittweida zusätzliche Auswirkungen haben. Die Stadt hatte geplant, die Sternwarte auf der Fichte-Mittel schule in der nahen Zukunft zu sanieren und zu vergrößern. "Wenn das Fach gestrichen wird, müssten wir unsere Pläne überdenken", sagte gestern Beigeordneter Ralf Schreiber. Unterdessen stoßen die Pläne des Kultusministeriums in der Schule auf Unverständnis. "Es ist nicht gut, wenn Astronomie als Fach wegfallen würde", sagte Astronomielehrerin Brigitte Hartwig. Das Thema könnte dann nicht ausführlich behandelt werden, und Exkursionen wie zum Planetarium nach Drebach müssten dann wohl wegfallen. (kl) | |
| 31.01.2006 | Freiwillig Kränze niederlegen |
| Gymnasiasten: Gedenk-Veranstaltung besser koordinieren | |
| Interessieren sich Jugendliche für die Verbrechen des Nazi-Regimes? Oder verdrehen sie gelangweilt die Augen? Am vergangenen Freitag jährte sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 61. Mal - deshalb fand am Mahnmal in den Schwanenteichanlagen in Mittweida eine Kranzniederlegung statt. Dazu, meint Bürgermeister Matthias Damm, müssten mehr Jugendliche kommen. | |
| Von Katharina Leuoth | |
| Mittweida. Erbost schaute der Bürgermeister am
Freitag den Jugendlichen nach, die während der Kranzniederlegung am Mahnmal
vorbei liefen "und sich abwertend gegen diese Veranstaltung äußerten", wie
Damm formulierte. Eigentlich, so findet er, müssten mehr Jugendliche zu
Kranzniederlegungen kommen. Das Thema sei brisant, schon deshalb, weil die
NPD in Sachsen so präsent sei. "Es war gut, dass am Freitag einige Schüler
kamen. Ich hatte das zuvor in der Schule angesprochen. Aber eigentlich
müsste das auch ohne den Bürgermeister gehen." Interessieren sich
Mittweidaer Schüler nicht für das Thema? "Die Kranzniederlegung fand zur Unterrichtszeit statt. Wir haben die Schüler vom Kurs Geschichte hingeschickt. Ich bin aber überzeugt, dass auch Schüler hingehen würden, wenn das am Wochenende stattgefunden hätte", sagt Gerd Becker, Leiter des Gymnasiums. Schüler bestätigen das. "Klar würde ich auch freiwillig hingehen", sagt Zwölftklässler Sebastian Gräfe. "Weil man die Verbrechen von damals nicht vergessen darf. Aber solche Veranstaltungen werden viel zu wenig an die große Glocke gehängt." Lynn Zickmantel, selbe Klassenstufe, nickt: "Man erfährt davon ja kaum." Und Benjamin Wieland, ebenfalls 12. Klasse, sagt: "Solche Veranstaltungen müssten besser koordiniert und in der Schule stärker ankündigt werden." Und wie sieht es in der Fichte-Mittelschule aus? Schulleiter Matthias Möbius glaubt nicht, dass all seine Schüler desinteressiert sind. "Aber eine Kranzniederlegung freitags 11 Uhr schließt viele Schüler aus." Was das Thema Rechtsradikalismus unter den Schülern betrifft, will er aber "keine Luft ranlassen". Als Beispiel nennt er die Zusammenarbeit mit dem sachsenweiten Netzwerk gegen Rechts, das beispielsweise darüber informiert, welche CDs dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Finde er selbst fragwürdige CDs, würde er die auch der Polizei vorlegen. Zudem habe man die Hausordnung geändert: Fragwürdige Symbole dürfen in der Schule nicht gezeigt werden, selbst wenn sie rechtlich nicht verboten sind. "Wer sich nicht dran hält, wird heim geschickt. Aber bisher hat sich jeder dran gehalten." Albrecht Heinrich, Leiter des Beruflichen Schulzentrums, kann sich zwar vorstellen, dass man Schülern Kranzniederlegungen nahe legt. Aber daran könne man nicht die tatsächliche Einstellung festmachen. "Genauso wenig kann man sagen, dass sie eine rechte Einstellung haben, wenn sie Gedenkveranstaltungen nicht besuchen." Kommentar |
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| Kommentar | |
| Absprache... ist nur ein Problem | |
| Von Katharina Leuoth | |
| Der Bürgermeister sagt, zu Kranzniederlegungen müssten mehr Schüler gehen. Stimmt. Tun sie das freiwillig, wäre das eines der Zeichen dafür, dass ihnen die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht gleichgültig sind. Nun liegt die geringe Zahl der jungen Teilnehmer aber offenbar nicht nur am Desinteresse. Denn manche Schüler sagen, es würden viel mehr hin gehen, wenn Schulen und Stadt stärker auf solche Veranstaltungen hinweisen würden und nicht zur selben Zeit Unterricht stattfinden würde. Vielleicht könnte eine engere Absprache also helfen. Aber ein Problem bliebe: Wie kann man jene Schüler für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus gewinnen, die bei dem Thema die Augen rollen oder von Rechten vereinnahmt werden? Das ist die größere Herausforderung. Denn diejenigen, die bereit sind, der Opfer zu gedenken, sind bereits auf einem guten Weg. | |
| 30.01.2006 | Rock-Festival macht Schule - zum Tollhaus |
| Mehr als 250 Jugendliche beim Konzert von vier Nachwuchsbands in der Mehrzweckhalle der Fichte-Schule | |
| Von Falk Bernhardt | |
| Mittweida. Mit über
250 Besuchern, die bei bester Laune ihre rockenden Mitschüler auf der Bühne
feierten, war des Festival am Freitagabend in der Mehrzweckhalle der
Fichte-Schule in Mittweida ein voller Erfolg. "Fortsetzung nicht
ausgeschlossen, im Gegenteil, das bietet ich an", erklärte ein sichtlich
zufriedener Gerd Becker, der Schulleiter des Gymnasiums, der auch die Idee
zu dieser Veranstaltung hatte. Mittweida macht also Schule, und die Schüler
machen Musik. Und die kann sich wirklich hören lassen. Eine Art Pilgerstrom war am Freitagabend in der Kreisstadt zu beobachten, die Jugendlichen kamen in Grüppchen aus allen Richtungen zur Fichte-Schule. Ganz brav rauchten (die älteren) draußen ihre Zigarette, hier und da wurde eine Flasche Alkohol versteckt. Pünktlich 19 Uhr zum Konzertbeginn waren dann auch alle in der Halle und auch gleich vor der Bühne. Drinnen ging es ganz gesittet zu, zumindest vorerst. Den Anfang machte Sarah Lieberwirth, die Sängerin der hauseigenen Schülerband, mit einem Titel von Avril Lavigne. Ihr folgten die vier Mädels von "Punktlandung", die sich mit nachgespielten Liedern ihren Applaus sicherten. Den beschaffte für alle Akteure auch immer wieder Christian Köhler, Schlagzeuger der Band Roots Brothers, der als Moderator eine perfekte Show lieferte. Etwas mehr Bewegung kam dann mit der Gruppe Off Course ins Publikum. Die drei jungen Herren spielten handwerklich gut, die mangelnde Bühnenerfahrung ließ die Zuhörer aber noch nicht richtig auftauen. Das änderte sich dann mit den Roots Brothers, die schon vorab mit Sprechchören "Wir woll'n die Brothers seh'n" angefeuert wurden. Auf die Textsicherheit ihrer Fans konnte sich die Band bei jedem Lied verlassen, dabei erfüllten die Roots Brothers eigentlich gleich drei Wünsche auf einmal. Mit punkigen Liedern wie "Pessimistensong" oder "Zauberzwerg" von Gitarrist Daniel Nagel wurde das Publikum zur tobenden Masse, Christian Köhler ließ mit seinem HipHop "Neue Generation" die Leute im Takt hüpfen und Sebastian Gräfe lud mit Reggaeliedern wie "Niceness" zum etwas gepflegteren Tanzen ein. Für die Steigerung in Sachen ausrasten und Haare wedeln lassen sorgten zum Abschluss Ulterior Motive. Sänger Philipp Bieler schrie sich mal die Seele aus dem Leib ("Terror") um dann wieder gefühlvoll seine Texte ("In your eyes") an den Mann und die weiblichen Fans zu bringen. Mit dem Cover "Chop suey" von System of a down versammelten sie auch alle Musiker der anderen Bands vor der Bühne in einer wogenden Menge. Dank Lehrer und Tontechniker Thomas Gebel, wurden es drei intensive Stunden, fast ohne Umbaupausen. Kommentar und Seite 14 |
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Mehr als 250 Jugendliche feierten am Freitagabend in der Fichte-Schule Mittweida. Falk Bernhardt |
| 26.01.2006 | Bis es leicht über die Lippen geht: Bürkel-Halle |
| Mehrzweckraum der Fichte-Schule soll nach Architekt benannt werden - Enkel erinnert sich: "Ein freundlicher Mann" | |
| Von Katharina Leuoth | |
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Mittweida. "Mein
Großvater", sagt der Mann am anderen Ende der Telefonleitung im schönsten
schweizer Dialekt, "war ein begnadeter Architekt. Und ein sehr, sehr
freundlicher Mann." Es sind Erinnerungen eines Mannes fern in der Schweiz -
doch an einigen von ihnen werden in den nächsten Wochen auch die Mittweidaer
Anteil nehmen dürfen. Und noch etwas später wird ihnen der Name des
Großvaters wie selbstverständlich über die Lippen kommen - wenn sie nach dem
Veranstaltungsplan in der "Bürkel-Halle" fragen, Karten für die "Bürkel-Halle"
bestellen, sich über Konzerte in der "Bürkel-Halle" unterhalten. Im Moment heißt sie sperrig: Mehrzweckhalle der Fichte-Mittelschule. Doch der Stadtrat hat am Donnerstagabend beschlossen: So kann das nicht bleiben. Der Veranstaltungsraum soll "Bürkel-Halle" heißen. Bürkel? Ein Architekt und Bauunternehmer, der in den 1890er Jahren in Mittweida gearbeitet hat, mit Vornamen Johann Nepomuk - die er offenbar gehasst hat. Dass verriet sein Enkel, der Schweizer Peter Bürkel, der Stadtverwaltung. "Und bitte", sagte er, "lasst bei der Nennung die Vornamen weg." Der Stadtrat hat sich nach kurzer Diskussion mit einem Schmunzeln dem Wunsch des Nachfahren gebeugt. Bürkel wurde 1864 in München geboren, erlernte zunächst das Maurerhandwerk, studierte an der Königlichen Baugewerkeschule zu München und der Königlich Bayrischen Technischen Hochschule und schloss seine Studien 1890 sehr erfolgreich ab, ist in einer Publikation der Hochschule Mittweida von 1994 zu lesen. Hierher kam Bürkel in den 1890er Jahren, arbeitete als Lehrer am Technikum und entwarf unter anderem den Bau der Fichte-Schule, den Zwischenflügel am Hauptgebäude des Technikums und das Ensemble "Europäischer Hof - Stadt Chemnitz". Während letzteres heute traurig verfällt, gibt es in der Fichte-Mittelschule Leben und eben auch die neu sanierte Mehrzweckhalle. 1899 kündigte Bürkel sein Lehramt und verließ Mittweida - für Moskau. "Warum, dass weiß ich noch nicht ganz genau. Aber wahrscheinlich, um einfach auch mal an einer anderen Stätte zu wirken", erklärt Marion Stascheit, Leiterin des Archivs an der Hochschule. "Aber wir wollen noch ein wenig nachforschen." Auch mit Hilfe des Enkels. Eine Festzeitung soll erscheinen und zu der Namensweihe im Mai wird Peter Bürkel eingeladen. Darüber freut er sich. "Ich hatte eine sehr gute Beziehung zu meinem Groß-vater." Und das Bau-Gen vielleicht vererbt bekommen. Schließlich war der Vater von Johann Nepomuk Bürkel schon Baumeister. Und der Enkel Peter Bürkel ist - Bauingenieur. "Ich bin heute noch voll in diesem Beruf tätig", sagt der Mann am anderen Ende der Telefonleitung. Allerdings: Wie alt er ist, das verrät er nicht. Vorsichtig, dennoch freundlich sagt er: "Das ist aber eine indiskrete Frage." |
| 26.01.2006 | Streetworker - ja oder nein? |
| Analyse soll Bedarf für Jugendarbeit in Mittweida ermitteln | |
| Von Katharina Leuoth | |
| Mittweida. Ab 1.
Februar wird der Verein Sächsische Landjugend die Jugendgruppen und -clubs
in den Ortsteilen von Mittweida betreuen. Das hat am Donnerstagabend der
Stadtrat beschlossen. Das Projekt dauert das ganze Jahr. Bezahlt wird die
Arbeit vom Land Sachsen, vom Landkreis und der Stadt. Letztere gibt für das
Projekt jene rund 8000 Euro aus, die in diesem Jahr ursprünglich für einen Streetworker vorgesehen waren. Zudem beschloss der Stadtrat, dass parallel dazu eine so genannte Sozialraumanalyse erstellt wird. Sie soll zeigen, wo es in der Stadt Probleme mit Jugendlichen gibt. "Wir wollen damit zunächst prüfen, ob der vermutete Bedarf für einen Streetworker da ist. Das Ergebnis dieser Prüfung stellen wir dann dem Landratsamt zu", erläuterte gestern Beigeordneter Ralf Schreiber. Wenn auch dort anerkannt wird, dass ein Streetworker notwendig ist, erhofft sich die Stadt eine Kofinanzierung eines Streetworkers. Bisherige Verhandlungen zwischen Mittweida und der Landkreisverwaltung waren erfolglos geblieben. In die Analyse sollen die Ergebnisse der Arbeit von fünf Einrichtungen einfließen, die nach den Problemen mit Jugendlichen in der Stadt suchen. Neben dem Landjugendverein sollen sich Mitarbeiter des Vereins Oase auf dem Markt und dem Busbahnhof umschauen, die Schuljugendarbeit der Fichte-schule am Simmel-Markt, das Städtische Freizeitzentrum im Neubaugebiet und der Verein CVJM in den Schwanenteichanlagen. |
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| 26.01.2006 | Zuhören mit der Zauberfee |
| Grundschüler erleben Musik von Robert Schumann | |
| Mittweida. Robert,
der Bühnenarbeiter, hatte ein riesiges Problem: Die Noten für das Konzert am
Abend waren verschwunden. Um sie wiederzubekommen, musste er in das
geheimnisvolle Musik-Zauberland Fargalas reisen und drei Prüfungen bestehen.
Die rund 100 Kinder, die gestern dem Schauspiel in der Mehrzweckhalle der Fichteschule folgten, unterstützten ihn dabei so gut sie konnten. Bühnenarbeiter Robert gab dem Stück den Namen "Von einem, der auszog, das Hören zu lernen". Die böse Sängerin Mara (Constanze Mädler-Heimpold) hatte die Noten gestohlen. "Mit jeder Melodie steigt meine Macht", sagte sie. Doch Zauberfee Ciara (Ines Mainz) verwandelte Bühnenarbeiter Robert (Kaspar Mainz) in einen mutigen Mann, so dass er sich traute, gegen Mara anzukämpfen. Zunächst verwirrten ihn die vielen Klänge der Glockenblumen, Himmelschlüssel, Trompetenblütensträuche und Triangelbüsche. Mara hatte sie zum Klingen gebracht. Hinter einer spanischen Wand versteckt saß Baummensch Urucus (Gerd Heimpold). Von ihm war nur sein Waldhorn und die Trommel zu hören. Bis dahin gab es viel zu sehen und zu hören für die Grundschüler aus Mittweida, Geringswalde und Ottendorf. Paarweise machten sie sich auf zum romantischen Spaziergang. Begleitet wurde die gesamte Aufführung von der Musik von Robert Schumann. Diese Klänge aus der Zeit der Romantik brachten vor allem Ciara immer wieder in Verzückung. "Wie romantisch", freute sie sich ein ums andere Mal. Sie war es auch, die mit den Kindern das Lied "Vöglein im hohen Baum" sang, bevor sogar einige Lehrerinnen zum Tanzen auf die Bühne mussten. "Mir hat es prima gefallen. Die beste Figur war der Urucus. Er hat so schöne Musik auf seinem Waldhorn gemacht", fand Erstklässler Benjamin aus der Ottendorfer Grundschule. "Ich wusste vorher noch nichts über Robert Schumann. Die Musik hat mir gut gefallen", sagte Katharina aus der vierten Klasse in Ottendorf. Auch die Schulleiterin hatte viel Lob. "Schön, dass der Kulturbetrieb des Landkreises das organisiert hat. Während der Handlung nehmen die Kinder die Musik auf", so Marita Berger. Sie hält es für wichtig, die Kinder für leise Töne zu sensibilisieren. Vielleicht spürten einige von ihnen, wenn sie zum nächsten Mal klassische Musik hören, die Zauberfee neben sich. Das jedenfalls hat sie ihnen versprochen. (va) |
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Musik-Theater für Grundschüler gestern in der Mehrzweckhalle der Fichte-Schule Mittweida: Darsteller Caspar Mainz beim Tanz mit Lehrerin Gabriele Hormes. Falk Bernhardt |
| 25.01.2006 | Eigene Musik entsteht meist bei gemeinsamen Proben |
| Ulterior Motive tritt bei Rockfestival in Mittweida auf - Den Jungs ist egal, ob ihre Musik dem Publikum gefällt - Teil 3 | |
| Morgen Abend bestreiten vier Mittweidaer Schülerbands das 1. Rockfestival in der Mehrzweckhalle der Fichteschule. Was treibt die jungen Leute dazu, soviel Zeit in Proben zu investieren? Stammen ihre Titel aus der eigenen Feder oder eifern sie großen Stars nach? Und haben sie Vorbilder in der Musikwelt? "Freie Presse" stellt die vier Bands vor. | |
| Von Andrea Voigt | |
| Mittweida/Ottendorf.
Sie machen Musik, weil es ihnen wichtig ist. Ob es anderen gefällt, ist den
Jungs von Ulterior Motive egal. Auf keinen Fall wollen sie in die
kommerzielle Schiene rutschen. Das betonen die fünf immer wieder. Deshalb
spielen sie auch nur Titel, die sie sich selbst ausgedacht haben. "Die
meiste Musik entsteht bei Jamsessions, den Proben", sagt Leadgitarrist
Robert Rätzer. Zweimal pro Woche treffen sie sich in einem leer stehenden
Haus in Ottendorf zum Proben - und dann ist ihre Musik auch weithin zu
hören. Zum ersten Mal spielten Gitarrist Robert Simon, Schlagzeuger Simon Fischer, Sänger Philipp Biehler, Bassist Ramon Meyer und Robert Rätzer zum Altstadtfest im August zusammen. Damals traten sie auf der Jugendbühne auf. Inzwischen haben sie schon mehrere Auftritte absolviert. Sie waren beispielsweise bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Mittweidaer Jugendkellers "Crossroads", bei "Rock am Hang" in Höfchen und bei einem Bandtreffen in Berbersdorf. Ursprünglich spielten Robert Simon, Robert Rätzer, Philipp und Simon zusammen. Ramon entdeckten die vier beim Auftritt einer anderen Band, und da sie einen guten Bassisten brauchten, sprachen sie ihn an und konnten ihn überreden, bei ihnen mitzumachen. "Ich würde allerdings gern ein bisschen mehr solistisch spielen", findet der Bassist inzwischen. Den Proberaum schmückt ein Banner der Band Limp Bizkit, doch die musikalischen Favoriten der einzelnen Bandmitglieder sind recht verschieden. Robert Rätzer beispielsweise steht auf Jeff Back und Rory Gallagher. Philipp hat sich den Sänger der Band System of a Down, Serj Tankian, zum Vorbild gemacht. Ramon hingegen mag auch deutsche Musik, beispielsweise von den Gruppen Ton Steine Scherben, Sportfreunde Stiller, Virginia.jetzt und Wir sind Helden. Die Texte von Ulterior Motive sind zwar zum Großteil auf Englisch, einige Titel jedoch singt Philipp auch auf Deutsch. Er erzählt beispielsweise von dem Titel "Falsche Freunde": "Darin geht es darum, wie schwierig es manchmal ist zu unterscheiden, ob jemand wirklich ein guter Freund ist oder ob er nur so tut. Nicht unbedingt ist derjenige, der die meisten Freunde hat und einen coolen Eindruck macht, auch am besten für einen selbst." Vor ernsten Themen kapitulieren die Jungs auf keinen Fall. In "Hands Away" ("Hände weg") geht es um sexuellen Missbrauch. "Ich habe viel zu diesem Thema gehört, da wollte ich gern einen Text darüber machen", sagt Philipp. Der einzige der fünf, der sein Instrument von der Pieke auf gelernt hat, ist Simon: Seit acht Jahren hat er nun schon Schlagzeugunterricht an der Musikschule. Die anderen haben sich das Spielen selbst beigebracht. Gegen Ende der Probe tauchen drei Mädchen auf. Ihr Urteil über die Musik der Jungs lautet von "echt geil" bis "übelst gut". |
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Ulterior Motive sind: Ramon Meyer, Philipp Bieler, Robert Simon, Simon Fischer und Robert Rätzer (v. l.). Falk Bernhardt |
| 25.01.2006 | Zur Punktlandung bitte anschnallen |
| "Punktlandung" tritt bei Rockfestival in Mittweida auf - Vier Mädels spielen Lieder, die ihnen gefallen - Teil 2 | |
| Am Freitagabend bestreiten vier Mittweidaer Schülerbands das 1. Rockfestival in der Mehrzweckhalle der Fichteschule. Was treibt die jungen Leute dazu, soviel Zeit in Proben zu investieren? Stammen ihre Titel aus der eigenen Feder oder eifern sie großen Stars nach? Und haben sie Vorbilder in der Musikwelt? "Freie Presse" stellt die vier Bands vor. | |
| Von Andrea Voigt | |
| Mittweida. "Eines
Tages haben wir einfach zusammen geprobt und es klang gut. Nach diesen
Proben klang es immer besser", erinnert sich Mirjam Kny. So wurde sie die
Schlagzeugerin der Band "Punktlandung". Gemeinsam mit drei anderen Mädchen
aus der zwölften Klasse des Gymnasiums hatte sie bisher jedoch nur einen
Auftritt: beim Weihnachtskonzert ihrer Schule. "Dadurch, dass wir immer sehr
demokratisch vorgehen bei der Wahl unserer Lieder und den Entscheidungen,
wie wir sie spielen wollen, dauert es immer ganz schön lange, bis wir
vorwärts kommen", sagt Diana Mühlstädt. Daher haben sie erst sechs Lieder gemeinsam eingeübt. Die 17-Jährige spielt Keyboard. Gemeinsam mit Mirjam Kny hat sie die Musikschule besucht und spielt auch jetzt noch dort im Orchester mit. Die anderen beiden Bandmitglieder haben sich das Spielen ihrer Instrumente selbst beigebracht. Miriam Spranger spielt Gitarre und Angela Stöckert Bass. "Ich habe zuerst, wie Miriam auch, akustische Gitarre gespielt. Als sie sich eine E-Gitarre gekauft hat, habe ich beschlossen, Bass zu lernen." Das hat nur vier Seiten, statt sechs wie die Gitarre. Deshalb glaubte sie, der Bass sei einfach zu spielen. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, haben die Mädchen beschlossen, Miriam Möre zu nennen und Mirjam Miri. Angela dagegen heißt Gela. Eine Sängerin haben sie nicht, jedes der Mädchen ist mal an der Reihe. Diana ist jedoch die einzige, die Gesangsunterricht genommen hat. Entsprechend der verschiedenen Meinungen der Mädchen über Musik spielen sie auch unterschiedliche Titel. An eigene Kompositionen haben sie sich jedoch noch nicht gewagt. Möre mag Michel Branch, von ihm haben die Mädchen die Titel "All you want" und "Everywhere" im Repertoire.. Diana hingegen mag Musik mit deutschen Texten. Die Toten Hosen" und Christina Stürmer nennt sie als Beispiele. Von den "Toten Hosen" spielen sie den ruhigen Titel "Nur zu Besuch", der von einem Besuch auf dem Friedhof handelt, von Christina Stürmer "Mama Ana Ahabak". "Das heißt: ,Ich liebe Dich', oder?", überlegen die Mädchen. "Die Toten Hosen" mag auch Miri , die mehr auf rockige Musik steht. "Aber ein bisschen Melodie muss schon noch dabei sein." Angela mag Ostrock, sie war auch schon bei Konzerten von "City" oder den "Prinzen". Gemeinsam waren die Mädchen im vergangenen Sommer auf dem Konzert der "Toten Hosen" in Dresden. Meist kommt eine von ihnen und erzählt den anderen von einem Titel im Radio, der ihr gefällt. Dann suchen sie sich im Internet die Noten dazu heraus und los geht's mit den Proben. Nach dem Konzert in der Mittweidaer Fichteschule sind noch zwei weitere geplant: ein Open Air Konzert von der Volksbank Mittweida, dass im Juli stattfinden soll und einen Auftritt beim Absolvententreffen des Gymnasiums. Am meisten aufgeregt vor den Konzerten ist Möre. "Mit mir ist schon heute nichts mehr los", sagte sie bereits am Dienstag. Die vier haben am Freitag noch einen speziellen Grund, aufgeregt zu sein: Im Publikum sitzt ein Bekannter, der für sein Tonstudio eine Nachwuchsband sucht. |
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Die Mittweidaer Band "Punktlandung": Angela, Diana, Mirjam und Miriam (v.l.). Falk Bernhardt |
| 24.01.2006 | Auf der Hühnerleiter zur Bandprobe |
| "Off course" tritt am Freitag bei Rockfestival in Mittweida auf - Drei Jungs singen für eine bessere Welt - Teil 1 | |
| Am Freitagabend bestreiten vier Mittweidaer Schülerbands das 1. Rockfestival in der Mehrzweckhalle der Fichteschule. Was treibt die jungen Leute dazu, soviel Zeit in Proben zu investieren? Stammen ihre Titel aus der eigenen Feder oder eifern sie großen Stars nach? Und haben sie Vorbilder in der Musikwelt? "Freie Presse" stellt die vier Bands vor. | |
| Von Andrea Voigt | |
| Mittweida/Seifersbach.
Wenn man in Seifersbach die Ohren spitzt, kann man ein Schlagzeug hören. Den
Geräuschen folgend, landet man in einer Scheune, in der eine Art
Hühnerleiter in einen Raum führt, der nur acht Quadratmeter groß ist. Doch
für drei Jungs ist dieser Raum ihre ganze Welt: Hier probt die Schülerband
"Off course". Auch der Bandname ist auf kuriose Art entstanden. Dominique Mothy, der Schlagzeuger, schrieb in einer Hausaufgabe das englische Wort für "natürlich" falsch. Richtig wäre "of course" gewesen. Aus reiner Neugier schlug er im Wörterbuch nach, ob seine Konstruktion vielleicht auch eine Bedeutung hat und siehe da: "Es heißt ,vom Weg abkommen'." Das hat die Jungs so überrascht, dass es bei diesem Namen bleibt. Die Musik, die Dominique, der Gitarrist Maik List und Bassist Benjamin Voßler machen, ordnen sie ein als "irgendwo zwischen Metallica und Nirvana". Auf Konzerten dieser Art waren sie jedoch bisher noch nicht. Sie haben auch erst zwei Auftritte bestritten: einen bei einer Familienfeier und einen zum Jubiläum des Jugendkellers am Tzschirnerplatz. Zurzeit proben sie eifrig für das Konzert am Freitag in der Fichteschule. Das ist gar nicht so einfach zu organisieren, schließlich sind nur Benjamin und Dominique in Seifersbach zu Hause; Maik wohnt in Altmittweida. Im Sommer ist er die Strecke zum Proberaum immer, mit Gitarre und Verstärker auf dem Rücken, mit dem Fahrrad gefahren; jetzt braucht er die Unterstützung seiner Eltern. "Die finden das zum Glück gut, dass wir Musik machen, und fahren mich regelmäßig hierher", sagt er. Dominique und Benjamin hingegen treffen sich beinah täglich nach der Schule im Probenraum. Gemeinsam denken sie sich neue Lieder aus. Vom Schlagzeuger Dominique stammt dabei ein Großteil der Texte. "Wir verstehen uns auch als christliche Band", erklärt er. In ihren Liedern ginge es daher nicht nur um Liebe und Weltschmerz, sie singen vielmehr für eine bessere Welt. Der neueste Titel "We need a world" ist ein gutes Beispiel dafür. "Es geht darum, dass wir eine Welt brauchen, in der Kinder keinen Grund haben zu weinen", sagt Dominique. All ihre Liedtexte sind in Englisch. Nur das allererste war auf Deutsch, doch von dem haben sie sich schnell verabschiedet. "Das gefällt uns heute nicht mehr", so Maik. Auf die Frage, warum alles auf Englisch sein muss, wissen die drei keine Antwort. "Es klingt eben besser", stellt Maik schließlich fest. Er ist Schüler der Fichteschule, die beiden anderen besuchen das Gymnasium. "Wir haben Maik auf dem Schulfest vom Gymnasium kennengelernt. Damals spielte er noch in einer anderen Band", erzählt Benjamin. Er und Dominique geben den Liedern ihre Stimme. "Ich lasse das lieber mit dem Singen, das ist besser für unsere Musik", lacht Maik. Er spielt seit rund 18 Monaten Gitarre, auch Keyboard kann er spielen. "Das passt aber nicht so richtig zu unserer rockigen Musik, außerdem haben wir keinen passenden Verstärker." Maik lernt seit zwei Jahren an der Musikschule Schlagzeugspielen. An der Frage, wie sie die derzeit in Deutschland erfolgreiche Band "Tokyo Hotel" finden, bricht Streit aus zwischen den Jungs. "Manches ist schon gut", findet Dominique. |
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Ihr Bandname stammt aus einer fehlerhaften Englisch-Hausaufgabe: die Schülerband "Off Course" mit Maik List, Benjamin Voßler und Dominique Mothy (v.l.). Falk Bernhardt |
| 23.01.2006 | Mittweida erlebt WM-Atmosphäre |
| Benefizveranstaltung "Kick off 2006" bringt zahlreiche Fußballstars in die neue Mehrzweckhalle der Fichte-Schule | |
| Von Daniel Otto | |
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Mittweida. Nur noch 138 Tage sind es bis zum Beginn der
Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Und auch Mittweida ist am
Samstagabend mit der Benefizveranstaltung "Kick off 2006" von der
Faszination des beliebtesten Ballspieles eingeholt worden. Präsentiert wurde
die Gala von der IMM-Stiftung, der Stadt Mittweida und dem SV Germania
Mittweida. "Eigentlich ist Mittweida die perfekte WM-Stadt. Denn wenn man WM umdreht, erhält man die Initialen der Kreisstadt", stellte der Moderator des Abends, Gerd Zimmermann, bekannt durch seine mitreißenden Fußballreportagen, fest. Neben "Zimmi", fand aber auch noch weitere Fußballprominenz den Weg in die neue Mehrzweckhalle der Fichteschule. Darunter Jens Schmidt, letzter DDR-Nationalkeeper, Michael Kompalla, zur Zeit Torwarttrainer beim Chemnitzer FC, und die beiden Ex-Spieler des CFC, Jörg Illing und John Bemme. Aber auch auf der Bühne ging es sportlich zu. In der ersten Halbzeit zeigte die IMM proagil GmbH ihre Choreographie "Power for football". Im Mittelpunkt stand dabei eine von IMM entwickelte Sonissimo-Klangkugel im Fußballdesign, um die herum tänzerische Kampfsporteinlagen zu sehen waren. In der Halbzeitpause wurde den etwa 130 Besuchern die Möglichkeit gegeben, das Gespräch mit den ehemaligen Fußballstars zu suchen. Auch Autogramme wurden dabei zahlreich verteilt. In der zweiten Halbzeit gab es echte Stadionatmosphäre zu erleben. Die Hörkantate "You'll never walk alone - Europäische Stadiensounds", vom Grimme-Preisträger Alfred Behrens, füllte die Halle mit Fangesängen aus aller Welt. Die Reise durch die berühmtesten Fußballarenen startete mit der Fanhymne an der Liverpooler Anfield Road und machte unter anderem auf Schalke und beim FC St. Pauli Station. Die E-Jugendspieler von Germania Mittweida verwandelten die Mehrzweckhalle in einen Fußballplatz und zeigten ihr Können beim Ungang mit dem runden Leder, bevor es in der Nachspielzeit zur Versteigerung zweier einmaliger Sonissimo-Klangkugeln kam. Das besondere an den beiden Objekten sind die Aufschriften. Denn unterzeichnet wurden sie unter anderem von Michael Ballack, Oliver Bierhoff, den Comedians Erkan und Stefan, Oliver Pocher, dem Ex-Basketballeuropameister Henning Harnisch, sowie einigen CFC-Altstars und aktuellen Spielern des FC Erzgebirge Aue. So kamen bei der Versteigerung 1200 Euro für den Bau eines Spielplatzes mit angrenzendem Bolzplatz in Mittweida am Kuckucksberg und für brasilianische Waisenkinder zusammen. "Nicht nur weil es um das Thema Fußball ging, war es eine Selbstverständlichkeit, dass sich Germania Mittweida an diesem Projekt beteiligt hat. Ich denke, alle Beteiligten können mit dem Abend rundum zufrieden sein", so das Fazit von Harald Kaehs, Präsident des SV Germania Mittweida. |
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Die Nachwuchsfußballer des SV Germania Mittweida Kevin, Christian, Robert und Rico (v. l.) zeigten ihr Können auf der Showbühne. Falk Bernhardt |
| Stimmen zur Gala | |
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Jörg Illing, früherer CFC-Spieler stand in den Pausen zu Gesprächen bereit: Ich wurde von John Bemme bei einem Oldievergleich angesprochen, ob ich hier teilnehmen würde und habe spontan zugesagt. Insgesamt wurde heute sehr Außergewöhnliches dargeboten, dass man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Die Veranstaltung ist eine gute Angelegenheit und wurde vom Veranstalter stark umgesetzt. |
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Der derzeitige Torwarttrainer des Chemnitzer FC, Michael Kompalla: Ich bin heute in doppelter Mission nach Mittweida gekommen. Als ehemaliger Spieler des CFC und als Vertreter eines Brauhauses. Es ist schon eine tolle Geschichte, Gerd Zimmermann als Moderator zu erleben. Aber auch das Rahmenprogramm stimmt, so dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. (dan) |
| 23.01.2006 | Sport und Kultur für guten Zweck |
| Fußball-Gala bringt 2530 Euro für Spielplatz in Mittweida und brasilianische Kinder ein | |
| Von Daniel Otto | |
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Mittweida. Unter dem Motto "Kick off 2006" hat am
Samstagabend eine Benefizveranstaltung zum Thema Fußball-Weltmeisterschaft
in der Mehrzweckhalle der Fichte-Schule in Mittweida stattgefunden. Rund 130
Gäste besuchten die Gala, die von der IMM-Stiftung, der Stadtverwaltung
Mittweida und dem Sportverein Germania Mittweida veranstaltet wurde. Neben jeder Menge sportlichen Höhepunkten wurde auch etwas für all jene geboten, die nicht vom Fußballfieber befallen sind. So sorgte das so genannte Tuya Klangwerk, bestehend aus Petr Krupa (Viola) vom Erzgebirgischen Symphonieorchester und Mathis Stendike (Percussion) von der Robert-Schumann-Philharmonie aus Chemnitz, für eine stilvolle Umrahmung des Abends. Eigentlich hätten die Musiker Auftritte in der Dresdner Frauenkirche beziehungsweise in Annaberg gehabt, sagten diese aber ab und verzauberten die Besucher in Mittweida mit ihren musikalische Fähigkeiten. Für die Moderation der Veranstaltung konnte MDR-Rundfunk-Sportreporter Gerd Zimmermann gewonnen werden, der für die nötige Atmosphäre sorgte und mit seinem fußballerischen Fachwissen glänzte. "Für mich war die Gala so spannend wie ein Fußballspiel. Mal nicht als Reporter, sondern als Moderator zu fungieren, war eine neue Erfahrung. Alles war professionell aufgezogen und diente einem guten Zweck", schätzte er den Abend ein. Auch der eigentliche Anlass der Benefizveranstaltung wurde nicht aus den Augen verloren. So kam durch Eintrittsgelder, Spenden und Versteigerung ein Betrag von 2530 Euro zusammen. Am Ende konnten die Organisatoren je einen Scheck über 1265 Euro an den Verein zur Wahrung der Kinderinteressen Mittweida und an eine Stiftung, die sich für brasilianische Waisenkinder einsetzt, übergeben. Detlev Müller, Geschäftsführer der IMM Gruppe, setzte noch einen drauf und überreichte einen Scheck über die gleiche Summe an Ernesto Baumann, der sich mit seiner Stiftung vor allem für venezuelanische Kinder in Not einsetzt. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Abend und froh darüber, dass alles so über die Bühne gegangen ist. Wir hatten starke Partner mit im Boot, die uns toll unterstützt haben", erklärte Müller. Auch Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm (CDU) zeigte sich mit dem Verlauf des Abends zufrieden: "Die Veranstaltung hat Maßstäbe gesetzt. Gerade in Zeiten fehlender öffentlicher Mittel sind wir darauf angewiesen, auf diesem Wege Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Aber auch die Halle hat ihre Feuertaufe glänzend bestanden. Gerade für kulturelle Veranstaltungen ist die Ästhetik der alten Architektur einmalig." Seite 15 |
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Zur Fußball-Benefiz-Veranstaltung "Kick off 2006" in Mittweida am Samstagabend war auch das so genannte Tuya Klangwerk mit Petr Krupa (l.) und Mathis Stendike zu hören. Extra für den Abend in Mittweida hatten sie andere Termine abgesagt.Falk Bernhardt |
| 19.01.2004 | 1. Rockfestival der Mittweidaer Schulen |
| Mittweida. Das erste gemeinsame Rockfestival des Gymnasiums und der Fichte-Mittelschule in Mittweida soll am Freitag, 27. Januar stattfinden. Vier Schülerbands mit Jugendlichen aus beiden Schulen werden daran teilnehmen, informieren die beiden Schulleiter. "Die Idee ist uns im vergangenen Jahr bei der Veranstaltung des Kleinen Klangzaubers gekommen", sagt Matthias Möbius, Leiter der Mittelschule. Das Festival hätten weitgehend die Jugendlichen selbst organisiert. Das Konzert am 27. Januar ist für jeden offen. Karten kosten 1 Euro und sind in den Schulen erhältlich. (kl) | |
| 17.01.2006 | Eine große Fußball-Gala lädt nach Mittweida ein |
| Benefizveranstaltung steigt am Samstag in der Mehrzweckhalle der Fichteschule - Erlös für Spielplatz und Waisenkinder in Brasilien geplant | |
| Von Mirko Weigelt | |
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Mittweida. Ganz im Zeichen
der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft steht Mittweida am Samstag.
Unter dem Motto "Kick Off 2006" veranstalten die IMM-Stiftung, die Stadt
Mittweida und der Sportverein Germania Mittweida eine große Fußball-Gala.
Beginn ist 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Fichteschule. Hierbei erleben die Besucher auch die Hörkantate des Grimme-Preisträgers Alfred Behrens unter dem Namen "Europäische Stadion-sounds". Dieses Werk ist ein offizieller Beitrag des Kunst.-und Kulturprogramms der Bundesregierung zur Weltmeisterschaft. Eigen für die Wiedergabe der Kantate sind im Hause IMM Klangkugeln gefertigt worden. Nach den Stationen Berlin, Frankfurt und München wird die Hörkantade am Samstag auch in Mittweida erklingen. In das akustische Kunstwerk ließ Behrens Schlachtgesänge, Torjubel, Schreie, Hymnen, Lieder und Geräusche aus zahlreichen Stadien Europas einfließen. Die Zuschauer werden begeistert sein. Die "Kick off 2006"-Mannschaft besteht in Mittweida aus Fußballern vom Oldiestarteam des Chemnitzer FC, die mit Zuschauern über Fußball fachsimpeln werden und Autogramme geben. Für die nötige Stimmung sorgt Sportreporter Gerd "Zimmi" Zimmermann. Wer seine Reportagen kennt weiß, dass der Mann, wenn es um Fußball geht, leiden, schreien und scherzen kann wie kaum ein Zweiter. In der Kreisstadt wird er Proben seines Könnens geben. Ein weiterer Höhepunkt der bunten Sportveranstaltung ist die Versteigerung einer weltweit einmaligen Sonissimo-Klangkugel im Fußball-Design. Sie ist mit Unterschriften von Fußballstars versehen. Die bewegungstechnischen Aspekte zum Thema Fußball werden vom IMM proagil-Team und dem SV Germania Mittweida dargeboten. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Eintrittsgelder und Erlös des Abends zur Hälfte für den Bau eines Spielplatzes mit Bolzplatz am Kuckucksberg in der Kreisstadt verwendet werden. Die andere Hälfte wird an brasilianische Waisenkinder gehen. Somit dient die Anwesenheit der Zuschauer und Gäste gleich zwei guten Zwecken. Der Eintritt für den Abend, wo sich Künstler, Sportler und Prominente auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Fußball auseinandersetzen, kostet zehn Euro. |
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| 12.01.2006 | Stadt will zeigen: Wo gibt es Probleme mit der Jugend |
| Mitarbeiter von Jugendeinrichtungen sollen auf die Straße gehen und eine Analyse erarbeiten - Ergebnis wird Jugendamt übergeben | |
| Von Katharina Leuoth | |
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Mittweida. Auch wenn ein Streetworker für Mittweida derzeit ein Wunschtraum
ist - aufgeben will die Stadt offenbar nicht. In diesem Jahr sollen alle
Jugendeinrichtungen, die durch die Stadt mitfinanziert werden, eine
Sozialraumanalyse erarbeiten. Sie soll zeigen, wo es Probleme mit Kindern
und Jugendlichen auf der Straße gibt. Das hat der Sozialausschuss am
Dienstagabend einstimmig beschlossen. Der Stadtrat muss noch zustimmen. Aus der Analyse soll sichtbar werden, wo gehandelt werden muss. "In Mittweida wissen wir zwar schon, dass der Bedarf da ist. Aber die Analyse soll das sachlich und fundiert untermauern", erklärte gestern Ausschussmitglied Torsten Bachmann (Die Linke.PDS) auf Anfrage. So sollen sich Mitarbeiter des Vereins Oase auf dem Markt und dem Busbahnhof umschauen und mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, die Schuljugendarbeit der Fichte-Mittelschule soll den Bereich am Simmel-Markt übernehmen, das Städtische Freizeitzentrum das Neubaugebiet und der Verein CVJM die Schwanenteichanlage. Zusätzlich will die Stadt mit dem Verein Sächsische Landjugend zusammenarbeiten. Er soll in diesem Jahr die Jugendclubs im ländlichen Raum betreuen. Die Erfahrungen daraus sollen ebenfalls in die Analyse einfließen. Der Verein erhält dafür die rund 8000 Euro von der Stadt, mit denen in diesem Jahr der Streetworker kofinanziert werden sollte. Von der Überlegung, die Analyse durch die Hochschule Mittweida über Praktika oder Diplomarbeiten von Studenten erstellen zu lassen, war die Stadt abgekommen. Man gehe davon aus, dass die Sozialpädagogen in den Jugendeinrichtungen besser in der Lage sind, die Analyse anzufertigen. Sie soll zuerst dem Sozialausschuss vorgelegt und dann an das Jugendamt der Kreisverwaltung weitergeleitet werden. Man hoffe, dass sie dort Beachtung findet, sagte Beigeordneter Ralf Schreiber am Dienstag. Und Torsten Bachmann formulierte es gestern so: "Wir hoffen, dass dann erkannt wird, dass wir einen Streetworker brauchen." Die Analyse solle möglichst in die Jugendhilfeplanung der Landkreisverwaltung einfließen. "Dort wird festgelegt, wo Bedarf besteht und Jugendarbeit vom Kreis mit finanziert werden muss. Dort sollte dann der Streetworker auftauchen." Bei bisherigen Verhandlungen zwischen Stadt und Kreis hatte das Jugendamt unter anderem bemängelt, dass die Stadt kein ausreichendes Konzept für einen Streetworker vorlege - der Bedarf werde nicht aufgezeigt. |
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| 12.01.2006 | Mehrzweckhalle soll "Bürkel-Halle" heißen |
| Mittweida. Die sanierte Mehrzweckhalle in der Fichte-Mittelschule in Mittweida soll künftig "Bürkel-Halle" heißen. Das hat der Kulturausschuss der Stadt auf seiner Sitzung am Dienstagabend beschlossen. Stadtrat und Schulkonferenz müssen noch zustimmen. Unklar ist, ob die Vornamen von Bürkel verwendet werden sollen. Johann Nepomuk Bürkel wurde 1864 in München geboren und arbeitete in den 90er Jahren als Lehrer am Mittweidaer Technikum. Der Architekt war unter andere für Planungen und Entwürfe der Fichteschule verantwortlich. Die Einweihung der "Bürkel-Halle" ist zum Absolvententreffen der Hochschule Mittweida im Mai geplant. Daran soll auch ein Enkel von Bürkel teilnehmen. (kl) | |
| 09.01.2006 | Damm fordert viel mehr Bürgerengagement |
| Bürgermeister auf dem Neujahrsempfang: 2005 war das beste Jahr seit langem - Ordnung und Sauberkeit in Mittweida müssen besser werden | |
| Auszug: ..."Doch wir brauchen mehr Leute mit Mut", sagte er. Manche zeigten diesen noch am Abend, indem sie schon mal eine flotte Sohle aufs Parkett legten - gut gestärkt übrigens durch ein Buffet, an dessen Herstellung auch Schüler der Fichteschule beteiligt waren. ... | |
| 04.01.2006 | Damit jeder alles gut hört: Neues Klangsystem in Schule |
| IMM stattet Mehrzweckhalle in Fichte-Schule mit neuen Kugellautsprechern aus - Premiere bei Fußball-Benefiz-Veranstaltung am 21. Januar | |
| Von Katharina Leuoth | |
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Mittweida. Noch eine Kugel, dann ist das Werk vollbracht - insgesamt sieben
so genannte Sonissimo-Klangkugeln sind dann im Stahlträger an der Decke der
neu sanierten Mehrzweckhalle in der Fichte-Mittelschule in Mittweida
befestigt. Diese speziellen Lautsprecher sollen für einen besonderen Klang
bei Veranstaltungen sorgen, wenn beispielsweise ein Chor singt, eine
Theatergruppe auftritt oder ein Klassikkonzert gespielt wird. Die Premiere
für das Klangsystem in der Schule ist am 21. Januar bei einer
Fußball-Benefiz-Veranstaltung geplant. Die Klangkugeln stammen von der Firma IMM in Mittweida, die elektronische Baugruppen und Geräte entwickelt, herstellt und vermarktet. Im vergangenen Jahr hat sie die von ihr entwickelten Lautsprecher auf dem Markt eingeführt, die in verschiedenen Projekten in Deutschland eingesetzt wurden, zum Beispiel für die Beschallung einer Veranstaltung im Martin-Gropius-Bau in Berlin. Doch IMM wolle als Unternehmen auch in der Region Projekte anschieben, sagt Steve Wohlfahrt, kaufmännischer Leiter der IMM Prounique GmbH, einem Tochterunternehmen der IMM-Gruppe, die sich speziell mit Projekten im Akustik-Bereich befasst. So habe Unternehmens-Chef Detlev Müller die Idee gehabt, die Einrichtung der Klangtechnik in der neu sanierten Mehrzweckhalle der Fichte-Schule zu übernehmen, erklärt Wohlfahrt. Was deren Schulleiter Matthias Möbius gelegen kam: "Natürlich haben wir uns darüber gefreut, denn sicherlich wird es sich um ein hochwertiges Klangsystem handeln, mit dem wir das Angebotsspektrum in der Halle eben stärker auch um Theatervorführungen und Konzerte erweitern können." So wurden im Dezember mit Gerüsten in sechs Meter Höhe sechs der Lautsprecher-Kugeln in den Stahlträger eingebaut, die siebente soll noch folgen. Die Kugeln sind aus flüssigem Holz gefertigt. "Die runde Form ist wegen der Hör- und Klangphysik perfekt für Lautsprecher", erklärt IMM-Mitarbeiter Hans-Jürgen Hartwig. Das hänge mit dem veränderten Abstrahlverhalten zusammen, was Hartwig so erklärt: "Stellen Sie sich eine Taschenlampe vor. Die sendet einen Lichtstrahl. So ist das auch mit dem Ton bei herkömmlichen Lautsprechern. Aus der Form einer Kugel aber kommt der Ton wie indirektes Licht, natürlich und vollmundig." Hartwig schwärmt von "Luftsprungerlebnissen" beim Testen des Systems. Da tönten von einer CD die Glocken der Frauenkirche oder knarrte eine Tür aus einem Hörspiel. "Egal wo man steht, der Ton ist überall gleich gut und verständlich zu hören", sagt Hartwig. Rund 7000 Euro habe das Projekt für die Schule gekostet, erklärt Wohlfahrt. Einen Teil schenke IMM, den anderen finanziere die Stadt. Aus der Stadtverwaltung gab es dazu gestern keine Informationen. Trotz der Tests sei man ein wenig aufgeregt vor der Premiere bei der Fußball-Veranstaltung, die IMM mit organisiert, sagt Wohlfahrt. Geplant sei ein kulturelles Programm zum Thema Fußball. Die Eintrittsgelder sollen für soziale Projekte gespendet werden. An den Feinheiten des Programms arbeite man aber noch. |