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2007 |
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Ein Pass
für die Berufswahl |
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| Vfb startet Pilotprojekt für frühzeitige
Berufserziehung |
| Mittweida. Mit einer bislang einzigartigen Initiative
startet der Verein zur Beruflichen Bildung Mittweida ( vfb) ein Projekt,
an dem sich die Fichteschule und die Arbeitsagentur beteiligen. "Die
Hauptschüler der 7. bis 9. Klassen erfahren bei uns im Verein eine
vertiefte Berufsorientierung und erhalten die Möglichkeit, sich auf die
spätere Praktikums-Suche beziehungsweise Berufswahl besser vorbereiten
zu können", erläutert Projektleiter Ingo Friese vom vfb. |
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Die Jugendlichen können aus den Berufsbereichen Garten, Metall, Elektro,
Farben, Handel, Holz sowie Hotel- und Gaststättengewerbe vier auswählen, in
denen sie jeweils einen Tag tätig sein werden. "Eine Woche lang werden die
Schüler von der Schule freigestellt und in unseren Werkstätten, Büros und
Ausbildungsbereichen in die praktische Arbeit eingeführt. Zum Abschluss
dieser Orientierungswoche wird eine gemeinsame Auswertung stattfinden, der
sich jeder Schüler wiederum für einen dieser Bereiche entscheiden und in dem
er sich in der zweiten zu absolvierenden Praktikumswoche ausprobieren kann",
erklärt Ingo Friese. Frühzeitig Interessen wecken, Eignung und Vorlieben für
ein bestimmtes Berufsfeld entdecken und vor allem auch das Selbstbewusstsein
stärken, das seien die Ziele, die mit dem Pilotprojekt angestrebt werden. |
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Ein weiterer Baustein des Projektes ist der Berufswahlpass, der für jeden
Schüler angelegt wird. Darin werden alle Aktivitäten, Arbeiten, Kenntnisse,
Testergebnisse, Beurteilungen, aber auch Selbsteinschätzungen vermerkt.
Diese können dann für die Bewerbungsunterlagen genutzt werden. Die Klasse 8
der Fichteschule wird am 24. September mit der Praktikumswoche im vfb
beginnen. Die 7. und 9. Klassen folgen in einigen Wochen. (vt) |