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Mittweida/Berlin. Auf Einladung des Chemnitzer
Bundestagsabgeordneten Michael Leutert (Die Linke) haben zu Wochenbeginn
45 Schüler aus Mittweida die Gedenkstätte des ehemaligen
Konzentrationslagers Sachsenhausen in Oranienburg und den Deutschen
Bundestag in Berlin besucht.
"Unvorstellbar und nicht nachvollziehbar!" war die einhellige
Schülermeinung, als die Mitarbeiterin der Gedenkstätte den Vergleich zur
schlimmen Unterbringung von
400 Häftlingen in einer Baracke mit den modernen Räumlichkeiten der
Schule für 400 Schüler verglich. In dem Gang durch die Anlagen konnten
die Schüler eine eindrucksvolle Führung erleben, die ihnen wichtige
Zusatzinformationen für den Geschichtsunterricht brachte und die ihnen
sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Leutert, der erstmals
diese Führungen leitete, möchte nach eigener Aussage damit einen Beitrag
zur Stärkung der Zivilgesellschaft in Mittweida leisten. Nach Auffassung
von Leutert gehe es darum, junge Menschen frühzeitig für eine Kultur des
Antifaschismus und der Weltoffenheit zu gewinnen. (MW) |