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2007 |
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Gymnasien sind die Sieger |
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Den Mittelschulen in Rochlitz, Penig, Claußnitz und Milkau fehlen die Kinder |
| Die Würfel sind
gefallen: Seit gestern liegen die Anmeldungen für die neuen 5. Klassen vor.
Aufatmen bei allen Gymnasien - Frust bei einigen Mittelschulen der Region. |
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Von Katrin Gust und Galina Pönitz |
Mittweida. Grund
zur Freude hat die Maxim-Gorki-Mittelschule Hainichen: 66 Viertklässler
haben sich für die Bildungseinrichtung entschieden. Damit schaffte die
Schule die vom Kultusministerium geforderte Mindestschülerzahl von 40. Auch
die Fichte-Mittelschule Mittweida und die Erich-Viehweg-Mittelschule
Frankenberg können aufatmen: Mit 78 beziehungsweise
40 Anmeldungen werden sie im neuen Schuljahr mindestens zwei 5. Klassen
bilden können.
Weniger erfreulich sind die Zahlen jedoch bei den Mittelschulen Rochlitz
(38), Penig (37) und Claußnitz (21). Nur 23 Schüler haben sich für die
Mittelschule Milkau entschieden. Allerdings läuft hier noch die Klage der
Gemeinde gegen das Kultusministerium, das die Bildungsstätte 2008 schließen
will.
Von der schon seit dem vergangenen Jahr für Milkau unsicheren Position hat
offenbar die Mittelschule Hartha profitiert. Dort liegen 38 Anmeldungen vor.
Schulleiter Peter Silbermann wird eine Ausnahmegenehmigung beantragen, um
mit diesen Schülern zwei 5. Klassen bilden zu können. Die Mindestschülerzahl
geschafft haben die Mittelschulen in Waldheim (46), Roßwein (58) und
Auerswalde (42). |
Auch die Gymnasien sind auf der sicheren Seite. Mindestens 60 Neulinge
müssen sie vorweisen. Am Städtischen Gymnasium Mittweida haben sich 81
Kinder für das neue Schuljahr angemeldet, das Martin-Luther-Gymnasium in
Frankenberg zählt ebenfalls 81, das Johann-Mathesius-Gymnasium in Rochlitz
118 und das Gymnasium Burgstädt
88 Anmeldungen.
Die Zahlen stimmen CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Jahr wütend. Der Ansturm
auf die Gymnasien mache die Mittelschule als zentrales Element der Bildung
kaputt. Die sächsische Bildungspolitik sei fehlorientiert, "weil sie die
Mittelschule als Einrichtung, die fleißige und fachkundige Facharbeiter und
Meister vorbildet, diskreditiert", so Jahr. Damit bezieht er sich auf die
Zugangsbedingungen für die Gymnasien, nach denen Viertklässler mit einem
Notendurchschnitt bis 2,5 diesen Bildungsweg wählen können. |
| Die Zahlen sind nun raus, doch eine Frage bleibt, nämlich, welchen
Mittelschulen das Kultusministerium aufgrund der geringen Anmeldezahlen die
Mitwirkung entzieht. |