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| Pressespiegel |
| 2007 | ||||
| Medaillenjagd auch ohne große Konkurrenz | ||||
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| Kreissportspiele im Landkreis Mittweida: Nur wenige Mannschaften bei Ballsportarten - Premiere für Tischtennis in Langenstriegis | ||||
| Am Wochenende haben die Kreissportspiele ihren Höhepunkt erlebt. Auf dem Plan standen zum Beispiel Leichtathletik, Kegeln, Schwimmen und Ballsportarten. | ||||
| Von Falk Bernhardt | ||||
| Mittweida. Mit vollem Einsatz haben am Samstag und Sonntag in der neuen Mehrzweckhalle in Langenstriegis die jüngsten Tischtennisspieler um Medaillen gekämpft. Turnierleiter Hendrik Haubold freute sich, dass sein kleiner Verein nun endlich die Bedingungen hat, um auch mal Gastgeber der Sportspiele zu sein. Und da der Langenstriegiser SV sehr gute Nachwuchsarbeit betreibt, war der Spielort mehr als gut gewählt, denn die Gastgeber stellten in allen Altersklassen die meisten Teilnehmer. | ||||
| Neun Jungs und acht Mädchen traten am Samstag in der Altersklasse U 11 an. Bei den Mädchen setzte sich im Doppel Dathe/Kimmer gegen die Vereinskameradinnen Berger/Kunze durch. Auch bei den Jungs war mit Kunze/Hübner ein Doppel der Gastgeber siegreich. Im Einzel bezwang schließlich Dominic Kunze den zuvor ebenfalls ohne Satzverlust spielenden Marcus Hübner mit 3:2. In der Altersklasse U 13 waren gestern gleich 22 Jungs und zehn Mädchen am Start. Hier beteiligten sich neben Vereinsspielern aus Hainichen, Burgstädt und Penig auch Schüler des Gymnasiums Rochlitz. | ||||
| In Hainichen war man beim Volleyball mit der Beteiligung der Schulen indes gar nicht zufrieden. Waren es im Vorjahr noch weit über 20 Teams, so standen am Samstag gerade elf Vertretungen auf der Teilnehmerliste, und das verteilt auf fünf Altersklassen. Es beteiligten sich die Gymnasien Mittweida und Frankenberg, die Fichte-Mittelschule Mittweida und die Gorki-Mittelschule Hainichen, die als einzige in allen Altersklassen Teams stellte. Als Verein war nur der SV Union Milkau mit dabei. | ||||
| "Sicher gibt es weniger Schüler und auch strukturelle Ursachen in einigen Schulen, zu erklären ist die schlechte Beteiligung aber nicht", meinte Turnierleiter Frank Göthel. Zwei Siege gingen an die Gorki-Schule, je einer an die beiden Gymnasien. Das beste Niveau bot der Wettbewerb der Mädchen in der Wertungsklasse II, nur hier waren drei Teams am Start. Es gewann die von Steffen Anker trainierte Mannschaft der Fichte-Schule Mittweida. Die stellte mit Franziska Böttger auch die beste Spielerin, bei den Jungs ging der Titel an Martin Merkel vom Gymnasium Frankenberg. | ||||
| Die Handballer ermittelten ihre Titelträger in den verschiedenen Altersklassen an unterschiedlichen Spielorten. Turniere gab es in Oberlungwitz, Burgstädt, Mittweida, Frankenberg und Glauchau. Schon seit vielen Jahren bildet der Landkreis Mittweida zusammen mit dem Chemnitzer Land eine Spielunion. So traf die von Jan Müller trainierte B-Jugend-Mannschaft des TSV Fortschritt Mittweida in ihrem Turnier in der Sporthalle "Am Schwanenteich" in Mittweida auf Teams wie Hohenstein-Ernstthal oder Meerane. Mit sechs Vertretungen war Turnierleiter Dieter Köhler aus Claußnitz sehr zufrieden. Eine großen Zulauf zum Handball nach der Weltmeisterschaft in Deutschland hat auch er nicht festgestellt. Vielmehr ärgert ihn, dass bei den kleine Vereinen kein Geld vom Handball-Bund ankommt, dabei würden die Kosten für die Vereine immer weiter steigen. Mit den gezeigten Leistungen und vor allem der Disziplin der Spieler in Mittweida war er aber sehr zufrieden. | ||||
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22.06.2007