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Mittweida. Der Lokale Begleitausschuss des
Kreistages hat in einer zweiten Ausschreibungsrunde noch einmal 8300
Euro Fördermittel im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes gegen Gewalt
bewilligt. Wie Jugendamtsleiterin Heidi Müller erklärt, konnten bis zum
15. September Kleinprojekte bis 2000 Euro im Landratsamt eingereicht
werden. Insgesamt seien sechs Anträge eingegangen. All diese wurden auch
bewilligt.
Demnach erhalten der Verein Muldentaler Jugendhäuser, der
Lernförderschulverein Burgstädt, der Verein Oase Mittweida, die
Jugendpresse Sachsen sowie die Freunde und Förderer der
Fichteschule Mittweida die
begehrten Fördermittel. Darüber hinaus werden ein Seminar für
Schülerzeitungsredakteure im Landkreis und ein Projekttag zu Themen wie
Gewalt und Aggression an der Fichte-Mittelschule Mittweida gefördert.
"Wir hätten noch mehr Geld vergeben können, doch es sind nicht so viele
Anträge eingegangen, so dass wir die Restsumme von 24.000 Euro in das
Haushaltsjahr 2008 übertragen werden", kündigt die Jugendamtsleiterin
an. Die vergebenen Fördergelder sollen für verschiedene Projekte genutzt
werden, so zum Beispiel für den Besuch von Mahn- und Gedenkstätten wie
Sachsenhausen, Buchenwald und Auschwitz. Das dort Erlebte soll dann im
Geschichtsunterricht beziehungsweise durch Sozialpädagogen aus
Jugendfreizeiteinrichtungen noch einmal vertieft werden.
Insgesamt sind in diesem Jahr 76.000 Euro für insgesamt 24 Projekte
bewilligt worden. Weiterhin wurde im Ausschuss entschieden, dass der
Verein Sächsische Landjugend die Trägerschaft für Streetwork-Projekte im
Landkreis Mittweida übernimmt. Bis zum 28. September waren fristgemäß
insgesamt sechs Bewerbungen eingegangen. (ULE) |