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2007 |
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Schüler können in sicheren Schulen lernen |
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Einrichtungen in Mittelsachsen erfüllen die
gesetzlichen Bestimmungen - 2.Rettungsweg fast überall vorhanden |
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Von Peter Hertel |
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Freiberg/Mittweida.Die
Schulgebäude und Kindereinrichtungen im Landkreis Freiberg sind sicher.
Das bestätigte das Landratsamt Freiberg. Ähnlich reagierte auch die
Landkreisverwaltung in Mittweida für die Schulen in ihrer Verantwortung.
Alle Häuser würden den Anforderungen der sächsischen Schulbaurichtlinie
entsprechen. Diese fordert mindestens zwei voneinander unabhängige
Rettungswege ins Freie. Zudem müssen Gänge und Türen eine gewisse
Mindestbreite haben und eine Sicherheitsbeleuchtung aufweisen. Im Zuge
noch ausstehender Sanierungen werden alle Einrichtungen sicher gemacht. |
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In
Mittweida sind die Auflagen des Brandschutzkonzeptes, das für jedes
Gebäude speziell erstellt wird, nach Angaben des Beigeordneten der
Stadt, Ralf Schreiber, in der Pestalozzi-Grundschule sowie in der
Bernhard-Schmidt- und Johann-Gottlieb- Fichte-Mittelschule
umgesetzt. Das Städtische Gymnasium Mittweida erfülle die Auflagen zum
Teil, das gesamte Brandschutzkonzept werde im Zuge der 2009 beginnenden
Generalsanierung der Schule umgesetzt. |
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Noch bis
Ende des Jahres bekommt die Grundschule "An den Linden" in Lunzenau
einen zweiten Rettungsweg. Zurzeit laufen dafür die Ausschreibungen, war
von der Mitarbeiterin des Bauamtes, Kathrin Baumgartel, zu erfahren. Die
dafür geplanten Kosten jetzt in dieser Phase zu nennen, sei ungünstig,
meint sie. Die 47 allgemein- und berufsbildenden Schulen, die in
Verantwortung des Freiberger Landratsamtes stehen, werden regelmäßig
überprüft. Dazu gehören neben den Berufsschulen das Cottagymnasium in
Brand-Erbisdorf, das Pufendorfgymnasium in Flöha sowie die Grund- und
Mittelschulen in den Gemeinden. "Wir haben keine akuten baulichen
Sicherheitsmängel festgestellt", erklärte Dietmar May von der
Schulverwaltung des Landkreises. |
In der
Stadt Freiberg gibt es insgesamt 33 Gebäude, in denen sich Schulen oder
Kindertagesstätten befinden. "Trotz Schließung des Rüleingymnasiums wird
dort wieder gebaut, da das Haus weitere zwei Jahre genutzt wird",
erklärte Wolfgang Krauße, Leiter des Freiberger Hochbauamtes. Es
beherbergt die Zetkin-Schüler, solange ihre Einrichtung an der
Dörnerzaunstraße umgebaut wird. Zudem sind auch noch einige
Scholl-Gymnasiasten im Gebäude untergebracht. Derzeit wird eine neue
Brandmeldeanlage installiert.
2008 sind laut Krauße grundhafte Sanierungen in der Ohain- und der
Böhmeschule geplant. Bis dahin müssten organisatorische Maßnahmen die
Sicherheit für die Schüler erhöhen. Das trifft auch für die sanierte
Clemens-Winker-Schule zu; derzeit werden dort Rettungstreppen außen am
Gebäude angebaut. |
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Dennoch
würden jährlich so genannte Brandverhütungsschauen gemeinsam mit der
Feuerwehr und der Bauaufsicht durchgeführt, um versteckte Mängel,
beispielsweise zugestellte Rettungswege oder fehlende Feuerlöscher,
aufzuspüren. "In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulleitern ist ein
sicherer Unterricht in der Stadt gewährleistet", bestätigt Andreas
Schwinger, Amtsleiter für Bildung, Kultur und Sport. Dass man an einigen
Schulen trotzdem noch keine optimalen Lösungen habe, läge vor allem an
den sich ständig verschärfenden gesetzlichen Bestimmungen. (mit bp/alu/ch) |