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2007 |
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"Mehr Resonanz von den Eltern erwartet" |
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| Erstes Resümee von Projekt Schulsozialarbeit im
Kreis |
| Von Verena Toth |
| Mittweida. "Das Projekt Schulsozialarbeit in den vier
ausgewählten Schulen im Landkreis Mittweida ist erfolgreich gestartet",
hat Monika Schlesier, Abteilungsleiterin des Trägervereins Christliches
Jugenddorfwerk Deutschland (CJD), am Montagabend dem
Jugendhilfeausschuss des Kreistages Mittweida berichtet. Die Vertreterin
des Trägervereines gab nach dem Start des Projektes vor reichlich zwei
Monaten einen ersten Überblick darüber, welche Aufgaben die vier
Sozialpädagogen an der Erich-Viehweg-Mittelschule in Frankenberg, der
Fichte-Mittelschule Mittweida
sowie an den Schulen zur Lernförderung "Am Taurastein" in Burgstädt und
der Pestalozzischule in Rochlitz erfüllen. |
| "Zunächst haben sie sich mit dem Schulalltag und den
Kollegen vertraut gemacht. Sie nutzen jede sich bietende Möglichkeit vor
allem in den Pausen, um mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Bereits
jetzt suchen täglich etwa drei Schüler den persönlichen Kontakt, um
individuelle Probleme zu klären", so Monika Schlesier weiter. Kaum eine
Resonanz käme jedoch von Seiten der Eltern, bedauert die
CJD-Mitarbeiterin. Auch die zeitlichen Zwänge der Schülerbeförderung
begrenze die Arbeit auf die Pausenzeit zwischen dem Unterricht. |
| Das Ziel des Pilotprojektes im Landkreis ist, mit Hilfe
der jungen Sozialpädagogen präventiv vor allem gegen rechtsextreme
Tendenzen unter der Schülerschaft zu wirken und den Schulalltag zu
begleiten. Perspektivisch sollen die vier Mitarbeiter im Alter zwischen
25 und 30 Jahren stärker in die Einzelfallarbeit und individuelle
Betreuung einbezogen werden. |
| Unstimmigkeiten gab es in Bezug auf die korrekte
Vergabe der Ausschreibung und den Abschluss der Diplom-Sozialpädagogen.
Angeblich würden zwei der Mitarbeiter nicht über das fachliche Zeugnis
verfügen, ging aus einer Anfrage eines Ausschussmitgliedes hervor.
"Tatsächlich ist eine Schulsozialarbeiterin derzeit erkrankt, so dass
sie ihre Prüfung noch nicht ablegen konnte. Allerdings liegen uns
Vordiplom und positive Gutachten vor. Im zweiten Fall hat die junge Frau
ihre Diplomprüfung abgelegt und absolviert nun noch ihren Master", klärt
Monika Schlesier auf. Die korrekte Vergabe nach den vorgegebenen
Kriterien konnte Jugendamtsleiterin Heidi Richter belegen. |