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2008 |
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Hilfe bei der Suche
nach dem richtigen Job |
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Modellprojekt der
Agentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem VfB soll Hauptschülern der
Fichteschule bei der
Berufsorientierung helfen |
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Von Petra Schumann |
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Mittweida.
Mit Traumnoten zum Traumberuf?, das ist wohl vor allem für die meisten
Hauptschüler eine Illusion. Da sie dennoch eine gute Chance auf dem
Ausbildungsmarkt verdient haben, hat die Agentur für Arbeit gemeinsam
mit dem Verein zur Förderung der beruflichen Bildung Mittweida (VfB) und
der Fichte-Mittelschule ein
bislang einmaliges Modellprojekt ins Leben gerufen, das gezielt
Hauptschüler der Klassen sieben bis neun bei der Berufswahl unterstützt.
Ziel: Intensive Berufsorientierung zur Verbesserung der
Ausbildungschancen. |
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"Ausbildung ist der Schlüssel für einen gelungenen Einstieg in das
Berufsleben. Gerade Hauptschüler müssen sich nach wie vor besonders
anstrengen, einen Ausbildungsplatz im Wunschberuf zu bekommen. Viele
haben zu wenig Kenntnisse oder falsche Vorstellungen von
Ausbildungsinhalten oder konzentrieren sich nur auf wenige Berufe. Mit
dem Projekt wollen wir zusätzliche Impulse geben und eine intensive
Berufsorientierung ermöglichen, um eventuelle Hürden auf dem Weg zum
Traumjob rechtzeitig zu erkennen", sagt Ute Kötzsch, verantwortliche
Berufsberaterin der Arbeitsagentur für das Mittweidaer Projekt. |
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Wie das
klappen kann, darin hat Heike Erben, Projektkoordinatorin beim VfB, seit
September 2007 erste Erfahrungen sammeln können, denn jeder Hauptschüler
der Fichte-Mittelschule darf
seit Schuljahresbeginn eine Woche lang beim VfB in der Berufswelt
schnuppern. "Sie probieren sich aus in Gartenarbeit, beim Malern, in
verschiedenen Gewerken wie Holzverarbeitung, Elektroarbeiten oder dem
Hotel- und Gaststättengewerbe", erzählt Heike Erben. Nach dieser Woche
werden Fähigkeiten und Erwartungen gegeneinander abgewogen: Für welche
Lehre eignet sich der Schüler am besten? "Ist die Entscheidung gefallen,
konnte beziehungsweise kann sich der Schüler dann noch einmal eine Woche
lang in diesem Berufsfeld vertiefen", sagt Heike Erben. |
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Sie ist
froh, dass im Herbst das Modellprojekt so richtig ins Laufen kommen
soll. Dann haben die Jugendlichen jeweils zwei Wochen pro Klassenstufe
die Möglichkeit, beim VfB in unterschiedlichen Berufsfeldern ihre
Fähigkeiten zu testen. Später werden Kontakte zu Betrieben geknüpft und
Praktika in der Wirtschaft angeboten. Am kommenden Freitag wollen sich
alle drei Partner noch einmal an einem Tisch treffen und letzte Details,
auch die der Finanzierung, absprechen. |
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