J.- G.- Fichte- Schule Mittweida
Mittelschule mit Ganztagsbetreuung
Pressespiegel
2008
Endlich wieder eine Meckerecke in der Fichte-Schule
 
05.02.2008 Freie Presse
 
Traditionelle Klassensprecherfahrt nach Rochlitz - Schüler üben Kommunikationstraining - Präsentation zum Tag der offenen Tür besprochen
Mittweida. Auf ihrer traditionellen Klassensprecherfahrt haben die mit dieser Aufgabe betrauten Schüler der Fichteschule zusammen mit der Schuljugendarbeiterin Karola Seifert, der Schulsozialarbeiterin Corina Krebs sowie Vertrauenslehrerin Ina Lehmann die vergangene Woche genutzt, um aktuelle Probleme an ihrer Schule zu erörtern. "Die Fahrt fand bereits zum achten Mal statt und führte wieder in die Jugendherberge Rochlitz, berichtet Ina Lehmann. "Und wer denkt, dass diese Tage für die Teilnehmer faulenzen bedeutet, der irrt sich sehr", fügt sie hinzu. Manch Neuling unter den Klassensprechern sei erstaunt gewesen, was man alles in ein paar Tagen be- und erarbeiten kann.
Zu den diesjährigen Themen habe als erstes die allseits beliebte Meckerecke gehört, bei der man sagen kann, was der Klasse oder einer Einzelperson nicht passt. "Hier heißt es für den Schulleiter und den Stellvertreter, sich alle Sorgen anzuhören, zum Beispiel Probleme mit den Lehrern, den Mitschülern oder mit der Sauberkeit im Haus, und dann Rede und Antwort zu stehen und gemeinsam Lösungen zu finden", erklärt Ina Lehmann. Manchmal sei das kein leichter Job. Aber ein Grundprinzip herrsche immer: Vertrauen zu allen und Respekt vor allen.
Weitere Themen der Klassensprecherfahrt seien das Kommunikationstraining sowie Überlegungen zur Organisation des letzten Schultages für die Schulabgänger gewesen. Zudem sei es um die Frage gegangen, wie sich die Klassensprecher mit ihrer Tätigkeit zum Tag der offenen Tür und auch auf der Homepage der Schule präsentieren. Auch über die Wünsche der Schüler zur Ausgestaltung des Schullebens habe man gesprochen.
Trotz des umfangreichen Programms seien aber Spaß und Freizeit nicht zu kurz gekommen. Besonders gut, so berichten die Schülersprecher, finden sie es, wenn alle "Activity" spielen. Man lerne so ganz andere Seiten der Menschen kennen, mit denen man so oft zusammen ist. (BP)

07.02.2008