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| Pressespiegel |
| 2008 | ||
| Technische Berufe auf der Hitliste ganz oben | ||
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| Interesse für Woche der offenen Unternehmen ist in Mittelsachsen gestiegen: Fast 1000 Schüler waren auf Achse | ||
| Von Thomas Reibetanz | ||
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Freiberg/Mittweida. Fast 1000 Schüler sind in den Kreisen Freiberg und
Mittweida zur Woche der offenen Unternehmen auf Achse gewesen. Damit
stößt die am Samstag zu Ende gegangene Aktion bei jungen Leuten auf
wachsendes Interesse. Technische Berufe standen besonders in der Gunst.
Die Spitzenreiter auf der Hitliste der beliebtesten Berufe waren
Maschinenbau- und Elektroberufe, Solartechnik, Hotelgewerbe und alle
kaufmännischen Berufe, informierte Projektkoordinator Bernd Ziegner vom
Netzwerk Sachsen. Im Kreis Freiberg schauten sich in etwa 35 offenen Unternehmen insgesamt 382 Jugendliche um. 2007 waren es nur 159. "In Mittweida hatten wir im vergangenen Jahr 354Schülerinnen und Schüler, die die Aktion zum Schnuppern in den Betrieben nutzten, in diesem Jahr waren es 590", so Ziegner. Die Werbung für die Aktion in der Presse habe einen zusätzlichen Schub gegeben. |
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| In der Volksbank Mittweida ließ sich Markus Pietsch aus der 9.Klasse der Gottfried- Fichte-Mittelschule herumführen. "Es war sehr interessant und ich denke, der Beruf als Bankkaufmann wäre etwas für mich", meinte er. Ein wenig überrascht war er über das mangelnde Interesse seiner Mitschüler an der Projektwoche. "Ich habe mit vielen darüber geredet und wir haben uns auch im Internet erkundigt, aber am Ende hatten viele kein Interesse mehr", wunderte er sich. | ||
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Nicht alle
Schüler hatten wie Markus Lust, sich nach der Schule oder gar am
Wochenende Vorträge anzuhören oder Führungen mitzumachen. "Die Schüler
bekommen nicht extra frei, diese Aktion läuft in der Zeit nach der
Schule", bestätigte auch das Sekretariat des Städtischen Gymnasiums
Mittweida. Im Freiberger Landratsamt schaute sich Peter Keller um. "Ich bin erstmals bei der Woche der offenen Unternehmen auf Tour. Mich interessiert besonders die Verwaltung und ich habe mich im Landratsamt und bei der Sparkasse umgesehen", so der 14-Jährige. Er wisse nun, dass seine schulischen Leistungen top sein müssten, um eine Chance zu haben. Seine Mutter begleitete ihn. "Ich wollte mir selbst einen Überblick verschaffen. Schließlich ist mir nicht egal, welchen Weg mein Sohn nach der Schule einschlagen wird", sagte Carmen Keller. Sie finde es gut, wenn sich Schüler ein Bild über Berufe machen können und hoffe, dass ihr Sohn nun mit konkreteren Vorstellungen in die Berufswahl geht. |
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In den
Kreisen Freiberg und Mittweida hatten sich mehr als 90Betriebe und
Einrichtungen an der sachsenweiten Woche der offenen Unternehmen
beteiligt. Ziel der jährlichen Aktion ist es, Jugendlichen, die vor der
Berufsentscheidung stehen, eine praxisbezogene Information über die
regionale Wirtschaft zu ermöglichen. Im Kreis Döbeln beteiligte sich kein Betrieb an der Aktion, hier wird es vom 21. bis 24.April eine Berufsorientierungswoche geben. |
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06.05.2008