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2008 |
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Trafohäuschen farbig gestaltet |
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| 12.03.2008 |
Freie Presse |
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Die jungen Künstler vor dem von ihnen
gestalteten Trafohaus auf dem Tzschirnerplatz in Mittweida: Jenny, Tobias,
Anne, Diana, Alena und Andre (v. l.) Falk Bernhardt |
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| Jugendliche setzten Projekt "Bunt gegen Braun" um |
| Mittweida. Mit Sekt und Saft haben die Beteiligten am
Projekt "Bunt gegen Braun" gestern ihr Kunstwerk der Öffentlichkeit
vorgestellt. Auf dem Tzschirnerplatz lobten die Verantwortlichen von
Stadtverwaltung und Landratsamt die Arbeit der Jugendlichen, die unter
Anleitung von Künstler Jens Ossada in der letzten Woche an der
Gestaltung des Trafohäuschens beteiligt waren. |
| "Etwas zu schaffen, liegt in der Natur des Menschen.
Die Jugendlichen haben hier tolle Arbeit geleistet und ich denke, dass
sie jetzt wissen, wie viel Mühe hinter so etwas steckt", sagte Ossada.
Die Jugendlichen mit in verschiedene Projekte einzubeziehen, sei eine
Möglichkeit, ihnen eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten. Den
Beteiligten hat die künstlerische Gestaltung vor allem Spaß gemacht, was
sich in den kreativen Entwürfen der Schüler widerspiegelt. "Es ist schon
toll, wenn man bei so etwas mitmachen kann. Wir konnten ja unsere
Vorschläge einbringen und jetzt hat man schon das Gefühl, etwas bewirkt
zu haben", meinte Diana, die ihre ganze künstlerische Energie in das
Projekt steckte. Unterstützung erhielten die jungen Künstler auch
seitens der Fichteschule, die
ihre Schüler für die Projektarbeit sogar freistellte. Bürgermeister
Matthias Damm (CDU) lobte das Engagement aller Beteiligten. |
| Das Projekt "Bunt gegen Braun" war Anfang September
2007 gestartet worden. In Zusammenarbeit von Stadtverwaltung,
Städtischem Freizeitzentrum, dessen Förderverein Erucula sowie mit
Unterstützung des Energieversorgers Envia war es Ziel, das Trafohäuschen
am Mittweidaer Tzschirnerplatz - häufig durch braune Schmierereien
verunstaltet - bunt zu gestalten. Die Idee stammt dabei von Diana Weise,
die damals für die Schuljugendarbeit in der
Fichteschule verantwortlich
war. Über Plakate und Handzettel wurden Kinder und Jugendliche bewegt,
sich mit Gestaltungsentwürfen am Projekt zu beteiligen. Aus diesen
Entwürfen wählte eine Jury die besten aus, die von den Jugendlichen in
einem Workshop Anfang November mit Unterstützung Ossadas zu einem
Gesamtbild zusammengefügt wurden. Alles lief nach straffem Zeitplan,
doch kurz vor Beginn der Gestaltung am 10. November machte das Wetter
mit Schneeregen einen Strich durch die Rechnung, die Realisierung musste
verschoben werden. (KAT/BP) |
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