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2009 |
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Kinder bannen Schillings "Germania" aufs Papier |
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| Ausstellung vereint Zeichnungen aus Rüdesheim und
Mittweida |
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Mittweida.
Vom Niederwald-Denkmal am Rhein zum Schilling-Haus in Mittweida soll ab
5. Juli eine Ausstellung im Museum "Alte Pfarrhäuser" den Bogen spannen.
Der erste Schritt ist schon gemacht, denn Grundschüler aus Rüdesheim
haben in den vergangenen Monaten bereits die im Original 12,5 Meter
große Statue der "Germania" gezeichnet, die vom Bildhauer und
Mittweidaer Ehrenbürger Johannes Schilling (1828 bis 1910) geschaffen
wurde. Anlass dieser Aktion war der 125. Geburtstag des
Niederwald-Denkmals im vergangenen Jahr. |
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Rolf
Wölfert, Vorstand der Rüdesheim Tourist AG, besuchte nun das Mittweidaer
Museum und hatte rund 50 Kinderzeichnungen mitgebracht, die von Kindern
der zweiten bis vierten Klasse gemalt wurden. Die schönster Bilder
sollen ein Teil der künftigen Sonderausstellung sein. "Michel Apitz, ein
Maler aus Rüdesheim, hat schon mal einige Zeichnungen ausgesucht. In
unserer Stadt wird dem Jubiläum viel Aufmerksamkeit gewidmet, zum
Beispiel haben sich die Realschüler auch als Germania verkleidet und so
fotografieren lassen", berichtete Wölfert. "Eine große Germania-Figur
wird zum Tag der Sachsen nach Mittweida kommen und wohl auch im
Festumzug zu sehen sein." |
| Nun ist jedoch noch die
Kreativität der Mittweidaer Mittelschüler gefragt. "Schüler der fünften
bis achten Klassen der Fichteschule werden kleinere Germania-Statuen,
die bei uns im Schilling-Haus und auch im Depot stehen, aus ihrer Sicht
zeichnen", erklärt Museumsleiter Heiko Weber. "In der Ausstellung in
unserem Museum können dann die Besucher ihre Favoriten wählen, es werden
zwei Hauptpreise ausgelobt. So kann ein Rüdesheimer Kind mit seiner
Familie Mittweida besuchen, umgekehrt wird es auch so einen Kurzurlaub
für den Gewinner aus der Mittweidaer Schule geben. (FA) |