J.- G.- Fichte- Schule Mittweida
Mittelschule mit Ganztagsbetreuung
Pressespiegel
2009
"Germania" ist nun angekommen
 
06.07.2009 Freie Presse
Die Germania-Ausstellung im Museum Mittweida - rechts das Siegerbild von Nadine Mahn (Fichte-Mittelschule). Falk Bernhardt
 
Schüler setzen sich mit berühmter Schilling-Figur künstlerisch auseinander - Vorfreude auf den Tag der Sachsen
Von Katrin Reimann
Mittweida. Nicht nur das Scheunenfest des Museums "Alte Pfarrhäuser" in Mittweida war am Wochenende gut besucht. Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Germania kommt nach Mittweida" musste Museumsleiter Heiko Weber noch zusätzliche Sitzgelegenheiten bis unter das Dach schleppen, denn viele Interessierte wagten sich die Stufen hinauf.
Im Mittelpunkt stand zur Eröffnung die von Johannes Schilling entworfene Germania als Bestandteil des Niederwalddenkmals in Rüdesheim, und was Schüler daraus gemacht haben. Viele Arbeiten, darunter Collagen, Malereien und Grafiken, können die Besucher des Museums seit diesem Wochenende bestaunen. An einem Wettbewerb zu dem Thema hatten sich Grundschüler aus Rüdesheim sowie Gymnasiasten und Mittelschüler aus Mittweida beteiligt. Die besten Werke wurden für die Ausstellung ausgewählt und prämiert. "Wir sehen eine große Vielfalt. Manches lädt zum Diskutieren ein. Das Wichtigste war jedoch, die Kinder in Kenntnis zu setzen und ihnen ein bisschen Geschichte zu vermitteln", betonte Mittweidas Oberbürgermeister Matthias Damm.
Zuvor hatte Heiko Weber die geschichtlichen und technischen Eckdaten zusammengefasst. Das Niederwalddenkmal sei als Symbol der Einigung Deutschlands zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 auch 20 Jahre nach der Wende noch von großer Bedeutung. Es führt die Menschen nämlich auch zusammen. So gibt es Bestrebungen von Rüdesheim und Mittweida, künftig weiter in Sachen Schilling und Germania zusammenzuarbeiten. Ein Anfang ist ja bereits gemacht, denn seit knapp 14 Tagen wirbt eine hölzerne Germania eines Rüdesheimer Künstlers vor dem Museum.
"Ich freue mich auf den Tag der Sachsen, wenn die Germania und Johannes Schilling im Festumzug dabei sind", sagte der Rüdesheimer Bürgermeister Volker Mosler zur Ausstellungseröffnung und hatte für Heiko Weber noch ein Geschenk dabei. Zur symbolischen Fortsetzung der Zusammenarbeit überreichte Mosler einen Schriftwechsel zwischen Schillings Sohn Rudolf und Rüdesheim am Rhein. Im Vorfeld des Wettbewerbs hatten Mittweidaer Schüler das Schilling-Haus besucht und danach ihre Eindrücke künstlerisch verarbeitet. Die Ausstellung ist noch bis zum 6. September zu sehen. Stimmen
 

21.09.2009