Mittweida. Es gab Schnittchen, ein Glas Wein und ein
kleines Klavierkonzert, gestaltet von Benjamin Huth aus der Klasse 10 a
des Städtischen Gymnasiums, zu dieser letzten Sitzung des alten
Stadtrates. Einige Weichen für einen reibungslosen Übergang bis zur
konstituierenden Sitzung des neuen Rates galt es zwar per Beschluss noch
zu stellen. Doch Oberbürgermeister Matthias Damm (CDU) nahm sich Zeit,
um die vergangenen fünf Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen.
235-mal sind die Stadträte in dieser Zeit zu Sitzungen zusammengekommen,
davon zu 60 Stadtratssitzungen. Insgesamt 760 Vorlagen wurden behandelt.
Mit viereinhalb Stunden war die Sitzung des Technischen Ausschusses am
16. September 2004 die längste. "Es ist viel passiert in dieser Zeit.
Mittweida hat ein einladendes Stadtbild bekommen", schaute Damm
zufrieden zurück und erinnerte an einige herausragende Ereignisse wie
beispielsweise die Beendigung der Arbeiten am Bürgerkarree, die
Einweihung des Gedenksteins an der Zschopaubrücke und die Eröffnung des
Johannes-Schilling-Hauses im Jahr 2005. Ebenfalls in jenem Jahr
erfolgten die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus und die
Eröffnung der Tafel für Hilfebedürftige. War es 2006 die Namensweihe der
Bürkelhalle an der Fichteschule, so standen die Inbetriebnahme des neuen
FFW-Depots, die Einweihung des sanierten Wasserturms, der Abriss von
Industriebrachen und die Feierlichkeiten zu 140 Jahre Studium in
Mittweida im Mittelpunkt des Jahres 2007. Und im Jahr 2008
beispielsweise feierte Mittweida 100 Jahre Städtisches Gymnasium sowie
145 Jahre Feuerwehr. |