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Tage der offenen Tür an Bildungseinrichtungen gut besucht -
Anmeldezahlen machen Dreizügigkeit wahrscheinlich
Von Katrin Reimann
Mittweida. Am Samstag haben sich in der Region gleich fünf Schulen
der Öffentlichkeit vorgestellt. Vor allem die jetzigen Viertklässler
konnten sich mit ihren Eltern einen Eindruck von ihrer künftigen
Bildungsstätte verschaffen und jede Menge Informationen sammeln.
Neben den Mittelschulen in Hainichen und Mittweida sowie den
Gymnasien in Frankenberg und Mittweida lud außerdem die Evangelische
Grundschule Frankenberg zum Tag der offenen Tür ein.
Am Städtischen Gymnasium Mittweida kümmerten sich viele Schüler
persönlich um die Gäste und führten sie durch das Schulgebäude.
Besonders engagiert waren dabei die Fünftklässler, die schon
sehnsüchtig ihre "Ablösung" erwarten, denn dann sind nicht mehr sie
die Kleinen an der Bildungseinrichtung. "Unser Nahziel, die
Dreizügigkeit, haben wir erreicht", zeigte sich Schulleiter Gerd
Becker mit der bisherigen Anmeldezahl der künftigen Fünftklässler
zufrieden. Diese erfuhren am Samstag, welche Fächer im neuen
Schuljahr hinzukommen, welche Schulfahrten und Traditionen sie im
Gymnasium erwarten.
Auch am Frankenberger Martin-Luther-Gymnasium gab es reichlich
Informationen. Hier berichteten Teilnehmer von
Schüleraustausch-Programmen über ihre Reisen. Sogar original
französischer Käse, Mitbringsel vom letzten Auslandsbesuch, konnte
verkostet werden. In beiden Häusern der Bildungseinrichtung drängten
sich die Besucher, ließen sich über Ganztagsangebote und
Fördermöglichkeiten informieren. Bei Experimenten, Quizrunden und
Spielen durften die künftigen Fünftklässler schon einmal testen, wie
es ist, ein Gymnasiast zu sein. Über die Anmeldezahlen hielt sich
Schulleiterin Rosengart Burkert noch bedeckt. Etliche Eltern gaben
die Anmeldeformulare am Samstag im Sekretariat ab, eine genaue Zahl
wollte Burkert aber nicht nennen. Matthias Möbius, Schulleiter der
Fichte-Mittelschule in Mittweida, sprach ganz offen über die Fakten.
Bisher hätten sich mehr als 40 Fünftklässler angemeldet. "Eine
Dreizügigkeit ist sehr wahrscheinlich", so Möbius. Mit der Resonanz
zum Tag der offenen Tür war er zufrieden. Vor allem an der T-Wall
und bei den Auftritten verschiedener Arbeitsgemeinschaften sei viel
los gewesen.
Großer Andrang herrschte trotz winterlicher Verhältnisse auf den
Straßen auch in der Maxim-Gorki-Mittelschule Hainichen. "Mit bereits
über 60 Anmeldungen haben wir unser Zeil schon erreicht", freute
sich Schulleiter Frank Dittmann. "Die Resonanz war wirklich enorm,
unsere Schüler und Lehrer haben sich mit der Vorstellung auch wieder
sehr viel Mühe gegeben.
In der evangelischen Grundschule Frankenberg begeisterten junge
Forscher, Tänzer und Künstler die Gäste. Das Konzept der Schule
kommt bei Eltern offenbar gut an, denn für das neue Schuljahr liegen
ausreichend Anmeldungen vor,, teilte Iris Firmenich mit. Die
stellvertretende Vorsitzende des Schulvereins rät interessierten
Eltern, ihre Kinder schon frühzeitig anzumelden, da die Nachfrage
groß, die Plätze aber begrenzt seien. (mit FA)
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