J.- G.- Fichte- Schule Mittweida
Mittelschule mit Ganztagsbetreuung

Pressespiegel

2010

Strampeln für die Stadt und die Gesundheit

08.09.2010

Freie Presse

 

 

Siebente Auflage des DAK-Fitness-Check vor dem Mittweidaer Rathaus: Team erzielt 144 Kilometer

Von Eveline Rößler


Mittweida. Die siebente Auflage des jährlichen DAK-Städtewettkampfes ist gestern Nachmittag
in Mittweida erfolgreich über die Bühne gegangen. Mit 144 auf dem Ergometer geradelten Kilometern in drei Stunden erzielten 60Mittweidaer aus 13 Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen ein achtbares Ergebnis.
Die Spielregeln dieser Aktion der Deutschen Angestellten Krankenkasse erklärt der Mittweidaer DAK-Chef Michael Hengy: "Jeder Teilnehmer muss versuchen, in drei Minuten auf dem Ergometer so viele Kilometer wie möglich zu radeln. Es gewinnt die Stadt, deren Bürger innerhalb von drei Stunden die meisten Kilometer geschafft haben." Insgesamt macht das Team 2010 mit dieser "Strampelaktion" in 13 sächsischen Städten Station.
Beigeordneter Ralf Schreiber von der Stadtverwaltung Mittweida stieg um 13 Uhr als Erster auf das Rad, das vor dem Rathaus auf einer kleinen Bühne aufgebaut war. Vor ihm viele neugierige Besucher, über ihm ein strahlend blauer Himmel. "Nein, ein Profi bin ich nicht", stellte er kurz vorher klar, "aber in der Freizeit steige ich ganz gern auf mein Mountainbike."
Und dann begann er schon hart ins Rennen um die Kilometer zu gehen. Die Tücke dabei: Das Ergometer war ganz leicht eingestellt, so an die 100 Watt etwa. Das hieß für die Teilnehmer, sich eine besondere Technik auszudenken, um voran zu kommen. Schreiber trat intervallartig immer ganz schnell in die Pedale, versuchte so, durch kurze Sprints auf Tempo zu kommen: 2,7 Kilometer standen am Ende zu Buche.
"Ein gutes Ergebnis", lobte Ute Siegel von der DAK Mittweida. Überhaupt sei die Stadt ein gutes Pflaster für den alljährlichen Fitness-Check. Immerhin habe Mittweida im vergangenen Jahr den zweiten Platz in Sachsen belegt. Wie das Ergebnis 2010 ausfalle, könne sie erst am Ende, am 23. September in Leipzig, sagen. Doch eines machte die Angestellte auch klar: Die Pokale, die die drei besten Städte erhalten, seien nicht ausschlaggebend. "Wir wollen die Leute anregen, mehr Sport zu treiben, weil es Spaß macht und gesund erhält."
Spaß hatte es auch Julien Fritsche von der Fichtemittel schule Mittweida gemacht. Mit 15 Jahren war er einer der jüngsten Teilnehmer. Warum er sich beteiligte? "Mein Lehrer sprach mich an", sagte der junge Mittweidaer. "Außerdem treibe ich Sport, Motorsport, und da wollte ich mich hier mal versuchen." Mit 2,4 Kilometer in drei Minuten erzielte er ein Top-Ergebnis.
 

 

 



19.09.2010