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Siebente Auflage des DAK-Fitness-Check vor dem Mittweidaer
Rathaus: Team erzielt 144 Kilometer
Von Eveline Rößler
Mittweida. Die siebente Auflage des jährlichen DAK-Städtewettkampfes
ist gestern Nachmittag
in Mittweida erfolgreich über die Bühne gegangen. Mit 144 auf dem
Ergometer geradelten Kilometern in drei Stunden erzielten
60Mittweidaer aus 13 Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen ein
achtbares Ergebnis.
Die Spielregeln dieser Aktion der Deutschen Angestellten
Krankenkasse erklärt der Mittweidaer DAK-Chef Michael Hengy: "Jeder
Teilnehmer muss versuchen, in drei Minuten auf dem Ergometer so
viele Kilometer wie möglich zu radeln. Es gewinnt die Stadt, deren
Bürger innerhalb von drei Stunden die meisten Kilometer geschafft
haben." Insgesamt macht das Team 2010 mit
dieser "Strampelaktion" in 13 sächsischen Städten Station.
Beigeordneter Ralf Schreiber von der Stadtverwaltung Mittweida stieg
um 13 Uhr als Erster auf das Rad, das vor dem Rathaus auf einer
kleinen Bühne aufgebaut war. Vor ihm viele neugierige Besucher, über
ihm ein strahlend blauer Himmel. "Nein, ein Profi bin ich nicht",
stellte er kurz vorher klar, "aber in der Freizeit steige ich ganz
gern auf mein Mountainbike."
Und dann begann er schon hart ins Rennen um die Kilometer zu gehen.
Die Tücke dabei: Das Ergometer war ganz leicht eingestellt, so an
die 100 Watt etwa. Das hieß für die Teilnehmer, sich eine besondere
Technik auszudenken, um voran zu kommen. Schreiber trat
intervallartig immer ganz schnell in die Pedale, versuchte so, durch
kurze Sprints auf Tempo zu kommen: 2,7 Kilometer standen am Ende zu
Buche.
"Ein gutes Ergebnis", lobte Ute Siegel von der DAK Mittweida.
Überhaupt sei die Stadt ein gutes Pflaster für den alljährlichen
Fitness-Check. Immerhin habe Mittweida im vergangenen Jahr den
zweiten Platz in Sachsen belegt. Wie das Ergebnis 2010 ausfalle,
könne sie erst am Ende, am 23. September in Leipzig, sagen. Doch
eines machte die Angestellte auch klar: Die Pokale, die die drei
besten Städte erhalten, seien nicht ausschlaggebend. "Wir wollen die
Leute anregen, mehr Sport zu treiben, weil es Spaß macht und
gesund erhält."
Spaß hatte es auch Julien Fritsche von der Fichtemittel schule
Mittweida gemacht. Mit 15 Jahren war er einer der jüngsten
Teilnehmer. Warum er sich beteiligte? "Mein Lehrer sprach mich an",
sagte der junge Mittweidaer. "Außerdem treibe ich Sport, Motorsport,
und da wollte ich mich hier mal versuchen." Mit 2,4 Kilometer in
drei Minuten erzielte er ein Top-Ergebnis.
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