| 1950 |
Am 7. Mai beging man noch unter schwierigen
Bedingungen die 50-Jahrfeier der Schule; die Festveranstaltung fand im Volkshaus statt und das Programm wurde durch die Schüler
gestaltet. |
| 1954 |
nahm das Kulturensemble am Deutschlandtreffen der FDJ
in Berlin teil. |
| 1959 |
Eröffnung des Lehrschwimmbeckens in der Fichte- Schule |
|
- von 1958 - 1959 erfolgte der Bau zum größten Teil in Eigenleistung |
|
- die Bausumme wurde u. a. aus Lotteriemitteln erbracht (42.000,- M) |
| 1959/60 |
wurde die bisherige achtklassige Mittelschule in eine
allgemeinbildende zehnklassige Oberschule umgewandelt |
| 1961 |
 |
12. Juni Einweihung des Sophie Scholl Ehrenmals |
|
| 1965 |
Mit dem polytechnischen Unterricht in den Betrieben
wurde gleichzeitig die zehnjährige Schulpflicht für alle Schüler eingeführt. |
| 1976 |
Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Schulsternwarte
eingeweiht. |
| 1978 |
Mit dem neuen Gesetz über die Landesverteidigung der
Deutschen Demokratischen Republik (Verteidigungsgesetz) kam es zur Einführung des ZV-Unterrichtes
und der massiven Werbung zur Gewinnung militärischen Berufsnachwuchses. |
| 1984 |
Anlässlich des 35. Jahrestages der DDR wurde im
Keller ein FDJ-Jugendklubraum eingerichtet. |
| 1985 |
Im Mathematikunterricht wurde mit der Klassenstufe 7
der Taschenrechner eingeführt (Selbstbeschaffung für 123,- M) |
| 1986 |
Die Zunahme der Ausreiseanträge von DDR-Bürgern führte
zu der Anweisung, den betroffenen Schülern keine Originalzeugnisse auszuhändigen, sondern bei Anforderung nur
auszugsweise Abschriften zu erstellen; FDJ- und Pionierausweise sollten abgegeben werden. |
| 1987 |
Einrichtung eines Sprachkabinetts |
|
Seit Mitte der achtziger Jahre wurden an der Fichte-Schule spezielle Sprachklassen geführt, die bereits in der Unterstufe die russische Sprache erlernten. |
| 1988 |
Am VIII. Pioniertreffen in Karl-Marx-Stadt nahmen 50
Schüler der Fichte-Schule teil, die zur gleichen Zeit Quartierschule war. |
In den 70er und 80er Jahren wurde in das Gebäude so gut wie keine Gelder
investiert. Die Mangelwirtschaft hinterließ ihre Spuren: ein marodes Gebäude und
abgewirtschaftete Ausstattung waren die Folge.